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Spendenbericht 2011
Für 2011 erwartet der Fundraising Verband wird ein Spendenaufkommen von 460 Mio. Euro erwartet. Damit bleibt das Aufkommen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Ein zusätzliches Wachstum könnten international übliche steuerliche und rechtliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen bringen.

Entgegen vieler Befürchtungen sind die Österreicher weiterhin solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 390 Mio. Euro 2009 auf den Rekordwert von 460 Mio. Euro 2010 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2011 abseits von Naturkatastrophen ein weiteres leichtes Wachstum des Spendenaufkommens.

„Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2011 25 Mio. Euro für die Menschen in Japan und Afrika. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen. In den traditionellen Bereichen erwarten wir ein Wachstum von 5%“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, bestätigen: „2011 war für das Rote Kreuz ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits forderten uns die Akut-Einsäte in Japan und Afrika und andererseits der langfristige Wiederaufbau in Haiti und Pakistan. Unsere Spenderinnen und Spender sahen dieses Engagement und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Zwar setzen immer mehr Menschen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Kopetzky die vergangene Woche vom Finanzministerium gestartete Informationskampagne für die Spendenabsetzbarkeit. Über 1000 Organisationen besitzen die Spendenabsetzbarkeit.

Österreicher keine Spendenweltmeister
Die Österreicher sind auch 2011 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass die Bereitschaft regelmäßig zu spenden um 6 Prozent gestiegen ist. Das wichtigste Spendenmotiv für die Österreicher ist, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe benötigen. Dabei schauen sie sich genau an, wofür sie spenden. „7 von 10 Österreicher nehmen die jeweilige Organisation bzw. Aktion genau unter die Lupe, bevor sie spenden.“ unterstützt Werner Beutelmeyer vom Umfrageinstitut market dies. Die eigene wirtschaftliche Situation ist dabei aber nicht unerheblich. So ist das drittwichtigste Motiv „Weil ich es mir leisten kann“ – dieses ist erfreulicherweise um 10 Prozent gestiegen. Kinder und die Katastrophenhilfe im Inland sind dabei für sie die liebsten Projekte. Gefolgt werden diese von Menschen mit Behinderungen, Sozial Benachteiligten und Tieren.

Hoffnung Stiftungen
Ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens könnte es geben, wenn Österreich es Stiftungen endlich erleichtert, gemeinnützig tätig zu werden. „Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement.“, fordert Lutschinger die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
 
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Für 2011 erwartet der Fundraising Verband wird ein Spendenaufkommen von 460 Mio. Euro erwartet. Damit bleibt das Aufkommen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Ein zusätzliches Wachstum könnten international übliche steuerliche und rechtliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen bringen.

Entgegen vieler Befürchtungen sind die Österreicher weiterhin solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 390 Mio. Euro 2009 auf den Rekordwert von 460 Mio. Euro 2010 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2011 abseits von Naturkatastrophen ein weiteres leichtes Wachstum des Spendenaufkommens.

„Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2011 25 Mio. Euro für die Menschen in Japan und Afrika. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen. In den traditionellen Bereichen erwarten wir ein Wachstum von 5%“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, bestätigen: „2011 war für das Rote Kreuz ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits forderten uns die Akut-Einsäte in Japan und Afrika und andererseits der langfristige Wiederaufbau in Haiti und Pakistan. Unsere Spenderinnen und Spender sahen dieses Engagement und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Zwar setzen immer mehr Menschen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Kopetzky die vergangene Woche vom Finanzministerium gestartete Informationskampagne für die Spendenabsetzbarkeit. Über 1000 Organisationen besitzen die Spendenabsetzbarkeit.

Österreicher keine Spendenweltmeister
Die Österreicher sind auch 2011 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass die Bereitschaft regelmäßig zu spenden um 6 Prozent gestiegen ist. Das wichtigste Spendenmotiv für die Österreicher ist, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe benötigen. Dabei schauen sie sich genau an, wofür sie spenden. „7 von 10 Österreicher nehmen die jeweilige Organisation bzw. Aktion genau unter die Lupe, bevor sie spenden.“ unterstützt Werner Beutelmeyer vom Umfrageinstitut market dies. Die eigene wirtschaftliche Situation ist dabei aber nicht unerheblich. So ist das drittwichtigste Motiv „Weil ich es mir leisten kann“ – dieses ist erfreulicherweise um 10 Prozent gestiegen. Kinder und die Katastrophenhilfe im Inland sind dabei für sie die liebsten Projekte. Gefolgt werden diese von Menschen mit Behinderungen, Sozial Benachteiligten und Tieren.

