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Presseaussendungen 2017



Saisonstart für qualitätsvolle Straßenwerbung für den guten Zweck

Qualitätsinitiative des Fundraising Verbands garantiert höchste Standards bei NGO-Straßenwerbung.

Wien, 13.6.2017. Bei den immer sommerlicheren Temperaturen begegnet man im öffentlichen Raum vermehrt engagierten MitarbeiterInnen gemeinnütziger Organisationen beim Werben für den guten Zweck. Mitgliederwerbung an öffentlichen Plätzen ist bis heute eines der wichtigsten Standbeine gemeinnütziger Organisationen in der Ansprache und Information neuer UnterstützerInnen. Die in der Fördererwerbung entstehenden Jobs sind eine wichtige Arbeitschance besonders für StudentInnen. Um einheitlich hohe Qualitätsstandards im Umgang mit Passanten zu gewährleisten und Standplatzkonzentrationen der Vereine zu verhindern, organisiert der Fundraising Verband auch 2017 die „Qualitätsinitiative Fördererwerbung“.

Neue Interessenten im öffentlichen Raum anzusprechen, zählt zu den ältesten Formen der Spendenwerbung. Der Erfolg gibt der Methode bis heute recht: Im Schnitt werden zehn Prozent der Menschen, mit denen ein Gespräch geführt wird, als Förderer gewonnen. 80% von ihnen werden langfristige SpenderInnen und bleiben den Organisationen mehrere Jahre treu.

„Mit der Qualitätsinitiative Fördererwerbung setzen wir vom Fundraising Verband klare Maßstäbe für eine nachhaltig qualitätsvolle Mitgliederwerbung im Interesse der NGOs, der Bürgerinnen und Bürger und unserer Gesellschaft!“, betont Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, der die Initiative ins Leben gerufen hat. „Die NGOs, die sich dem umfangreichen Regelwerk unterwerfen, wollen sich bewusst von jeglicher unprofessioneller Straßenwerbung durch höchste Qualitätsstandards abgrenzen.“, so Lutschinger. Durch die Initiative wurden in den letzten Jahren Standards geschaffen, die die Fördererwerbung in einer qualitätsvollen und professionellen Weise sicherstellen. Dazu zählt auch die laufende Weiterentwicklung und Evaluation. „Die Einhaltung der Standards wird heuer mittels zahlreicher ‚Mystery Shopper‘, die sich testweise in Gesprächssituationen begeben, laufend überprüft.“, führt Lutschinger weiter aus.

Zu den Mitgliedern der Qualitätsinitiative zählen Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Care Österreich, Ärzte ohne Grenzen , Global 2000, Greenpeace, Kinderhilfswerk, Pro Juventute, Global 2000, ROTE NASEN Clowndoctors, Österreichisches Rotes Kreuz, SOS-Kinderdorf, Vier Pfoten, World Vision Österreich, WWF und die Agenturen jener renommierten Organisationen.

„Auch für den WWF ist Straßenwerbung ein wichtiges Standbein im Fundraising. Nirgendwo sonst sind wir so persönlich an den Menschen dran, können im direkten Gespräch über unsere Naturschutzprojekte informieren und neue Unterstützer für unsere Anliegen gewinnen. Als Mitglied der Qualitätsinitiative Fördererwerbung verpflichten wir uns, besonders hohe Standards zu halten und laufend weiterzuentwickeln", erklärt Katharina Jungwirth, Teamleiterin Public Fundraising beim WWF Österreich.

Viele ÖsterreicherInnen schätzen diese Möglichkeit, mit NGOs ins Gespräch zu kommen. Zudem zählt die Spendenform auch zu den beliebtesten in Österreich. Dies zeigt sich in Umfragen zur Zufriedenheit der Mitglieder, aber auch anhand der geringen Beschwerdequote.

Zwtl.: Ombudsstelle für Behörden, Unternehmer und Spender

Sollte ein Problem oder eine Frage zu einer spendenwerbenden Organisation entstehen, empfiehlt der Fundraising Verband, sich an die eigens dafür geschaffene Ombudsstelle zu wenden. Diese ist unter der kostenfreien Hotline 0800/100 382 erreichbar. Alle Informationen zur Qualitätsinitiative Fördererwerbung finden Interessierte unter: www.qualitaetsinitiative.at
 

Rückfragehinweis:
Dr. Andreas Anker, Presse Fundraising Verband Austria
T: 0676/4214706, E: presse@fundraising.at





Infowoche zu Erbrecht NEU und Vererben für den guten Zweck startet heute

69 gemeinnützige Organisationen informieren ab 29. Mai über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.

Wien, 29.5.2017. Im Jänner 2017 ist die umfassendste Erbrechtsreform in Österreich seit 1811 in Kraft getreten. Was beim neuen Erbrecht beachtet werden muss und wie man in seinem letzten Willen auch gemeinnützige Organisationen bedenken kann, thematisiert ab Montag „Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament“ im Rahmen einer großen Informationswoche. Bei Veranstaltungen in Wien, Graz und Klagenfurt informieren Experten von der Österreichischen Notariatskammer in neutraler und umfassender Form. Besucher können dabei gemeinnützige Organisationen, ihre Vertreter und Projekte kennenlernen. Der Eintritt ist frei.

„Bei der Gestaltung eines Testaments entstehen viele Fragen. Durch die mit 1.1.2017 in Kraft getretenen Änderungen im Erbrecht steigt der Informationsbedarf zu diesem Thema weiter.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Obwohl unter den Österreichern vielfach der Wunsch besteht, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht, haben nur 35% der über 60-jährigen überhaupt ein Testament verfasst (Umfrage des Market-Institutes). Denn Erben zählt bei den Österreichern noch immer zu den Themen, mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Insbesondere im Hinblick auf das neue Erbrecht wissen viele Menschen noch nicht, was sich geändert hat und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Ebenfalls wissen noch viel zu wenige Menschen, dass man im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann.

Zwtl.: Vergissmeinnicht klärt auf

„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ lädt daher ab Montag 29.5. gemeinsam mit den 69 teilnehmenden Organisationen aus ganz Österreich zu einer Vielzahl an Infoveranstaltungen ein. „Durch den großen Zuspruch im Vorjahr bieten wir heuer sogar eine verlängerte Infowoche, die sich bis 8. Juni erstreckt.“, freut sich Günther Lutschinger. Im Zentrum der Veranstaltungen steht die rechtliche Beratung durch ExpertInnen über die komplexen Fragen des Erbrechts sowie über die Möglichkeit eines gemeinnützigen Testaments. Im Schnitt werden jährlich mittlerweile 50-55 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen in Form von Vermächtnissen gespendet. Rund 14 Prozent der über 40-jährigen können es sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken. „Mit der Vergissmeinnicht-Infowoche möchten wir noch mehr Österreicherinnen und Österreicher auf die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine wichtige Sache einzusetzen, aufmerksam machen und neutrale Informationen bieten.“, so Lutschinger. 

Zwtl.: Themenabende zu „Erbrecht, Testament und Patientenverfügung“ in Wien, Klagenfurt und Graz

Am 29. Mai geben Notarsubstitut Mag. Andreas Tschugguel (Notariat Dr. Beer) sowie Notar Mag. Harald Stockinger im Sommerrefektorium der Salvatorianer (Michaelerkirche) in Wien Einblicke in das Erbrecht. Anschließend findet eine Führung durch die Michaelerkirche und das Sommerrefektorium statt. Am 30. Mai folgt eine Infoveranstaltung im Europahaus in Klagenfurt mit Notarsubstitutin Mag. Katharina Haiden und anschließender Führung durch die aktuelle Ausstellung der Stadtgalerie Klagenfurt „Ordnung und Obsession“. Beim Themenabend in Graz informiert Notarsubstitutin Mag. Astrid Leopold im Grazer Glockenspielhaus. Danach wird zur Führung durch die aktuelle Ausstellung des Diözesanmuseums Graz geladen. Den Abschluss bildet ein Infoabend mit Notar Mag. Harald Stockinger und anschließender Führung im mumok – Museum moderner Kunst Wien am 8. Juni. Die Teilnehmer haben bei den Veranstaltungen die Möglichkeit zahlreiche Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen.

Alle Veranstaltungsinfos finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at. Ein neuer Erbrechtsratgeber zu den Änderungen des Erbrechts und zum Vererben für den guten Zweck kann kostenlos unter 0800 700 111 oder per Email an info@vergissmeinnicht.at bestellt werden.

Zwtl.: Gemeinnütziges Vererben in Österreich

Für immer mehr Österreicher ist es eine Option, gemeinnützige Organisationen im Testament in Form eines Vermächtnisses zu bedenken. Mit 50-55 Millionen Euro jährlich ist mittlerweile fast jeder 10. Spendeneuro eine Testamentsspende. Begründet werden Spenden an gemeinnützige Organisationen vorwiegend mit dem Wunsch, Gutes zu leisten, aber auch als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben. Liegt kein Testament vor und sind auch keine gesetzlichen Erben vorhanden, fällt die Erbschaft an den Staat (2012-2015 über 12 Mio. Euro).

Zwtl.: Über Vergissmeinnicht.at

„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das eigene Leben hinaus Gutes tut.


Rückfragehinweis:

Dr. Andreas Anker, Presse Fundraising Verband Austria
T: 0676/4214706, E: presse@fundraising.at
 


 

Spendenabsetzbarkeit NEU: Fundraising Verband begrüßt BMF-Informationsoffensive!
Utl.: BM Schellings Initiative sorgt für umfassende Information der Bevölkerung über die Neuerungen der Sonderausgaben

Wien, 19.5.2017. Ab sofort startet ein breit angelegter Informationsschwerpunkt des Finanzministeriums zu der mit 1. Jänner eingeführten Neuregelung der Spendenabsetzbarkeit. Österreichs Spendenorganisationen begrüßen diese Initiative. 6 von 10 Österreichern wissen laut einer aktuellen Umfrage nicht, was sich geändert hat und was sie ab sofort für die steuerliche Absetzbarkeit ihrer Spenden tun müssen. Die Informationsoffensive wird einen wichtigen Beitrag leisten, diese Kluft zu schließen. Durch die Änderungen müssen die Österreicher ihre Spenden nicht mehr selbst in der Steuererklärung geltend machen. Dies übernehmen die Spendenorganisationen, wenn die Spender ihnen die notwendigen Informationen übermittelt haben. Der Fundraising Verband Austria hofft nun auf eine zügige Umsetzung der noch ausstehenden technischen Infrastruktur durch das BMF.

Vor etwa zwei Jahren wurde die antraglose Arbeitnehmerveranlagung mit dem Ziel beschlossen, Erleichterungen für all jene zu bringen, die ihre Spende steuerlich absetzen möchten. Damit wurden Spendenorganisationen verpflichtet, entsprechende Spendendaten zu sammeln und an die Finanzbehörden weiterzuleiten. Dafür müssen SpenderInnen den Organisationen einmalig ihren vollständigen Namen laut Meldezettel und ihr Geburtsdatum übermitteln.Laut aktueller Umfrage wissen 4 von 10 Befragten ansatzweise über diese Änderungen Bescheid (Quelle: Public Opinion). Lediglich 29 Prozent fühlen sich bisher ausreichend vom Finanzamt informiert. Besonders in der für Spendenorganisationen wichtigen Gruppe der über 60 Jährigen herrscht ein hoher Informationsbedarf. Aufgrund des geringen Wissensstandes sind viele ÖsterreicherInnen verunsichert: Auf die Frage, ob sie der Spendenorganisation Geburtsdatum und vollständigen Namen mitteilen würden, antworteten knapp zwei Drittel der Befragten mit Nein. „Umso begrüßenswerter ist der Schritt des BMF, die Österreicherinnen und Österreicher umfassend zu informieren und damit eine gelebte Zivilgesellschaft zu unterstützen.“, macht Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, deutlich.

Zwtl.: Technische Infrastruktur

Durch die Verpflichtung zur Sammlung und Weiterleitung von Spendendaten sehen sich 5.300 betroffene Organisationen in Österreich mit einem immensen Mehraufwand konfrontiert. Damit dieser Aufwand nicht weiter explodiert, appelliert der Fundraising Verband an das BMF, die technische Infrastruktur ebenso rasch bereit zu stellen. „Wir als Dachverband spendenwerbender Organisationen in Österreich appellieren daher an BM Schelling, auch hier schnellstmöglich die Weichen für die noch fehlende Infrastruktur im FinanzOnline zu stellen. Nur so können die Spendenorganisationen die geforderte Abwicklung zeitgerecht und korrekt leisten.“, so Lutschinger. Lutschinger sieht noch weiteren Anpassungs- und Klärungsbedarf bei den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Zwtl.: Fakten zur Spendenabsetzbarkeit

Die Spendenabsetzbarkeit wurde 2009 in Österreich eingeführt. Die Absicht des Gesetzgebers war, das Spenden für die Österreicher attraktiver zu machen. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den SpenderInnen seither eindeutig angekommen und hat sich sehr positiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt: Mit insgesamt 187 Millionen Euro wurde 2016 in Österreich bereits jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht, knapp 1 Mio. Steuerpflichtige machen Spenden geltend.
Seit 1. Jänner 2017 gelten für die Spendenabsetzbarkeit die neuen Vorschriften: Damit müssen nicht mehr die SpenderInnen, sondern die von ihnen bedachten Organisationen die Spenden bei den Finanzbehörden melden. SpenderInnen müssen den Organisationen jedoch ihren genauen und vollständigen Namen laut Meldezettel sowie ihr Geburtsdatum übermitteln.

