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Corporate Volunteering als Instrument der MitarbeiterInnenentwicklung
Wenn sich MitarbeiterInnen eines Unternehmens sich innerhalb ihrer Arbeitszeit freiwillig in einer gemeinnützigen Organisation bzw. NPO engagieren, lernen sie ein neues Umfeld kennen, gehen einer für sie neuen Tätigkeit nach und entwickeln so zwangsläufig neue Kompetenzen oder schärfen diejenigen, die bereits in ihnen schlummern. Unternehmen die sich dessen bewusst sind, bieten ihren MitarbeiterInnen Hilfestellung bei der Auswahl des richtigen Projekts, um den gewünschten Effekt in der Weiterentwicklung von Kompetenzen zu erzielen. Gemeinsam mit respACT hat der Fundraising Verband fünf Schritte identifiziert, die bei einem strategischen Ansatz in der Kompetenzentwicklung hilfreich sind:
  1. Setzen Sie sich mit Ihren MitarbeiterInnen zusammen und diskutieren bzw. erheben Sie, welche Kompetenzen geschärft, weiterentwickelt oder erworben werden sollen. Nutzen Sie dabei den Kompetenz Atlas1 und identifizieren Sie maximal 5 Kompetenzen, damit die gesetzen Maßnahmen nicht verwässert werden und der Kompetenzerwerb noch nachvollziehbar bleibt.
  2. Suchen Sie gemeinsam mit Ihren MitarbeiterInnen eine geeignete NPO aus, die den Interessen der MitarbeiterInnen entspricht. Das sichert eine hohe Motivation, die wesentlich zu einem Erfolg in der MitarbeiterInnenentwicklung notwendig ist.
  3. Identifizierien Sie gemeinsam mit der NPO eine Tätigkeit, die die Kompetenzen widerspiegelt, die weiterentwickelt werden sollen und vereinbaren Sie, wie die Einbindung des Mitarbeiters bzw. der Mitarbeiterin erfolgen soll. Unter Umständen ist es vorteilhaft, die MitarbeiterInnen über mehrere Tage oder auch darüber hinaus, in der NPO tätig sein zu lassen.
  4. Begleiten Sie Ihre MitarbeiterInnen auch während des Einsatzes in der NPO in regelmäßigen Evaluationsgesprächen.
  5. Nach dem Einsatz empfielt sich ein gemeinsames Gespräch mit den MitarbeiterInnen, den FreiwilligenkoordinatorInnen der NPO und einer VertreterIn des Unternehmens, in dem mittels des Freiwilligennachweises die erworbenen Kompetenzen nachgewiesen und dokumentiert werden. 

[1] KODE-Kompetenzatlas nach John Erpenbeck und Volker Heyse, (http://kompetenzatlas.fh-wien.ac.at/?page_id=1096, abgerufen von der Webseite der FH der WKW am 31.1.2018, 10:36 Uhr)

 

 
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