Hoffnung Stiftungen
Ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens könnte es geben, wenn Österreich es Stiftungen endlich erleichtert, gemeinnützig tätig zu werden. „Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement.“, fordert Lutschinger die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
 
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Spendenbericht 2010
Entgegen vieler Befürchtungen waren die Österreicher auch in der Krise solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 350 Mill. Euro 2008 auf 380 Mill. Euro 2009 erwartet der Fundraising Verband für 2010 ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens auf 400 Millionen Euro. Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2010 besonders für die Menschen in Haiti und in Pakistan. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen.

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen mit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Seit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit gibt es eine eindeutig positive Entwicklung im Bereich der humanitären Hilfe. Im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes ist diese Entwicklung aber rückläufig. Mit einem Steuerausfall von lediglich einer Millionen Euro könnte diese Benachteiligung der Umwelt- und Tierschutzorganisationen repariert werden. Der Fundraising Verband fordert daher die rasche Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für alle Spenden.

Sympathie und Solidarität Spendenmotiv
Als Spendenmotiv ist die steuerliche Absetzbarkeit für die Österreicher noch nicht ausschlaggebend (Spendenstudie Marktforschungsinstituts Public Opinion). Den Österreichern ist diese Möglichkeit noch nicht sehr bekannt. Es dominieren deswegen noch die klassischen Spendenmotive. Sympathie gegenüber den Organisationen, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation sind daher nach wie vor die wichtigsten Faktoren für eine Spende. Immer mehr Österreicher spenden in den letzten Jahren, da ihrer Meinung nach der Staat zu wenig für die Bedürftigen macht.

Österreicher unterstützen Kinder und Tiere
Auch 2010 unterstützten die Österreicher am liebsten Projekte für Kinder und Tiere. Gefolgt werden diese von der Katastrophenhilfe, Kirchen sowie Projekten gegen den Hunger in der Welt. In den letzten Jahren ist hier zu beobachten, dass die Österreicher sich immer bewusster für eine Spende entscheiden und sich auf bestimmte konkrete Ziele konzentrieren.

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Spendenbericht 2010

Entgegen vieler Befürchtungen waren die Österreicher auch in der Krise solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 350 Mill. Euro 2008 auf 380 Mill. Euro 2009 erwartet der Fundraising Verband für 2010 ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens auf 400 Millionen Euro. Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2010 besonders für die Menschen in Haiti und in Pakistan. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen.

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen mit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Seit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit gibt es eine eindeutig positive Entwicklung im Bereich der humanitären Hilfe. Im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes ist diese Entwicklung aber rückläufig. Mit einem Steuerausfall von lediglich einer Millionen Euro könnte diese Benachteiligung der Umwelt- und Tierschutzorganisationen repariert werden. Der Fundraising Verband fordert daher die rasche Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für alle Spenden.

Sympathie und Solidarität Spendenmotiv
Als Spendenmotiv ist die steuerliche Absetzbarkeit für die Österreicher noch nicht ausschlaggebend (Spendenstudie Marktforschungsinstituts Public Opinion). Den Österreichern ist diese Möglichkeit noch nicht sehr bekannt. Es dominieren deswegen noch die klassischen Spendenmotive. Sympathie gegenüber den Organisationen, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation sind daher nach wie vor die wichtigsten Faktoren für eine Spende. Immer mehr Österreicher spenden in den letzten Jahren, da ihrer Meinung nach der Staat zu wenig für die Bedürftigen macht.

Österreicher unterstützen Kinder und Tiere
Auch 2010 unterstützten die Österreicher am liebsten Projekte für Kinder und Tiere. Gefolgt werden diese von der Katastrophenhilfe, Kirchen sowie Projekten gegen den Hunger in der Welt. In den letzten Jahren ist hier zu beobachten, dass die Österreicher sich immer bewusster für eine Spende entscheiden und sich auf bestimmte konkrete Ziele konzentrieren.

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Spendenbericht 2010

 
 
 
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