Zwtl.: www.spenden.at  – Das neue Infoportal des FVA rund um das Thema Spenden


Um die zahlreichen Fragen innerhalb der Bevölkerung rund um das Thema Spenden umfassend und neutral beantworten zu können, hat der Fundraising Verband das Infoportal www.spenden.at ins Leben gerufen. Dieses liefert SpenderInnen wichtige Informationen zum Spenden allgemein, insbesondere aber auch zur Spendenabsetzbarkeit NEU. Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet www.spenden.at. Darüber hinaus liefert das Portal aktuelle Informationen über zahlreiche NGOs und ihre Projekte sowie Informationen für spendeninteressierte Unternehmen.

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at

 


 

Österreichs NPOs sagen DANKE an ihre Testamentsspender 
Utl.: 69 Vergissmeinnicht.at - Mitglieder setzen Zeichen des Danks im Wiener Volksgarten

Wien, 6.4.2017. Testamentsspenden werden bei den Österreichern immer beliebter. Im Schnitt werden jährlich mittlerweile 50-55 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen in Form von Vermächtnissen gespendet. TestamentsspenderInnen sichern damit gemeinnützige Projekte nachhaltig und gestalten die Zukunft für kommende Generationen mit. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ heute im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.


Zwtl.: Jeder zehnte Spendeneuro eine Testamentsspende

Fast 10 % des gesamten Spendenaufkommens in Österreich (625 Mio. Euro 2016) sind bereits Testamentsspenden. „Mit 50-55 Millionen Euro jährlich haben die Testamentsspenden zugunsten gemeinnütziger Organisationen ein beeindruckendes Niveau erreicht. Jeder 10. Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, erfreut. „Rund 14 Prozent der über 40-jährigen können es sich laut Umfrage des Market-Institutes vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – und es werden erfreulicherweise mehr.“ zeigt Lutschinger weiter auf.

Für TestamentsspenderInnen sind der „gute Wille“ und die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine wichtige Sache einzusetzen, die wichtigsten Motive. Zudem besteht vielfach der Wunsch, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht. Trotzdem wissen viele Menschen nicht, welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Denn Erben zählt bei den Österreichern noch immer zu den Themen, mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Nur 35 % der über 60-jährigen haben überhaupt ein Testament verfasst und viel zu wenige Menschen wissen, dass man im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann. „Mit der Initiative Vergissmeinnicht.at möchten wir daher ein neutrales Informationspaket bieten und auf diese Möglichkeit aufmerksam machen“, so Lutschinger.


Zwtl.: Über das Leben hinaus Gutes tun mit einer Testamentsspende

Die mittlerweile verstorbene Frau S. und ihr Mann haben der CS Caritas Socialis einen Erbteil vermacht. „Durch diese große Unterstützung konnten wir ein Jahr lang drei Palliativmediziner beschäftigen. Der Wunsch des Ehepaars, auch anderen Menschen eine schmerzfreie und liebevolle Betreuung im Hospiz zu ermöglichen, wurde durch ihre Testamentsspenden erfüllt. Ein großes Dankeschön an Menschen wie diese, die uns mit ihrem Vermächtnis nachhaltig unterstützen.“, erklärte dazu heute Dr. Christine Schäfer, Vorständin der CS Caritas Socialis Privatstiftung. 

Eindrucksvoll schildert auch die Burgschauspielerin Eva Fichte ihre Beweggründe: „Ich möchte selbst bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Mit einem Vermächtnis zugunsten der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen kann ich mich über mein Leben hinaus für blinde und sehschwache Menschen engagieren!“ 

Was Spenden bewirken können, stellt Dr. Suzanne Rödler, Professorin an der MedUni Wien und Fundraising-Verantwortliche für das Zentrum für Präzisionsmedizin, eindrucksvoll dar: "Mit einem Vermächtnis an das Zentrum für Präzisionsmedizin ermöglichen SpenderInnen eine exakt auf die Erkrankung abgestimmte Diagnostik und die Erforschung von Therapien für eine Vielzahl von bisher unheilbaren Erkrankungen. Dies kommt den Patientinnen und Patienten unmittelbar zu Gute und ist ein bedeutender Schritt in die medizinische Zukunft – sowohl für die Ausbildung unserer zukünftigen Ärzte als auch für die zeitgemäße Behandlung der österreichischen Gesamtbevölkerung.“

Zwtl.: Über Vergissmeinnicht.at

Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das eigene Leben hinaus Gutes tut.


Rückfragehinweis:

FOTOS stehen ab 6.4.2017 ca. 12 Uhr unter folgendem Link http://bit.ly/2mYb54P zur honorarfreien Verwendung zur Verfügung.

Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at

 


Kostenloser Erbrechtsratgeber der Initiative für das gute Testament
Utl.: Vergissmeinnicht.at präsentiert neuen und kostenlosen Erbrechtsratgeber 

Wien, 28.3.2017. Für die meisten ÖsterreicherInnen zählt Erben noch immer zu den Themen, über die man nicht gerne spricht und mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Dementsprechend gering ist auch der Wissensstand darüber. Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament – präsentiert deswegen den neuen kostenfreien Erbrechtsratgeber „Von mir bleibt nur Gutes“. Interessierte erfahren darin, was sie beim Vererben beachten müssen – insbesondere mit den seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Neuerungen – und wie sie gemeinnützige Organisationen im Testament bedenken können.

Laut der Studie „Erben in Österreich – privat und geschäftlich“ der Rechtsanwaltskammer Niederösterreich haben sich 47 % der ÖsterreicherInnen über das Thema Erben noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Nur 13 % der über 18-jährigen haben definitiv ein Testament verfasst. Wie wichtig ein Testament allerdings ist, zeigt die Tatsache, dass zwischen 2012 und 2015 mehr als 12 Mio. Euro an den Staat fielen, weil kein Testament und keine gesetzlichen Erben gegeben waren.

„Zwar besteht unter den Österreicherinnen und Österreichern vielfach der Wunsch, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht, trotzdem ist der Wissensstand der Bevölkerung zum Thema Erben und Testament sehr gering“, zeigt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, unter Bezug auf die Studie der RAK NÖ auf. 30 % der Bevölkerung wissen etwa nicht, dass auch Schulden vererbt werden können oder wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist. Ebenfalls sehr gering ist der Kenntnisstand über die heuer in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen.

Zwtl.: Testamentsratgeber von Vergissmeinnicht.at klärt auf

Mit dem ab Ende März verfügbaren Testamentsratgeber bietet Vergissmeinnicht.at gemeinsam mit der Österreichischen Notariatskammer ein Serviceinstrument, um den Wissensstand zum Thema Erben zu verbessern. Der kostenfreie Ratgeber informiert über die gesetzliche Erbfolge und das Pflichtteilsrecht ebenso wie über die zentralen Änderungen im Erbrecht. Die ab 1. Jänner geltenden Neuregelungen bringen unter anderem eine Berücksichtigung von Pflegeleistungen durch nahe Angehörige, ein außerordentliches Erbrecht für Lebensgefährten oder neue Formvorschriften für fremdhändige Testamente. Darüber hinaus zeigt der neue Ratgeber „Von mir bleibt nur Gutes“, wie man eine gemeinnützige Organisation im Testament berücksichtigen kann und was dabei zu beachten ist.
Der Ratgeber ist ab sofort unter www.vergissmeinnicht.at oder unter der Hotline 0800 700 111 kostenlos zu bestellen.

Zwtl.: Über „Vergissmeinnicht.at“

Für immer mehr Österreicher ist es eine Option, gemeinnützige Organisationen im Testament in Form eines Vermächtnisses zu bedenken. 2016 wurden durch Testamentsspenden rund 55 Millionen Euro gespendet. Begründet werden Spenden an gemeinnützige Organisationen vorwiegend mit dem Wunsch, Gutes zu leisten, aber auch als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben.

Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
T: 0676 914 66 25
E: presse@fundraising.at

 


 

Wien Holding und Variotherm Heizsysteme für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet
Utl.: Fundraising Verband Austria verleiht „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ für vorbildliches Engagement um das Gemeinwohl in Österreich

Wien, 21.2.2017. Heute Abend verleiht der Fundraising Verband die „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“. Diese renommierte Auszeichnung wird an Unternehmen für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement vergeben und prämiert die innovativsten und nachhaltigsten Spendenprojekte. Auch 2016 stellten sich zahlreiche namhafte Unternehmen mit ihren Initiativen einer Expertenjury. Als Gewinner konnten die Wien Holding GmbH und die Variotherm Heizsysteme GmbH überzeugen. Im Rahmen der heutigen Gala findet die offizielle Preisverleihung statt.


Die Wien Holding ist mit über 2.900 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Wien und steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Projekte, die den Wirtschaftsstandort sichern und Arbeitsplätze schaffen. Der Konzern steht aber auch für vorbildliches gesellschaftliches Engagement: Durch die Spendeninitiative der Wien Holding wurden ein Kinderhospiz sowie ein Reintegrationsprojekt für Suchtkranke maßgeblich unterstützt. Der Verein Kinderhospiz Netz kann dank dieser Unterstützung ein erweitertes Angebot für schwerstkranke Kinder in neuen Räumlichkeiten zu Verfügung stellen. Die Ausstattung dieser neuen Einrichtung wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation gabarage upcycling design umgesetzt, wodurch gleichzeitig die Arbeit mit suchtkranken Menschen unterstützt werden konnte.

Für die Jury der „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ war dies Grund genug, jenes weitsichtige Spendenprojekt der Wien Holding in der Kategorie Großunternehmen zu prämieren. „Unsere MitarbeiterInnen haben das Projekt von der Idee bis zum Ende eigenverantwortlich und selbstorganisiert umgesetzt, was für die Geschäftsführung natürlich eine tolle Erfahrung ist. Umso größer ist nun unsere Freude über diesen Preis. Er zeigt uns, dass sich gesellschaftliches Engagement lohnt.“, so DI Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien Holding GmbH.

„Mit ihrem gesellschaftlichen Wirken haben die Wien Holding und ihre MitarbeiterInnen Vorbildcharakter. Ich bin überzeugt der Award wird auch in Zukunft zu solch engagierten Projekten motivieren.“, betonte Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, beim Verlesen der Jurybegründung.

Die Auszeichnung in der Kategorie der Klein- und Mittelunternehmen erhielt das Unternehmen Variotherm für seine Initiative einer Lohn- und Gehalts-Spendenrundung. Die MitarbeiterInnen runden dabei monatlich den Netto-Betrag ihres Entgelts ab. Die so gesammelte Spendensumme wird von Variotherm verdoppelt und kommt regionalen Projekten zugute. Insbesondere werden mit den gesammelten Spenden bedürftige Kinder unterstützt.

„Für unser Unternehmen ist gesellschaftliche Verantwortung schon immer gelebte Praxis und Kultur. Diese Auszeichnung für die Variotherm Lohn- und Spendenrundung ist eine große Ehre für uns. Ich hoffe, dass wir damit für viele andere Projekte beispielgebend sein dürfen.“, zeigt sich Eva Demuth, CSR-Beauftragte von Variotherm, begeistert.

Über die „Aktion Wirtschaft hilft!“ 
Ziel des Fundraising Verbands Austria als Initiator der 2014 gestarteten „Aktion Wirtschaft hilft!“ ist es, das Bewusstsein österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement zu stärken und vor allem das Spendenaufkommen zugunsten heimischer Nonprofit-Organisationen zu steigern. Das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“ wurde 2016 zum dritten Mal an rund 15.000 Top-Entscheidungsträger österreichischer KMUs versendet. Unternehmen werden drin über die Arbeit und Projekte von 50 gemeinnützigen Organisationen informiert. Die Webpage www.wirtschaft-hilft.at liefert Zusatzinformationen und die Onlineversion des Magazins „Spendenguide“. Als Höhepunkt der Initiative werden heute die „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ vergeben. 27 Projekte traten in den zwei Kategorien KMU und Großunternehmen an. Eine Jury bestehend aus VertreterInnen des Fundraising Verbands entschied über die Einreichungen. Alle Infos dazu unter: www.wirtschaft-hilft.at

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Zahlen.
Jährlich spenden Österreichs Unternehmen rund 100 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke. 73% der Unternehmen engagieren sich durch Geld-, Sach- oder Personalspenden für die Gesellschaft. Das Engagement läuft dabei vornehmlich auf lokaler und nationaler Ebene ab. Durchschnittlich spendet ein Unternehmen knapp 1000€ in Österreich. Für 41% der Unternehmen gehört Spenden zur Unternehmensphilosophie. Geld als Spende geben Unternehmen am liebsten für die Kinderhilfe, für die Sportförderung, für den Umweltschutz sowie für sozial Bedürftige im Inland.

Pressefotos:
Fotomaterial von der Award-Verleihung steht ab ca. 22 Uhr unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.katharinaschiffl.com/170221_WirtschaftHilftAwards.zip 


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
T: 0676 914 66 25
E: presse@fundraising.at
 

 


 

Erbrecht NEU: „Vergissmeinnicht.at“ informiert
Utl. Änderung des Erbrechtsgesetzes mit 1.1. in Kraft. „Vergissmeinnicht.at“ klärt über die wichtigsten Neuerungen und die Möglichkeit des Vererbens für den guten Zweck auf.

Wien, 02.02.2017. Im Jänner 2017 ist die umfassendste Reform des österreichischen Erbrechts seit  1811 in Kraft getreten. Die neuen Regelungen gelten bei Todesfällen ab dem 1. Jänner 2017 und bringen unter anderem eine Berücksichtigung von Pflegeleistungen durch nahe Angehörige, ein außerordentliches Erbrecht für Lebensgefährten, eine Modernisierung des Pflichtteils oder eine automatische Aufhebung von Testamenten bei Scheidungen. Was Sie mit dem neuen Erbrecht beachten müssen und wie Sie gemeinnützige Organisationen im Testament bedenken können, erfahren Sie auf Vergissmeinnicht.at.

 „Das neue Erbrecht bringt mehr Klarheit in die Errichtung von Testamenten und stärkt die Möglichkeiten des Erblassers selbst zu entscheiden, was mit seinem Vermögen geschehen soll.“, weiß Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband spendenwerbender Organisationen. Die neuen erbrechtlichen Rahmenbedingungen unterstützen damit auch den Wunsch vieler Menschen, eine gemeinnützige Organisation testamentarisch zu berücksichtigen.

Die wichtigsten Punkte des neuen Erbrechts:

  • Lebensgefährten kommt unter bestimmten Voraussetzungen ein außerordentliches Erbrecht zu: nämlich vor dem außerordentlichen Erbrecht der Vermächtnisnehmer und der Aneignung durch den Bund (bisher Heimfall an den Staat).

  • Pflegeleistungen, die am Erblasser drei Jahre vor seinem Tod erbracht wurden, werden berücksichtigt. Das Verlassenschaftsverfahren kann als Gelegenheit benützt werden, Pflegeleistungen, die durch Angehörige erbracht wurden, entsprechend abzugelten und damit einen Ausgleich unter Angehörigen herzustellen.

  • Der Pflichtteilsanspruch der Eltern des Erblassers wird abgeschafft. Somit sind nur noch die Nachkommen des Erblassers sowie der Ehe- oder eingetragene Partner pflichtteilsberechtigt, nicht aber dessen Eltern. Liegt kein Testament vor, so tritt das gesetzliche Erbrecht in Kraft.

  • Neu ist, dass Schenkungen zum Schenkungszeitpunkt zu bewerten sind. Anschließend wird aber eine Aufwertung anhand des Verbraucherpreisindex bis zum Todeszeitpunkt vorgenommen.

  • Testamente zu Gunsten des Ehe- oder eingetragenen Partners werden bei Aufhebung dieser gesetzlichen Gemeinschaft (z.B. Ehescheidung) automatisch mit aufgelöst – auch bei nicht abgeschlossenen Scheidungsverfahren.

    Sämtliche Informationen finden Sie im Detail unter: vergissmeinnicht.at


Zwtl. Tipps für das Vererben für den guten Zweck
Für immer mehr Österreicher ist es eine Option, gemeinnützige Organisationen im Testament in Form eines Vermächtnisses zu bedenken. Wichtig ist dabei, dass der Name der Organisation korrekt geschrieben und eine eindeutige Zuordnung möglich ist. Außerdem empfiehlt der Fundraising Verband, die ausgewählte Organisation über das beabsichtigte Vermächtnis zu informieren. Damit kann sichergestellt werden, dass die Wünsche des Spenders erfüllt werden. Liegt kein Testament vor und sind auch keine gesetzlichen Erben vorhanden, fällt die Erbschaft an den Staat. (2012-2015 über 12 Mio. Euro).

Zwtl. Gemeinnütziges Vererben in Österreich
2015 wurden durch Testamentsspenden rund 55 Millionen Euro gespendet. Insgesamt gab es 2016 44.000 Erbfälle mit einem Gesamtvolumen von 12 Mrd. Euro. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der vererbten Vermögenswerte laut einer Studie des WU-Ökonomen Stefan Humer auf 18,2  Mrd. Euro steigen. 14 Prozent der über 40-jährigen Österreicher können sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation testamentarisch zu berücksichtigen. Begründet wird dieser Schritt vorwiegend mit dem Wunsch, Gutes zu leisten, aber auch als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben.

Zwtl. Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint 70 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. 


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at   


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FVA: Spendenabsetzbarkeit NEU mit Jahreswechsel in Österreich gestartet
Absetzbarkeit von Spenden seit 1.1.2017 neu geregelt – mit grundlegenden Änderungen für Steuerpflichtige wie für Spendenorganisationen

Wien, 17.01.2017. Seit 1. Jänner 2017 gelten in Österreich neue Regelungen der Spendenabsetzbarkeit. Dies bringt geänderte Bestimmungen für all jene, die ihre Spende steuerlich geltend machen möchten. Vielen SpenderInnen ist das allerdings noch nicht bekannt. Laut einer aktuellen Umfrage wissen acht von zehn ÖsterreicherInnen noch gar nicht darüber Bescheid. Doch was wird eigentlich anders? Was ist ab 2017 zu beachten? Der Fundraising Verband Austria (FVA) beantwortet die wichtigsten Fragen zu den neuen Bestimmungen.


Spenden wurden bisher steuerlich geltend gemacht, indem SpenderInnen belegbare Zahlungen im Rahmen der ArbeitnehmerInnenveranlagung selbst angegeben haben. Dies gilt auch noch für das Jahr 2016, jedoch nicht für Spenden ab 2017: „Die wesentliche Änderung bei der am 1. Jänner in Kraft getretenen Spendenabsetzbarkeit NEU besteht darin, dass ab 2017 nicht mehr die Spenderinnen und Spender, sondern die von ihnen bedachte Organisation die entsprechenden Daten zur geleisteten Spende an die Finanzbehörden weiter gibt“, klärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, auf. 

Durch diese Neuerung werden sowohl Steuerpflichtige als auch die Finanzverwaltung entlastet: SpenderInnen müssen der mit ihrer Spende bedachten Spendenorganisation neben der Spendenhöhe dann nur mehr ihren genauen und vollständigen Namen sowie ihr Geburtsdatum bekannt geben. Diese Daten werden dann automatisch in die ArbeitnehmerInnenveranlagung für das Jahr 2017 übernommen und steuerlich geltend gemacht. Um den Datenschutz zu sichern, werden diese Daten verschlüsselt übertragen und sind ausschließlich vom Finanzamt verwertbar.

Auf die rund 1000 spendenbegünstigten Vereine kommt durch diese Verpflichtung zur Datensammlung und -weitergabe ab 2017 allerdings ein erheblicher Mehraufwand zu. Günther Lutschinger bittet die SpenderInnen daher umso mehr: „Erleichtern Sie den Organisationen die Arbeit, indem Sie sich gut informieren und Ihre Daten korrekt angeben. Damit helfen Sie nicht nur den Spendenorganisationen, sondern haben zukünftig auch selbst weniger Arbeit damit, Ihre Spende steuerlich abzusetzen. Wichtige Informationen zum Thema Spenden und insbesondere zur Spendenabsetzbarkeit NEU bietet ab sofort unser neutrales Infoportal www.spenden.at.“

Spendenabsetzbarkeit auch weiterhin nutzen!

Den SpenderInnen rät Lutschinger in jedem Fall, sich die Möglichkeit der Spendenabsetzbarkeit auch in Zukunft nicht entgehen zu lassen: „Nutzen Sie diese tolle Chance, mehr zu spenden, ohne unterm Strich mehr auszugeben! Wer seine Spende absetzt, erhält vom Finanzamt je nach Steuerklasse zwischen 25 und 55 Prozent wieder zurück!“  

Aktuell wird hierzulande jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen bereits die Möglichkeit, Spenden steuerlich abzusetzen. Die neuen Vorschriften und entsprechenden Vorgangsweisen zur Spendenabsetzbarkeit sind innerhalb der Bevölkerung jedoch noch weitgehend unbekannt. Der Fundraising Verband Austria fordert daher eine rasche und breit angelegte Informationskampagne. Erste Informationen und ein Infofolder werden seitens des BMF erst seit kurzem angeboten („Spendenabsetzbarkeit ab 1.1.2017 – einfach automatisch“).


Die wichtigsten Fragen zur Spendenabsetzbarkeit NEU im Überblick: 


1. Was ist neu ab 2017?

Ab 1. Jänner 2017 werden SpenderInnen, die ihre Spende steuerlich absetzen möchten, entlastet: Nicht mehr sie selbst, sondern die von ihnen bedachten Organisationen sammeln und übermitteln die Spendensumme (aus datenschutzrechtlichen Gründen verschlüsselt) des vergangenen Jahres (also erstmals 2018 für das Jahr 2017) für die Geltendmachung ihrer Spendenabsetzbarkeit im Rahmen der ArbeitnehmerInnenveranlagung . 

 2. Worauf muss ich als Spenderin/Spender in Zukunft achten?
Wer ab dem Jahr 2017 seine Spenden steuerlich als Sonderausgaben geltend machen will, muss seinen Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum an die unterstützte Spendenorganisation melden. Wichtig ist, dass der Name so geschrieben wird, wie er auf dem Meldezettel angegeben ist. Wer zum Beispiel „Hans Meier“ angibt,  aber im Melderegister als „Johann Meier“ gemeldet ist,  erschwert den gemeinnützigen Organisationen die Arbeit.
Selbstverständlich können Sie aber in Zukunft auch ohne Bekanntgabe von Name und Geburtsdatum spenden. Wie auch bisher verzichten Sie dadurch allerdings auf die Möglichkeit, Ihre Spende steuerlich absetzen zu können.

 3. Welche Spenden sind von der Steuer absetzbar?
Abgesetzt werden können alle Spenden, die an eine der spendenbegünstigten gemeinnützigen Organisationen gespendet worden sind. Eine Liste finden Sie auf der Website des Finanzministeriums (unter: https://service.bmf.gv.at/Service/allg/spenden/_start.asp).
Auch Kirchenbeiträge sind steuerlich absetzbar. 

 4. Was muss ich bei meiner Steuererklärung für 2016 machen?
Bitte beachten Sie, dass beim Steuerausgleich für das Jahr 2016 noch die „alten“ Regeln gelten. Das bedeutet, dass Sie Ihre in diesem Jahr getätigten Spenden wie bisher selbst an das Finanzamt melden müssen. 


www.spenden.at – Das neue Infoportal rund um das Thema Spenden 

Um die zahlreichen Fragen innerhalb der Bevölkerung rund um das Thema Spenden umfassend und neutral beantworten zu können, hat der Fundraising Verband das Infoportal www.spenden.at ins Leben gerufen. Dieses liefert SpenderInnen wichtige Informationen zum Spenden allgemein, insbesondere aber auch zur Spendenabsetzbarkeit NEU. Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet www.spenden.at. Darüber hinaus liefert das Portal aktuelle Informationen über zahlreiche NGO’s und ihre Projekte sowie Informationen für spendeninteressierte Unternehmen. 

Fakten zur Spendenabsetzbarkeit

Die Spendenabsetzbarkeit wurde 2009 in Österreich eingeführt. Die Absicht des Gesetzgebers war, das Spenden für die Österreicherinnen und Österreicher attraktiver zu machen. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den SpenderInnen seither eindeutig angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt: Mit insgesamt 187 Millionen Euro wurde 2016 in Österreich bereits jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Seit 1. Jänner 2017 gelten für die Spendenabsetzbarkeit neue Vorschriften. 


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at   


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Saisonstart für qualitätsvolle Straßenwerbung für den guten Zweck

Qualitätsinitiative des Fundraising Verbands garantiert höchste Standards bei NGO-Straßenwerbung.

Wien, 13.6.2017. Bei den immer sommerlicheren Temperaturen begegnet man im öffentlichen Raum vermehrt engagierten MitarbeiterInnen gemeinnütziger Organisationen beim Werben für den guten Zweck. Mitgliederwerbung an öffentlichen Plätzen ist bis heute eines der wichtigsten Standbeine gemeinnütziger Organisationen in der Ansprache und Information neuer UnterstützerInnen. Die in der Fördererwerbung entstehenden Jobs sind eine wichtige Arbeitschance besonders für StudentInnen. Um einheitlich hohe Qualitätsstandards im Umgang mit Passanten zu gewährleisten und Standplatzkonzentrationen der Vereine zu verhindern, organisiert der Fundraising Verband auch 2017 die „Qualitätsinitiative Fördererwerbung“.

Neue Interessenten im öffentlichen Raum anzusprechen, zählt zu den ältesten Formen der Spendenwerbung. Der Erfolg gibt der Methode bis heute recht: Im Schnitt werden zehn Prozent der Menschen, mit denen ein Gespräch geführt wird, als Förderer gewonnen. 80% von ihnen werden langfristige SpenderInnen und bleiben den Organisationen mehrere Jahre treu.

„Mit der Qualitätsinitiative Fördererwerbung setzen wir vom Fundraising Verband klare Maßstäbe für eine nachhaltig qualitätsvolle Mitgliederwerbung im Interesse der NGOs, der Bürgerinnen und Bürger und unserer Gesellschaft!“, betont Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, der die Initiative ins Leben gerufen hat. „Die NGOs, die sich dem umfangreichen Regelwerk unterwerfen, wollen sich bewusst von jeglicher unprofessioneller Straßenwerbung durch höchste Qualitätsstandards abgrenzen.“, so Lutschinger. Durch die Initiative wurden in den letzten Jahren Standards geschaffen, die die Fördererwerbung in einer qualitätsvollen und professionellen Weise sicherstellen. Dazu zählt auch die laufende Weiterentwicklung und Evaluation. „Die Einhaltung der Standards wird heuer mittels zahlreicher ‚Mystery Shopper‘, die sich testweise in Gesprächssituationen begeben, laufend überprüft.“, führt Lutschinger weiter aus.

Zu den Mitgliedern der Qualitätsinitiative zählen Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Care Österreich, Ärzte ohne Grenzen , Global 2000, Greenpeace, Kinderhilfswerk, Pro Juventute, Global 2000, ROTE NASEN Clowndoctors, Österreichisches Rotes Kreuz, SOS-Kinderdorf, Vier Pfoten, World Vision Österreich, WWF und die Agenturen jener renommierten Organisationen.

„Auch für den WWF ist Straßenwerbung ein wichtiges Standbein im Fundraising. Nirgendwo sonst sind wir so persönlich an den Menschen dran, können im direkten Gespräch über unsere Naturschutzprojekte informieren und neue Unterstützer für unsere Anliegen gewinnen. Als Mitglied der Qualitätsinitiative Fördererwerbung verpflichten wir uns, besonders hohe Standards zu halten und laufend weiterzuentwickeln", erklärt Katharina Jungwirth, Teamleiterin Public Fundraising beim WWF Österreich.

Viele ÖsterreicherInnen schätzen diese Möglichkeit, mit NGOs ins Gespräch zu kommen. Zudem zählt die Spendenform auch zu den beliebtesten in Österreich. Dies zeigt sich in Umfragen zur Zufriedenheit der Mitglieder, aber auch anhand der geringen Beschwerdequote.

Zwtl.: Ombudsstelle für Behörden, Unternehmer und Spender

Sollte ein Problem oder eine Frage zu einer spendenwerbenden Organisation entstehen, empfiehlt der Fundraising Verband, sich an die eigens dafür geschaffene Ombudsstelle zu wenden. Diese ist unter der kostenfreien Hotline 0800/100 382 erreichbar. Alle Informationen zur Qualitätsinitiative Fördererwerbung finden Interessierte unter: www.qualitaetsinitiative.at
 

Rückfragehinweis:
Dr. Andreas Anker, Presse Fundraising Verband Austria
T: 0676/4214706, E: presse@fundraising.at





Infowoche zu Erbrecht NEU und Vererben für den guten Zweck startet heute

69 gemeinnützige Organisationen informieren ab 29. Mai über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.

Wien, 29.5.2017. Im Jänner 2017 ist die umfassendste Erbrechtsreform in Österreich seit 1811 in Kraft getreten. Was beim neuen Erbrecht beachtet werden muss und wie man in seinem letzten Willen auch gemeinnützige Organisationen bedenken kann, thematisiert ab Montag „Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament“ im Rahmen einer großen Informationswoche. Bei Veranstaltungen in Wien, Graz und Klagenfurt informieren Experten von der Österreichischen Notariatskammer in neutraler und umfassender Form. Besucher können dabei gemeinnützige Organisationen, ihre Vertreter und Projekte kennenlernen. Der Eintritt ist frei.

„Bei der Gestaltung eines Testaments entstehen viele Fragen. Durch die mit 1.1.2017 in Kraft getretenen Änderungen im Erbrecht steigt der Informationsbedarf zu diesem Thema weiter.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Obwohl unter den Österreichern vielfach der Wunsch besteht, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht, haben nur 35% der über 60-jährigen überhaupt ein Testament verfasst (Umfrage des Market-Institutes). Denn Erben zählt bei den Österreichern noch immer zu den Themen, mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Insbesondere im Hinblick auf das neue Erbrecht wissen viele Menschen noch nicht, was sich geändert hat und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Ebenfalls wissen noch viel zu wenige Menschen, dass man im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann.

Zwtl.: Vergissmeinnicht klärt auf

„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ lädt daher ab Montag 29.5. gemeinsam mit den 69 teilnehmenden Organisationen aus ganz Österreich zu einer Vielzahl an Infoveranstaltungen ein. „Durch den großen Zuspruch im Vorjahr bieten wir heuer sogar eine verlängerte Infowoche, die sich bis 8. Juni erstreckt.“, freut sich Günther Lutschinger. Im Zentrum der Veranstaltungen steht die rechtliche Beratung durch ExpertInnen über die komplexen Fragen des Erbrechts sowie über die Möglichkeit eines gemeinnützigen Testaments. Im Schnitt werden jährlich mittlerweile 50-55 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen in Form von Vermächtnissen gespendet. Rund 14 Prozent der über 40-jährigen können es sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken. „Mit der Vergissmeinnicht-Infowoche möchten wir noch mehr Österreicherinnen und Österreicher auf die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine wichtige Sache einzusetzen, aufmerksam machen und neutrale Informationen bieten.“, so Lutschinger. 

Zwtl.: Themenabende zu „Erbrecht, Testament und Patientenverfügung“ in Wien, Klagenfurt und Graz

Am 29. Mai geben Notarsubstitut Mag. Andreas Tschugguel (Notariat Dr. Beer) sowie Notar Mag. Harald Stockinger im Sommerrefektorium der Salvatorianer (Michaelerkirche) in Wien Einblicke in das Erbrecht. Anschließend findet eine Führung durch die Michaelerkirche und das Sommerrefektorium statt. Am 30. Mai folgt eine Infoveranstaltung im Europahaus in Klagenfurt mit Notarsubstitutin Mag. Katharina Haiden und anschließender Führung durch die aktuelle Ausstellung der Stadtgalerie Klagenfurt „Ordnung und Obsession“. Beim Themenabend in Graz informiert Notarsubstitutin Mag. Astrid Leopold im Grazer Glockenspielhaus. Danach wird zur Führung durch die aktuelle Ausstellung des Diözesanmuseums Graz geladen. Den Abschluss bildet ein Infoabend mit Notar Mag. Harald Stockinger und anschließender Führung im mumok – Museum moderner Kunst Wien am 8. Juni. Die Teilnehmer haben bei den Veranstaltungen die Möglichkeit zahlreiche Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen.

Alle Veranstaltungsinfos finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at. Ein neuer Erbrechtsratgeber zu den Änderungen des Erbrechts und zum Vererben für den guten Zweck kann kostenlos unter 0800 700 111 oder per Email an info@vergissmeinnicht.at bestellt werden.

Zwtl.: Gemeinnütziges Vererben in Österreich

Für immer mehr Österreicher ist es eine Option, gemeinnützige Organisationen im Testament in Form eines Vermächtnisses zu bedenken. Mit 50-55 Millionen Euro jährlich ist mittlerweile fast jeder 10. Spendeneuro eine Testamentsspende. Begründet werden Spenden an gemeinnützige Organisationen vorwiegend mit dem Wunsch, Gutes zu leisten, aber auch als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben. Liegt kein Testament vor und sind auch keine gesetzlichen Erben vorhanden, fällt die Erbschaft an den Staat (2012-2015 über 12 Mio. Euro).

Zwtl.: Über Vergissmeinnicht.at

„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das eigene Leben hinaus Gutes tut.


Rückfragehinweis:

Dr. Andreas Anker, Presse Fundraising Verband Austria
T: 0676/4214706, E: presse@fundraising.at
 


 

Spendenabsetzbarkeit NEU: Fundraising Verband begrüßt BMF-Informationsoffensive!
Utl.: BM Schellings Initiative sorgt für umfassende Information der Bevölkerung über die Neuerungen der Sonderausgaben

Wien, 19.5.2017. Ab sofort startet ein breit angelegter Informationsschwerpunkt des Finanzministeriums zu der mit 1. Jänner eingeführten Neuregelung der Spendenabsetzbarkeit. Österreichs Spendenorganisationen begrüßen diese Initiative. 6 von 10 Österreichern wissen laut einer aktuellen Umfrage nicht, was sich geändert hat und was sie ab sofort für die steuerliche Absetzbarkeit ihrer Spenden tun müssen. Die Informationsoffensive wird einen wichtigen Beitrag leisten, diese Kluft zu schließen. Durch die Änderungen müssen die Österreicher ihre Spenden nicht mehr selbst in der Steuererklärung geltend machen. Dies übernehmen die Spendenorganisationen, wenn die Spender ihnen die notwendigen Informationen übermittelt haben. Der Fundraising Verband Austria hofft nun auf eine zügige Umsetzung der noch ausstehenden technischen Infrastruktur durch das BMF.

Vor etwa zwei Jahren wurde die antraglose Arbeitnehmerveranlagung mit dem Ziel beschlossen, Erleichterungen für all jene zu bringen, die ihre Spende steuerlich absetzen möchten. Damit wurden Spendenorganisationen verpflichtet, entsprechende Spendendaten zu sammeln und an die Finanzbehörden weiterzuleiten. Dafür müssen SpenderInnen den Organisationen einmalig ihren vollständigen Namen laut Meldezettel und ihr Geburtsdatum übermitteln.Laut aktueller Umfrage wissen 4 von 10 Befragten ansatzweise über diese Änderungen Bescheid (Quelle: Public Opinion). Lediglich 29 Prozent fühlen sich bisher ausreichend vom Finanzamt informiert. Besonders in der für Spendenorganisationen wichtigen Gruppe der über 60 Jährigen herrscht ein hoher Informationsbedarf. Aufgrund des geringen Wissensstandes sind viele ÖsterreicherInnen verunsichert: Auf die Frage, ob sie der Spendenorganisation Geburtsdatum und vollständigen Namen mitteilen würden, antworteten knapp zwei Drittel der Befragten mit Nein. „Umso begrüßenswerter ist der Schritt des BMF, die Österreicherinnen und Österreicher umfassend zu informieren und damit eine gelebte Zivilgesellschaft zu unterstützen.“, macht Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, deutlich.

Zwtl.: Technische Infrastruktur

Durch die Verpflichtung zur Sammlung und Weiterleitung von Spendendaten sehen sich 5.300 betroffene Organisationen in Österreich mit einem immensen Mehraufwand konfrontiert. Damit dieser Aufwand nicht weiter explodiert, appelliert der Fundraising Verband an das BMF, die technische Infrastruktur ebenso rasch bereit zu stellen. „Wir als Dachverband spendenwerbender Organisationen in Österreich appellieren daher an BM Schelling, auch hier schnellstmöglich die Weichen für die noch fehlende Infrastruktur im FinanzOnline zu stellen. Nur so können die Spendenorganisationen die geforderte Abwicklung zeitgerecht und korrekt leisten.“, so Lutschinger. Lutschinger sieht noch weiteren Anpassungs- und Klärungsbedarf bei den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Zwtl.: Fakten zur Spendenabsetzbarkeit

Die Spendenabsetzbarkeit wurde 2009 in Österreich eingeführt. Die Absicht des Gesetzgebers war, das Spenden für die Österreicher attraktiver zu machen. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den SpenderInnen seither eindeutig angekommen und hat sich sehr positiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt: Mit insgesamt 187 Millionen Euro wurde 2016 in Österreich bereits jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht, knapp 1 Mio. Steuerpflichtige machen Spenden geltend.
Seit 1. Jänner 2017 gelten für die Spendenabsetzbarkeit die neuen Vorschriften: Damit müssen nicht mehr die SpenderInnen, sondern die von ihnen bedachten Organisationen die Spenden bei den Finanzbehörden melden. SpenderInnen müssen den Organisationen jedoch ihren genauen und vollständigen Namen laut Meldezettel sowie ihr Geburtsdatum übermitteln.

Zwtl.: www.spenden.at  – Das neue Infoportal des FVA rund um das Thema Spenden


Um die zahlreichen Fragen innerhalb der Bevölkerung rund um das Thema Spenden umfassend und neutral beantworten zu können, hat der Fundraising Verband das Infoportal www.spenden.at ins Leben gerufen. Dieses liefert SpenderInnen wichtige Informationen zum Spenden allgemein, insbesondere aber auch zur Spendenabsetzbarkeit NEU. Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet www.spenden.at. Darüber hinaus liefert das Portal aktuelle Informationen über zahlreiche NGOs und ihre Projekte sowie Informationen für spendeninteressierte Unternehmen.

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at

 


 

Österreichs NPOs sagen DANKE an ihre Testamentsspender 
Utl.: 69 Vergissmeinnicht.at - Mitglieder setzen Zeichen des Danks im Wiener Volksgarten

Wien, 6.4.2017. Testamentsspenden werden bei den Österreichern immer beliebter. Im Schnitt werden jährlich mittlerweile 50-55 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen in Form von Vermächtnissen gespendet. TestamentsspenderInnen sichern damit gemeinnützige Projekte nachhaltig und gestalten die Zukunft für kommende Generationen mit. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ heute im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.


Zwtl.: Jeder zehnte Spendeneuro eine Testamentsspende

Fast 10 % des gesamten Spendenaufkommens in Österreich (625 Mio. Euro 2016) sind bereits Testamentsspenden. „Mit 50-55 Millionen Euro jährlich haben die Testamentsspenden zugunsten gemeinnütziger Organisationen ein beeindruckendes Niveau erreicht. Jeder 10. Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, erfreut. „Rund 14 Prozent der über 40-jährigen können es sich laut Umfrage des Market-Institutes vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – und es werden erfreulicherweise mehr.“ zeigt Lutschinger weiter auf.

Für TestamentsspenderInnen sind der „gute Wille“ und die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine wichtige Sache einzusetzen, die wichtigsten Motive. Zudem besteht vielfach der Wunsch, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht. Trotzdem wissen viele Menschen nicht, welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Denn Erben zählt bei den Österreichern noch immer zu den Themen, mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Nur 35 % der über 60-jährigen haben überhaupt ein Testament verfasst und viel zu wenige Menschen wissen, dass man im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann. „Mit der Initiative Vergissmeinnicht.at möchten wir daher ein neutrales Informationspaket bieten und auf diese Möglichkeit aufmerksam machen“, so Lutschinger.


Zwtl.: Über das Leben hinaus Gutes tun mit einer Testamentsspende

Die mittlerweile verstorbene Frau S. und ihr Mann haben der CS Caritas Socialis einen Erbteil vermacht. „Durch diese große Unterstützung konnten wir ein Jahr lang drei Palliativmediziner beschäftigen. Der Wunsch des Ehepaars, auch anderen Menschen eine schmerzfreie und liebevolle Betreuung im Hospiz zu ermöglichen, wurde durch ihre Testamentsspenden erfüllt. Ein großes Dankeschön an Menschen wie diese, die uns mit ihrem Vermächtnis nachhaltig unterstützen.“, erklärte dazu heute Dr. Christine Schäfer, Vorständin der CS Caritas Socialis Privatstiftung. 

Eindrucksvoll schildert auch die Burgschauspielerin Eva Fichte ihre Beweggründe: „Ich möchte selbst bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Mit einem Vermächtnis zugunsten der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen kann ich mich über mein Leben hinaus für blinde und sehschwache Menschen engagieren!“ 

Was Spenden bewirken können, stellt Dr. Suzanne Rödler, Professorin an der MedUni Wien und Fundraising-Verantwortliche für das Zentrum für Präzisionsmedizin, eindrucksvoll dar: "Mit einem Vermächtnis an das Zentrum für Präzisionsmedizin ermöglichen SpenderInnen eine exakt auf die Erkrankung abgestimmte Diagnostik und die Erforschung von Therapien für eine Vielzahl von bisher unheilbaren Erkrankungen. Dies kommt den Patientinnen und Patienten unmittelbar zu Gute und ist ein bedeutender Schritt in die medizinische Zukunft – sowohl für die Ausbildung unserer zukünftigen Ärzte als auch für die zeitgemäße Behandlung der österreichischen Gesamtbevölkerung.“

Zwtl.: Über Vergissmeinnicht.at

Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das eigene Leben hinaus Gutes tut.


Rückfragehinweis:

FOTOS stehen ab 6.4.2017 ca. 12 Uhr unter folgendem Link http://bit.ly/2mYb54P zur honorarfreien Verwendung zur Verfügung.

Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at

 


Kostenloser Erbrechtsratgeber der Initiative für das gute Testament
Utl.: Vergissmeinnicht.at präsentiert neuen und kostenlosen Erbrechtsratgeber 

Wien, 28.3.2017. Für die meisten ÖsterreicherInnen zählt Erben noch immer zu den Themen, über die man nicht gerne spricht und mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Dementsprechend gering ist auch der Wissensstand darüber. Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament – präsentiert deswegen den neuen kostenfreien Erbrechtsratgeber „Von mir bleibt nur Gutes“. Interessierte erfahren darin, was sie beim Vererben beachten müssen – insbesondere mit den seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Neuerungen – und wie sie gemeinnützige Organisationen im Testament bedenken können.

Laut der Studie „Erben in Österreich – privat und geschäftlich“ der Rechtsanwaltskammer Niederösterreich haben sich 47 % der ÖsterreicherInnen über das Thema Erben noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Nur 13 % der über 18-jährigen haben definitiv ein Testament verfasst. Wie wichtig ein Testament allerdings ist, zeigt die Tatsache, dass zwischen 2012 und 2015 mehr als 12 Mio. Euro an den Staat fielen, weil kein Testament und keine gesetzlichen Erben gegeben waren.

„Zwar besteht unter den Österreicherinnen und Österreichern vielfach der Wunsch, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht, trotzdem ist der Wissensstand der Bevölkerung zum Thema Erben und Testament sehr gering“, zeigt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, unter Bezug auf die Studie der RAK NÖ auf. 30 % der Bevölkerung wissen etwa nicht, dass auch Schulden vererbt werden können oder wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist. Ebenfalls sehr gering ist der Kenntnisstand über die heuer in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen.

Zwtl.: Testamentsratgeber von Vergissmeinnicht.at klärt auf

Mit dem ab Ende März verfügbaren Testamentsratgeber bietet Vergissmeinnicht.at gemeinsam mit der Österreichischen Notariatskammer ein Serviceinstrument, um den Wissensstand zum Thema Erben zu verbessern. Der kostenfreie Ratgeber informiert über die gesetzliche Erbfolge und das Pflichtteilsrecht ebenso wie über die zentralen Änderungen im Erbrecht. Die ab 1. Jänner geltenden Neuregelungen bringen unter anderem eine Berücksichtigung von Pflegeleistungen durch nahe Angehörige, ein außerordentliches Erbrecht für Lebensgefährten oder neue Formvorschriften für fremdhändige Testamente. Darüber hinaus zeigt der neue Ratgeber „Von mir bleibt nur Gutes“, wie man eine gemeinnützige Organisation im Testament berücksichtigen kann und was dabei zu beachten ist.
Der Ratgeber ist ab sofort unter www.vergissmeinnicht.at oder unter der Hotline 0800 700 111 kostenlos zu bestellen.

Zwtl.: Über „Vergissmeinnicht.at“

Für immer mehr Österreicher ist es eine Option, gemeinnützige Organisationen im Testament in Form eines Vermächtnisses zu bedenken. 2016 wurden durch Testamentsspenden rund 55 Millionen Euro gespendet. Begründet werden Spenden an gemeinnützige Organisationen vorwiegend mit dem Wunsch, Gutes zu leisten, aber auch als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben.

Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
T: 0676 914 66 25
E: presse@fundraising.at

 


 

Wien Holding und Variotherm Heizsysteme für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet
Utl.: Fundraising Verband Austria verleiht „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ für vorbildliches Engagement um das Gemeinwohl in Österreich

Wien, 21.2.2017. Heute Abend verleiht der Fundraising Verband die „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“. Diese renommierte Auszeichnung wird an Unternehmen für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement vergeben und prämiert die innovativsten und nachhaltigsten Spendenprojekte. Auch 2016 stellten sich zahlreiche namhafte Unternehmen mit ihren Initiativen einer Expertenjury. Als Gewinner konnten die Wien Holding GmbH und die Variotherm Heizsysteme GmbH überzeugen. Im Rahmen der heutigen Gala findet die offizielle Preisverleihung statt.


Die Wien Holding ist mit über 2.900 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Wien und steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Projekte, die den Wirtschaftsstandort sichern und Arbeitsplätze schaffen. Der Konzern steht aber auch für vorbildliches gesellschaftliches Engagement: Durch die Spendeninitiative der Wien Holding wurden ein Kinderhospiz sowie ein Reintegrationsprojekt für Suchtkranke maßgeblich unterstützt. Der Verein Kinderhospiz Netz kann dank dieser Unterstützung ein erweitertes Angebot für schwerstkranke Kinder in neuen Räumlichkeiten zu Verfügung stellen. Die Ausstattung dieser neuen Einrichtung wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation gabarage upcycling design umgesetzt, wodurch gleichzeitig die Arbeit mit suchtkranken Menschen unterstützt werden konnte.

Für die Jury der „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ war dies Grund genug, jenes weitsichtige Spendenprojekt der Wien Holding in der Kategorie Großunternehmen zu prämieren. „Unsere MitarbeiterInnen haben das Projekt von der Idee bis zum Ende eigenverantwortlich und selbstorganisiert umgesetzt, was für die Geschäftsführung natürlich eine tolle Erfahrung ist. Umso größer ist nun unsere Freude über diesen Preis. Er zeigt uns, dass sich gesellschaftliches Engagement lohnt.“, so DI Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien Holding GmbH.

„Mit ihrem gesellschaftlichen Wirken haben die Wien Holding und ihre MitarbeiterInnen Vorbildcharakter. Ich bin überzeugt der Award wird auch in Zukunft zu solch engagierten Projekten motivieren.“, betonte Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, beim Verlesen der Jurybegründung.

Die Auszeichnung in der Kategorie der Klein- und Mittelunternehmen erhielt das Unternehmen Variotherm für seine Initiative einer Lohn- und Gehalts-Spendenrundung. Die MitarbeiterInnen runden dabei monatlich den Netto-Betrag ihres Entgelts ab. Die so gesammelte Spendensumme wird von Variotherm verdoppelt und kommt regionalen Projekten zugute. Insbesondere werden mit den gesammelten Spenden bedürftige Kinder unterstützt.

„Für unser Unternehmen ist gesellschaftliche Verantwortung schon immer gelebte Praxis und Kultur. Diese Auszeichnung für die Variotherm Lohn- und Spendenrundung ist eine große Ehre für uns. Ich hoffe, dass wir damit für viele andere Projekte beispielgebend sein dürfen.“, zeigt sich Eva Demuth, CSR-Beauftragte von Variotherm, begeistert.

Über die „Aktion Wirtschaft hilft!“ 
Ziel des Fundraising Verbands Austria als Initiator der 2014 gestarteten „Aktion Wirtschaft hilft!“ ist es, das Bewusstsein österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement zu stärken und vor allem das Spendenaufkommen zugunsten heimischer Nonprofit-Organisationen zu steigern. Das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“ wurde 2016 zum dritten Mal an rund 15.000 Top-Entscheidungsträger österreichischer KMUs versendet. Unternehmen werden drin über die Arbeit und Projekte von 50 gemeinnützigen Organisationen informiert. Die Webpage www.wirtschaft-hilft.at liefert Zusatzinformationen und die Onlineversion des Magazins „Spendenguide“. Als Höhepunkt der Initiative werden heute die „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ vergeben. 27 Projekte traten in den zwei Kategorien KMU und Großunternehmen an. Eine Jury bestehend aus VertreterInnen des Fundraising Verbands entschied über die Einreichungen. Alle Infos dazu unter: www.wirtschaft-hilft.at

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Zahlen.
Jährlich spenden Österreichs Unternehmen rund 100 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke. 73% der Unternehmen engagieren sich durch Geld-, Sach- oder Personalspenden für die Gesellschaft. Das Engagement läuft dabei vornehmlich auf lokaler und nationaler Ebene ab. Durchschnittlich spendet ein Unternehmen knapp 1000€ in Österreich. Für 41% der Unternehmen gehört Spenden zur Unternehmensphilosophie. Geld als Spende geben Unternehmen am liebsten für die Kinderhilfe, für die Sportförderung, für den Umweltschutz sowie für sozial Bedürftige im Inland.

Pressefotos:
Fotomaterial von der Award-Verleihung steht ab ca. 22 Uhr unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.katharinaschiffl.com/170221_WirtschaftHilftAwards.zip 


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Fundraising Verband Austria
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Erbrecht NEU: „Vergissmeinnicht.at“ informiert
Utl. Änderung des Erbrechtsgesetzes mit 1.1. in Kraft. „Vergissmeinnicht.at“ klärt über die wichtigsten Neuerungen und die Möglichkeit des Vererbens für den guten Zweck auf.

Wien, 02.02.2017. Im Jänner 2017 ist die umfassendste Reform des österreichischen Erbrechts seit  1811 in Kraft getreten. Die neuen Regelungen gelten bei Todesfällen ab dem 1. Jänner 2017 und bringen unter anderem eine Berücksichtigung von Pflegeleistungen durch nahe Angehörige, ein außerordentliches Erbrecht für Lebensgefährten, eine Modernisierung des Pflichtteils oder eine automatische Aufhebung von Testamenten bei Scheidungen. Was Sie mit dem neuen Erbrecht beachten müssen und wie Sie gemeinnützige Organisationen im Testament bedenken können, erfahren Sie auf Vergissmeinnicht.at.

 „Das neue Erbrecht bringt mehr Klarheit in die Errichtung von Testamenten und stärkt die Möglichkeiten des Erblassers selbst zu entscheiden, was mit seinem Vermögen geschehen soll.“, weiß Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband spendenwerbender Organisationen. Die neuen erbrechtlichen Rahmenbedingungen unterstützen damit auch den Wunsch vieler Menschen, eine gemeinnützige Organisation testamentarisch zu berücksichtigen.

Die wichtigsten Punkte des neuen Erbrechts:

  • Lebensgefährten kommt unter bestimmten Voraussetzungen ein außerordentliches Erbrecht zu: nämlich vor dem außerordentlichen Erbrecht der Vermächtnisnehmer und der Aneignung durch den Bund (bisher Heimfall an den Staat).

  • Pflegeleistungen, die am Erblasser drei Jahre vor seinem Tod erbracht wurden, werden berücksichtigt. Das Verlassenschaftsverfahren kann als Gelegenheit benützt werden, Pflegeleistungen, die durch Angehörige erbracht wurden, entsprechend abzugelten und damit einen Ausgleich unter Angehörigen herzustellen.

  • Der Pflichtteilsanspruch der Eltern des Erblassers wird abgeschafft. Somit sind nur noch die Nachkommen des Erblassers sowie der Ehe- oder eingetragene Partner pflichtteilsberechtigt, nicht aber dessen Eltern. Liegt kein Testament vor, so tritt das gesetzliche Erbrecht in Kraft.

  • Neu ist, dass Schenkungen zum Schenkungszeitpunkt zu bewerten sind. Anschließend wird aber eine Aufwertung anhand des Verbraucherpreisindex bis zum Todeszeitpunkt vorgenommen.

  • Testamente zu Gunsten des Ehe- oder eingetragenen Partners werden bei Aufhebung dieser gesetzlichen Gemeinschaft (z.B. Ehescheidung) automatisch mit aufgelöst – auch bei nicht abgeschlossenen Scheidungsverfahren.

    Sämtliche Informationen finden Sie im Detail unter: vergissmeinnicht.at


Zwtl. Tipps für das Vererben für den guten Zweck
Für immer mehr Österreicher ist es eine Option, gemeinnützige Organisationen im Testament in Form eines Vermächtnisses zu bedenken. Wichtig ist dabei, dass der Name der Organisation korrekt geschrieben und eine eindeutige Zuordnung möglich ist. Außerdem empfiehlt der Fundraising Verband, die ausgewählte Organisation über das beabsichtigte Vermächtnis zu informieren. Damit kann sichergestellt werden, dass die Wünsche des Spenders erfüllt werden. Liegt kein Testament vor und sind auch keine gesetzlichen Erben vorhanden, fällt die Erbschaft an den Staat. (2012-2015 über 12 Mio. Euro).

Zwtl. Gemeinnütziges Vererben in Österreich
2015 wurden durch Testamentsspenden rund 55 Millionen Euro gespendet. Insgesamt gab es 2016 44.000 Erbfälle mit einem Gesamtvolumen von 12 Mrd. Euro. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der vererbten Vermögenswerte laut einer Studie des WU-Ökonomen Stefan Humer auf 18,2  Mrd. Euro steigen. 14 Prozent der über 40-jährigen Österreicher können sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation testamentarisch zu berücksichtigen. Begründet wird dieser Schritt vorwiegend mit dem Wunsch, Gutes zu leisten, aber auch als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben.

Zwtl. Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint 70 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. 


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Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at   


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FVA: Spendenabsetzbarkeit NEU mit Jahreswechsel in Österreich gestartet
Absetzbarkeit von Spenden seit 1.1.2017 neu geregelt – mit grundlegenden Änderungen für Steuerpflichtige wie für Spendenorganisationen

Wien, 17.01.2017. Seit 1. Jänner 2017 gelten in Österreich neue Regelungen der Spendenabsetzbarkeit. Dies bringt geänderte Bestimmungen für all jene, die ihre Spende steuerlich geltend machen möchten. Vielen SpenderInnen ist das allerdings noch nicht bekannt. Laut einer aktuellen Umfrage wissen acht von zehn ÖsterreicherInnen noch gar nicht darüber Bescheid. Doch was wird eigentlich anders? Was ist ab 2017 zu beachten? Der Fundraising Verband Austria (FVA) beantwortet die wichtigsten Fragen zu den neuen Bestimmungen.


Spenden wurden bisher steuerlich geltend gemacht, indem SpenderInnen belegbare Zahlungen im Rahmen der ArbeitnehmerInnenveranlagung selbst angegeben haben. Dies gilt auch noch für das Jahr 2016, jedoch nicht für Spenden ab 2017: „Die wesentliche Änderung bei der am 1. Jänner in Kraft getretenen Spendenabsetzbarkeit NEU besteht darin, dass ab 2017 nicht mehr die Spenderinnen und Spender, sondern die von ihnen bedachte Organisation die entsprechenden Daten zur geleisteten Spende an die Finanzbehörden weiter gibt“, klärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, auf. 

Durch diese Neuerung werden sowohl Steuerpflichtige als auch die Finanzverwaltung entlastet: SpenderInnen müssen der mit ihrer Spende bedachten Spendenorganisation neben der Spendenhöhe dann nur mehr ihren genauen und vollständigen Namen sowie ihr Geburtsdatum bekannt geben. Diese Daten werden dann automatisch in die ArbeitnehmerInnenveranlagung für das Jahr 2017 übernommen und steuerlich geltend gemacht. Um den Datenschutz zu sichern, werden diese Daten verschlüsselt übertragen und sind ausschließlich vom Finanzamt verwertbar.

Auf die rund 1000 spendenbegünstigten Vereine kommt durch diese Verpflichtung zur Datensammlung und -weitergabe ab 2017 allerdings ein erheblicher Mehraufwand zu. Günther Lutschinger bittet die SpenderInnen daher umso mehr: „Erleichtern Sie den Organisationen die Arbeit, indem Sie sich gut informieren und Ihre Daten korrekt angeben. Damit helfen Sie nicht nur den Spendenorganisationen, sondern haben zukünftig auch selbst weniger Arbeit damit, Ihre Spende steuerlich abzusetzen. Wichtige Informationen zum Thema Spenden und insbesondere zur Spendenabsetzbarkeit NEU bietet ab sofort unser neutrales Infoportal www.spenden.at.“

Spendenabsetzbarkeit auch weiterhin nutzen!

Den SpenderInnen rät Lutschinger in jedem Fall, sich die Möglichkeit der Spendenabsetzbarkeit auch in Zukunft nicht entgehen zu lassen: „Nutzen Sie diese tolle Chance, mehr zu spenden, ohne unterm Strich mehr auszugeben! Wer seine Spende absetzt, erhält vom Finanzamt je nach Steuerklasse zwischen 25 und 55 Prozent wieder zurück!“  

Aktuell wird hierzulande jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen bereits die Möglichkeit, Spenden steuerlich abzusetzen. Die neuen Vorschriften und entsprechenden Vorgangsweisen zur Spendenabsetzbarkeit sind innerhalb der Bevölkerung jedoch noch weitgehend unbekannt. Der Fundraising Verband Austria fordert daher eine rasche und breit angelegte Informationskampagne. Erste Informationen und ein Infofolder werden seitens des BMF erst seit kurzem angeboten („Spendenabsetzbarkeit ab 1.1.2017 – einfach automatisch“).


Die wichtigsten Fragen zur Spendenabsetzbarkeit NEU im Überblick: 


1. Was ist neu ab 2017?

Ab 1. Jänner 2017 werden SpenderInnen, die ihre Spende steuerlich absetzen möchten, entlastet: Nicht mehr sie selbst, sondern die von ihnen bedachten Organisationen sammeln und übermitteln die Spendensumme (aus datenschutzrechtlichen Gründen verschlüsselt) des vergangenen Jahres (also erstmals 2018 für das Jahr 2017) für die Geltendmachung ihrer Spendenabsetzbarkeit im Rahmen der ArbeitnehmerInnenveranlagung . 

 2. Worauf muss ich als Spenderin/Spender in Zukunft achten?
Wer ab dem Jahr 2017 seine Spenden steuerlich als Sonderausgaben geltend machen will, muss seinen Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum an die unterstützte Spendenorganisation melden. Wichtig ist, dass der Name so geschrieben wird, wie er auf dem Meldezettel angegeben ist. Wer zum Beispiel „Hans Meier“ angibt,  aber im Melderegister als „Johann Meier“ gemeldet ist,  erschwert den gemeinnützigen Organisationen die Arbeit.
Selbstverständlich können Sie aber in Zukunft auch ohne Bekanntgabe von Name und Geburtsdatum spenden. Wie auch bisher verzichten Sie dadurch allerdings auf die Möglichkeit, Ihre Spende steuerlich absetzen zu können.

 3. Welche Spenden sind von der Steuer absetzbar?
Abgesetzt werden können alle Spenden, die an eine der spendenbegünstigten gemeinnützigen Organisationen gespendet worden sind. Eine Liste finden Sie auf der Website des Finanzministeriums (unter: https://service.bmf.gv.at/Service/allg/spenden/_start.asp).
Auch Kirchenbeiträge sind steuerlich absetzbar. 

 4. Was muss ich bei meiner Steuererklärung für 2016 machen?
Bitte beachten Sie, dass beim Steuerausgleich für das Jahr 2016 noch die „alten“ Regeln gelten. Das bedeutet, dass Sie Ihre in diesem Jahr getätigten Spenden wie bisher selbst an das Finanzamt melden müssen. 


www.spenden.at – Das neue Infoportal rund um das Thema Spenden 

Um die zahlreichen Fragen innerhalb der Bevölkerung rund um das Thema Spenden umfassend und neutral beantworten zu können, hat der Fundraising Verband das Infoportal www.spenden.at ins Leben gerufen. Dieses liefert SpenderInnen wichtige Informationen zum Spenden allgemein, insbesondere aber auch zur Spendenabsetzbarkeit NEU. Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet www.spenden.at. Darüber hinaus liefert das Portal aktuelle Informationen über zahlreiche NGO’s und ihre Projekte sowie Informationen für spendeninteressierte Unternehmen. 

Fakten zur Spendenabsetzbarkeit

Die Spendenabsetzbarkeit wurde 2009 in Österreich eingeführt. Die Absicht des Gesetzgebers war, das Spenden für die Österreicherinnen und Österreicher attraktiver zu machen. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den SpenderInnen seither eindeutig angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt: Mit insgesamt 187 Millionen Euro wurde 2016 in Österreich bereits jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Seit 1. Jänner 2017 gelten für die Spendenabsetzbarkeit neue Vorschriften. 


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria 
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at   


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Presseaussendungen

FVA: Gut gerüstet für die Spendenabsetzbarkeit NEU
Fundraising Verband beantwortet die wichtigsten Fragen zu den neuen Vorschriften für Steuerpflichtige, die schon ab Anfang 2017 gelten

Wien, 13.12.2016. Jeder dritte Spenden-Euro wird hierzulande steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen bereits die Möglichkeit Spenden steuerlich geltend zu machen. Doch die neuen Vorschriften, die ab dem neuen Jahr gelten, sorgen für Unsicherheit. Vielen SpenderInnen sind diese noch gar nicht bekannt. Was wird anders? Was ist zu beachten? Der Fundraising Verband Austria (FVA) weiß Rat.

„Die wesentliche Änderung bei der Spendenabsetzbarkeit NEU besteht darin, dass künftig nicht mehr die Spenderinnen und Spender, sondern die von ihnen bedachte Organisation die Spendendaten an die Finanzbehörden weitergeben muss“, weiß Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Neben der Spendenhöhe benötigen die Organisationen auch den genauen Namen sowie das Geburtsdatum. Um den Datenschutz zu sichern, werden diese Daten verschlüsselt übertragen.

Lutschinger rät den Spenderinnen und Spendern, sich die Möglichkeit der Spendenabsetzbarkeit nicht entgehen zu lassen:  „Nutzen Sie diese tolle Chance, mehr zu spenden, ohne unterm Strich mehr zu bezahlen! Wer seine Spende absetzt, erhält vom Finanzamt je nach Steuerklasse zwischen 25 und 55 Prozent wieder zurück!“  Damit die Spenderinnen und Spender gut gerüstet ins neue Jahr gehen, fordert der Fundraising Verband eine rasche und breit angelegte Informationskampagne für die Bevölkerung. Immerhin wissen laut einer aktuellen Umfrage acht von zehn ÖsterreicherInnen noch gar nicht über die geplanten Änderungen Bescheid.

Der Fundraising Verband Austria (FVA) hat die fünf wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Spendenabsetzbarkeit NEU zusammengestellt:
 

  1. Was ist  neu ab 2017?
    Ab 1. Jänner 2017 geben nicht mehr die SpenderInnen, sondern die von ihnen bedachten Organisationen (aus datenschutzrechtlichen Gründen verschlüsselt) die Spendensumme des vergangenen Jahres an die Finanzbehörden weiter.
     
  2. Worauf muss ich als Spenderin/Spender in Zukunft achten?
    Wer ab dem Jahr 2017 seine Spenden steuerlich geltend machen will, der muss seinen Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum an die unterstützte Spendenorganisation melden. Wichtig ist, dass der Namen so geschrieben wird, wie er auf dem Meldezettel lautet. Wer zum Beispiel „Hans Meier“ angibt,  aber im Melderegister als „Johann Meier“ gemeldet ist,  erschwert den gemeinnützigen Organisationen die Arbeit.
     
  3. Welche Spenden sind von der Steuer absetzbar?
    Abgesetzt werden können alle Spenden, die an eine der spendenbegünstigten gemeinnützigen Organisationen gespendet worden sind. Eine Liste finden Sie auf der Website des Finanzministeriums (www.bmf.gv.at).  Auch Kirchenbeiträge sind steuerlich absetzbar.
     
  4. Was muss ich bei meiner Steuererklärung für 2016 machen?
    Bitte beachten Sie, dass heuer bei der Spendenabsetzbarkeit noch die „alten“ Regeln gelten. Für Ihren Steuerausgleich für das Jahr 2016 bedeutet dies, dass Sie Ihre in diesem Jahr getätigten Spenden noch selbst an das Finanzamt melden müssen.

  5. Wie kann ich kontrollieren, welche Spendenhöhe von der von mir unterstützten Organisation ans Finanzamt gemeldet wurde?
    Haben Sie einen FinanzOnline-Zugang im Internet? Dann können Sie dort ab März des Folgejahres (also für 2017: ab März 2018) die für Sie angegebene Spendensumme einsehen.  Haben Sie keinen FinanzOnline-Zugang, so können Sie Ihren steuerlich absetzbaren Spendenbetrag in Ihrem Steuerbescheid einsehen.


Fakten zur Spendenabsetzbarkeit
Die Spendenabsetzbarkeit wurde in Österreich im Jahr 2009 eingeführt. Der Gesetzgeber beabsichtigt damit, für die Österreicherinnen und Österreicher das Spenden attraktiver zu machen. Mit insgesamt 187 Millionen Euro wird in Österreich mittlerweile jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen derzeit diese Möglichkeit (Stand: 2016). Ab 1.Jänner 2017 gelten für die Spendenabsetzbarkeit neue Vorschriften.
 

www.spenden.at – Das Infoportal rund ums Thema Spenden
Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet seit kurzem das neue Infoportal www.spenden.at des Fundraising Verband Austria. Die Website bietet SpenderInnen eine neutrale Informationsquelle mit  Tipps für ihr gesellschaftliches Engagement.
 

Rückfragehinweis:
Dr. Günther Lutschinger
Fundraising Verband Austria
T: 01/276 52 98-22, E: presse@fundraising.at
 

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FVA: ÖsterreicherInnen spenden 625 Millionen Euro
Gemeinnützige Organisationen freuen sich über neuen Spendenrekord/Spitzenwert dürfte heuer halten

Wien, 29.11.2016. Pünktlich zum internationalen Tag des Gebens „Giving Tuesday“ präsentierte der Fundraising Verband Austria (FVA) am Dienstag, den 29. November in Wien den Spendenbericht 2016. Im Vorjahr stieg das Spendenvolumen in Österreich auf das Rekordniveau von 625 Millionen Euro. Für heuer wird dasselbe Spitzenergebnis erwartet. Im Bundeslandvergleich spenden nunmehr die SüdösterreicherInnen am meisten. Unsicherheit und Unwissen herrschen über die „Spendenabsetzbarkeit NEU“, die am 1. Jänner 2017 in Kraft tritt.

Österreichs gemeinnützige Organisationen freuen sich über einen neuen Spendenrekord: „Die Menschen in diesem Land schreiben Solidarität groß: Das zeigt der von uns errechnete Spitzenwert von 625 Millionen Euro für das vergangene Jahr“, ist Günther Lutschinger beeindruckt. Für heuer erwartet der Geschäftsführer des Fundraising Verbands, dass dieser Wert gehalten wird. Abzuwarten bleibt freilich, wie sich die Spenden in der Weihnachtszeit entwickeln. Diese machen in der Regel 25 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Den aktuellen Spitzenwert erklärt Lutschinger so: „Erstens haben sich die Spenderinnen und Spender von der Situation der Flüchtlinge im Inland und humanitären Katastrophen wie dem Erdbeben in Ecuador berühren lassen. Zweitens ist trotz anhaltender Wirtschaftsflaute die durchschnittliche Spende gestiegen. Und nicht zuletzt spenden immer mehr Menschen für gemeinnützige Organisationen im Kunst- und Kulturbereich.“ Das ursprünglich für das Jahr 2015 erwartete Spendenaufkommen von 600 Millionen Euro haben die ÖsterreicherInnen mit den erwähnten 625 Millionen klar übertroffen. 2014 hatte das Spendenvolumen 570 Millionen Euro betragen.

Jeder Spendeneuro zählt
„Der Spendenbericht 2016 macht Mut, denn die Zahlen zeigen ganz klar eines: Die Österreicherinnen und Österreicher sind bei weitem solidarischer als uns die Politik derzeit zu vermitteln versucht“, so Caritas Generalsekretär Bernd Wachter: „Helfende und spendende Menschen sagen ganz klar: ‚Ja, gemeinsam können wir die großen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen, meistern.‘ Wir als Hilfsorganisationen können mit dieser Unterstützung hier in Österreich und weltweit helfen. Im Namen aller Spenden sammelnden Organisationen darf ich Danke sagen.“ Auch Gabriela Gebhart, Geschäftsführerin der Stiftung Kindertraum, betont: „Jeder Spendeneuro zählt. Ein herzliches Dankeschön im Namen der von uns unterstützten Kinder.“ Die Stiftung Kindertraum erfüllt die Herzenswünsche schwer kranker und behinderter Kinder in Österreich.

SüdösterreicherInnen spenden viel, OstösterreicherInnen häufig
Die Menschen aus der Steiermark und Kärnten sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 178 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 122 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind NiederösterreicherInnen und BurgenländerInnen klar vorne. Hier spenden mit rund drei von vier Personen (74 Prozent) so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist derzeit Oberösterreich.

Unsicherheit und Unwissen über „Spendenabsetzbarkeit NEU“
Mit insgesamt 187 Millionen Euro wird in Österreich jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen die Absetzbarkeit. Ab 1. Jänner 2017 ändern sich die Regeln für die Steuerabsetzbarkeit allerdings grundlegend: Dann können nicht mehr die Menschen selbst ihre Spenden als Sonderausgaben geltend machen, sondern die jeweils begünstigten Organisationen müssen die erforderlichen Daten sammeln und  an die Finanzbehörden weiterleiten. Für die SpenderInnen bedeutet dies, dass sie künftig den Empfängerorganisationen Name und Geburtsdatum bekannt geben müssen, wenn sie ihre Spenden absetzen wollen. Für die Organisationen bedeutet dies einen enormen Mehraufwand. Vor allem kleinere Organisationen sind deshalb  alarmiert: „Wir befürchten, dass das für uns massive Investitionen in technische Infrastruktur und einen immensen Kommunikationsaufwand bedeutet. Wir möchten nicht, dass das auf Kosten der von uns unterstützten Kinder geht“, sagt etwa Gabriela Gebhart von der Stiftung Kindertraum.  Die SpenderInnen selbst sind über die kommenden Änderungen schlicht uninformiert, wie eine aktuelle Studie von Public Opinion ergeben hat. Lutschinger wünscht sich deshalb vom Finanzministerium eine Kostenbeteiligung für die nötigen Umstellungen und eine rasche und breit angelegte öffentliche Informationskampagne  für die Bevölkerung.

Sicherheit, Sympathie und Solidarität als Hauptmotive
„Die Beweggründe für das Spenden sind so vielfältig wie die Menschen selbst und nicht auf einzelne Motive reduzierbar“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion: „Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, Sympathie mit der Organisation und Solidarität mit Armen und Schwachen sind aber die drei Hauptmotive geblieben“. Beim Spenden unterstützen die ÖsterreicherInnen weiterhin am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Im internationalen Vergleich befindet sich Österreich im Mittelfeld. Hierzulande spenden zwar vergleichsweise viele Menschen (rund 64 Prozent), die Spendenhöhe ist aber mit 72 Euro geringer als in vielen anderen europäischen Ländern.

Giving Tuesday: Weltweiter Tag des Gebens
Der Giving Tuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation ins Leben gerufen. Traditionell ist der Giving Tuesday, der Dienstag nach dem „Black Friday” und dem „Cyber Monday”. Im Gegensatz zu diesen beiden Tagen, die den Start des Weihnachtsgeschäfts einläuten, steht beim Giving Tuesday das Geben im Vordergrund. Mittlerweile nehmen knapp 70 Länder weltweit an dieser Aktion teil. Lutschinger: „An diesem Tag dreht sich alles darum, zu geben, Gutes zu tun und anderen eine Freude zu bereiten. Bitte, machen Sie mit.“

Rückfragehinweis:

Fundraising Verband Austria - Öffentlichkeitsarbeit
M: 0677/618 54 303
E: presse@fundraising.at
I: www.fundraising.at

Download:

 Pressebild: v.l.n.r.: Bernd Wachter (Caritas Österreich), Günther Lutschinger (Fundraising Verband Austria), Gabriela Gebhart (Stiftung Kindertraum)

 

FVA: Gut gerüstet für die Spendenabsetzbarkeit NEU
Fundraising Verband beantwortet die wichtigsten Fragen zu den neuen Vorschriften für Steuerpflichtige, die schon ab Anfang 2017 gelten

Wien, 13.12.2016. Jeder dritte Spenden-Euro wird hierzulande steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen bereits die Möglichkeit Spenden steuerlich geltend zu machen. Doch die neuen Vorschriften, die ab dem neuen Jahr gelten, sorgen für Unsicherheit. Vielen SpenderInnen sind diese noch gar nicht bekannt. Was wird anders? Was ist zu beachten? Der Fundraising Verband Austria (FVA) weiß Rat.

„Die wesentliche Änderung bei der Spendenabsetzbarkeit NEU besteht darin, dass künftig nicht mehr die Spenderinnen und Spender, sondern die von ihnen bedachte Organisation die Spendendaten an die Finanzbehörden weitergeben muss“, weiß Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Neben der Spendenhöhe benötigen die Organisationen auch den genauen Namen sowie das Geburtsdatum. Um den Datenschutz zu sichern, werden diese Daten verschlüsselt übertragen.

Lutschinger rät den Spenderinnen und Spendern, sich die Möglichkeit der Spendenabsetzbarkeit nicht entgehen zu lassen:  „Nutzen Sie diese tolle Chance, mehr zu spenden, ohne unterm Strich mehr zu bezahlen! Wer seine Spende absetzt, erhält vom Finanzamt je nach Steuerklasse zwischen 25 und 55 Prozent wieder zurück!“  Damit die Spenderinnen und Spender gut gerüstet ins neue Jahr gehen, fordert der Fundraising Verband eine rasche und breit angelegte Informationskampagne für die Bevölkerung. Immerhin wissen laut einer aktuellen Umfrage acht von zehn ÖsterreicherInnen noch gar nicht über die geplanten Änderungen Bescheid.

Der Fundraising Verband Austria (FVA) hat die fünf wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Spendenabsetzbarkeit NEU zusammengestellt:
 

  1. Was ist  neu ab 2017?
    Ab 1. Jänner 2017 geben nicht mehr die SpenderInnen, sondern die von ihnen bedachten Organisationen (aus datenschutzrechtlichen Gründen verschlüsselt) die Spendensumme des vergangenen Jahres an die Finanzbehörden weiter.
     
  2. Worauf muss ich als Spenderin/Spender in Zukunft achten?
    Wer ab dem Jahr 2017 seine Spenden steuerlich geltend machen will, der muss seinen Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum an die unterstützte Spendenorganisation melden. Wichtig ist, dass der Namen so geschrieben wird, wie er auf dem Meldezettel lautet. Wer zum Beispiel „Hans Meier“ angibt,  aber im Melderegister als „Johann Meier“ gemeldet ist,  erschwert den gemeinnützigen Organisationen die Arbeit.
     
  3. Welche Spenden sind von der Steuer absetzbar?
    Abgesetzt werden können alle Spenden, die an eine der spendenbegünstigten gemeinnützigen Organisationen gespendet worden sind. Eine Liste finden Sie auf der Website des Finanzministeriums (www.bmf.gv.at).  Auch Kirchenbeiträge sind steuerlich absetzbar.
     
  4. Was muss ich bei meiner Steuererklärung für 2016 machen?
    Bitte beachten Sie, dass heuer bei der Spendenabsetzbarkeit noch die „alten“ Regeln gelten. Für Ihren Steuerausgleich für das Jahr 2016 bedeutet dies, dass Sie Ihre in diesem Jahr getätigten Spenden noch selbst an das Finanzamt melden müssen.

  5. Wie kann ich kontrollieren, welche Spendenhöhe von der von mir unterstützten Organisation ans Finanzamt gemeldet wurde?
    Haben Sie einen FinanzOnline-Zugang im Internet? Dann können Sie dort ab März des Folgejahres (also für 2017: ab März 2018) die für Sie angegebene Spendensumme einsehen.  Haben Sie keinen FinanzOnline-Zugang, so können Sie Ihren steuerlich absetzbaren Spendenbetrag in Ihrem Steuerbescheid einsehen.


Fakten zur Spendenabsetzbarkeit
Die Spendenabsetzbarkeit wurde in Österreich im Jahr 2009 eingeführt. Der Gesetzgeber beabsichtigt damit, für die Österreicherinnen und Österreicher das Spenden attraktiver zu machen. Mit insgesamt 187 Millionen Euro wird in Österreich mittlerweile jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen derzeit diese Möglichkeit (Stand: 2016). Ab 1.Jänner 2017 gelten für die Spendenabsetzbarkeit neue Vorschriften.
 

www.spenden.at – Das Infoportal rund ums Thema Spenden
Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet seit kurzem das neue Infoportal www.spenden.at des Fundraising Verband Austria. Die Website bietet SpenderInnen eine neutrale Informationsquelle mit  Tipps für ihr gesellschaftliches Engagement.
 

Rückfragehinweis:
Dr. Günther Lutschinger
Fundraising Verband Austria
T: 01/276 52 98-22, E: presse@fundraising.at
 

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FVA: ÖsterreicherInnen spenden 625 Millionen Euro
Gemeinnützige Organisationen freuen sich über neuen Spendenrekord/Spitzenwert dürfte heuer halten

Wien, 29.11.2016. Pünktlich zum internationalen Tag des Gebens „Giving Tuesday“ präsentierte der Fundraising Verband Austria (FVA) am Dienstag, den 29. November in Wien den Spendenbericht 2016. Im Vorjahr stieg das Spendenvolumen in Österreich auf das Rekordniveau von 625 Millionen Euro. Für heuer wird dasselbe Spitzenergebnis erwartet. Im Bundeslandvergleich spenden nunmehr die SüdösterreicherInnen am meisten. Unsicherheit und Unwissen herrschen über die „Spendenabsetzbarkeit NEU“, die am 1. Jänner 2017 in Kraft tritt.

Österreichs gemeinnützige Organisationen freuen sich über einen neuen Spendenrekord: „Die Menschen in diesem Land schreiben Solidarität groß: Das zeigt der von uns errechnete Spitzenwert von 625 Millionen Euro für das vergangene Jahr“, ist Günther Lutschinger beeindruckt. Für heuer erwartet der Geschäftsführer des Fundraising Verbands, dass dieser Wert gehalten wird. Abzuwarten bleibt freilich, wie sich die Spenden in der Weihnachtszeit entwickeln. Diese machen in der Regel 25 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Den aktuellen Spitzenwert erklärt Lutschinger so: „Erstens haben sich die Spenderinnen und Spender von der Situation der Flüchtlinge im Inland und humanitären Katastrophen wie dem Erdbeben in Ecuador berühren lassen. Zweitens ist trotz anhaltender Wirtschaftsflaute die durchschnittliche Spende gestiegen. Und nicht zuletzt spenden immer mehr Menschen für gemeinnützige Organisationen im Kunst- und Kulturbereich.“ Das ursprünglich für das Jahr 2015 erwartete Spendenaufkommen von 600 Millionen Euro haben die ÖsterreicherInnen mit den erwähnten 625 Millionen klar übertroffen. 2014 hatte das Spendenvolumen 570 Millionen Euro betragen.

Jeder Spendeneuro zählt
„Der Spendenbericht 2016 macht Mut, denn die Zahlen zeigen ganz klar eines: Die Österreicherinnen und Österreicher sind bei weitem solidarischer als uns die Politik derzeit zu vermitteln versucht“, so Caritas Generalsekretär Bernd Wachter: „Helfende und spendende Menschen sagen ganz klar: ‚Ja, gemeinsam können wir die großen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen, meistern.‘ Wir als Hilfsorganisationen können mit dieser Unterstützung hier in Österreich und weltweit helfen. Im Namen aller Spenden sammelnden Organisationen darf ich Danke sagen.“ Auch Gabriela Gebhart, Geschäftsführerin der Stiftung Kindertraum, betont: „Jeder Spendeneuro zählt. Ein herzliches Dankeschön im Namen der von uns unterstützten Kinder.“ Die Stiftung Kindertraum erfüllt die Herzenswünsche schwer kranker und behinderter Kinder in Österreich.

SüdösterreicherInnen spenden viel, OstösterreicherInnen häufig
Die Menschen aus der Steiermark und Kärnten sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 178 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 122 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind NiederösterreicherInnen und BurgenländerInnen klar vorne. Hier spenden mit rund drei von vier Personen (74 Prozent) so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist derzeit Oberösterreich.

Unsicherheit und Unwissen über „Spendenabsetzbarkeit NEU“
Mit insgesamt 187 Millionen Euro wird in Österreich jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen die Absetzbarkeit. Ab 1. Jänner 2017 ändern sich die Regeln für die Steuerabsetzbarkeit allerdings grundlegend: Dann können nicht mehr die Menschen selbst ihre Spenden als Sonderausgaben geltend machen, sondern die jeweils begünstigten Organisationen müssen die erforderlichen Daten sammeln und  an die Finanzbehörden weiterleiten. Für die SpenderInnen bedeutet dies, dass sie künftig den Empfängerorganisationen Name und Geburtsdatum bekannt geben müssen, wenn sie ihre Spenden absetzen wollen. Für die Organisationen bedeutet dies einen enormen Mehraufwand. Vor allem kleinere Organisationen sind deshalb  alarmiert: „Wir befürchten, dass das für uns massive Investitionen in technische Infrastruktur und einen immensen Kommunikationsaufwand bedeutet. Wir möchten nicht, dass das auf Kosten der von uns unterstützten Kinder geht“, sagt etwa Gabriela Gebhart von der Stiftung Kindertraum.  Die SpenderInnen selbst sind über die kommenden Änderungen schlicht uninformiert, wie eine aktuelle Studie von Public Opinion ergeben hat. Lutschinger wünscht sich deshalb vom Finanzministerium eine Kostenbeteiligung für die nötigen Umstellungen und eine rasche und breit angelegte öffentliche Informationskampagne  für die Bevölkerung.

Sicherheit, Sympathie und Solidarität als Hauptmotive
„Die Beweggründe für das Spenden sind so vielfältig wie die Menschen selbst und nicht auf einzelne Motive reduzierbar“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion: „Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, Sympathie mit der Organisation und Solidarität mit Armen und Schwachen sind aber die drei Hauptmotive geblieben“. Beim Spenden unterstützen die ÖsterreicherInnen weiterhin am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Im internationalen Vergleich befindet sich Österreich im Mittelfeld. Hierzulande spenden zwar vergleichsweise viele Menschen (rund 64 Prozent), die Spendenhöhe ist aber mit 72 Euro geringer als in vielen anderen europäischen Ländern.

Giving Tuesday: Weltweiter Tag des Gebens
Der Giving Tuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation ins Leben gerufen. Traditionell ist der Giving Tuesday, der Dienstag nach dem „Black Friday” und dem „Cyber Monday”. Im Gegensatz zu diesen beiden Tagen, die den Start des Weihnachtsgeschäfts einläuten, steht beim Giving Tuesday das Geben im Vordergrund. Mittlerweile nehmen knapp 70 Länder weltweit an dieser Aktion teil. Lutschinger: „An diesem Tag dreht sich alles darum, zu geben, Gutes zu tun und anderen eine Freude zu bereiten. Bitte, machen Sie mit.“

Rückfragehinweis:

Fundraising Verband Austria - Öffentlichkeitsarbeit
M: 0677/618 54 303
E: presse@fundraising.at
I: www.fundraising.at

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 Pressebild: v.l.n.r.: Bernd Wachter (Caritas Österreich), Günther Lutschinger (Fundraising Verband Austria), Gabriela Gebhart (Stiftung Kindertraum)

 

 
 

FVA: Richtig spenden zur Weihnachtszeit
Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit.

Wien, 23.11.2016. Gutes zu tun ist den Österreichern besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Rechtzeitig zum ersten Advent unterstützt der Fundraising Verband Spender in ihrer Entscheidung für eine Organisation mit Tipps.

„Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie sowohl langfristige als auch akute Projekte!“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine wirkungsvolle Spende auf den Punkt und ergänzt: „So helfen Sie, einerseits die langfristigen Hilfsprojekte zu erhalten und die Katastrophensoforthilfe zu ermöglichen.“ Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu muss deren Finanzierung abgesichert sein. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“

Auch ist es möglich, mehr zu spenden, ohne dass es den Spendern unbedingt mehr kostet: „Nutzen Sie die Spendenabsetzbarkeit! Sie können ohne Mehrkosten mehr spenden, denn das Finanzamt ersetzt bis zu 50 % Ihrer Spende.“, weist Lutschinger auf die Idee hinter der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden hin. Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spendengütesiegel zu achten. Dieses ist das Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Die 5 FVA-Spendentipps:

  1. Hören Sie beim Spenden auf Ihr Herz! Was ist Ihnen persönlich wichtig, was möchten Sie mit Ihrer Spende erreichen?
  2. Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 30 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
  3. Entscheiden Sie sich für 1 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich eine oder wenige Organisationen aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, und bleiben Sie ihr treu. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
  4. Teilen Sie ihren Steuervorteil: Mit der Spendenabsetzbarkeit können Sie bis zu 50% der Spende vom Finanzamt zurückerhalten. Geben Sie diesen Vorteil in Form einer höheren Spende an die gemeinnützige Organisation weiter! Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
  5. Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Spendensicherheit durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle. Alle 254 Organisationen finden Sie unter www.osgs.at.

Fakten zum Spenden in der Weihnachtszeit
Die Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 25 bis 30 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 600 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von  Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Über 60 Prozent der Österreicher unterstützen regelmäßig die Arbeit der rund 1100 spendenwerbenden Vereine. Weltweit werden in dieser Zeit Initiativen gesetzt.

www.spenden.at – Das Infoportal rund ums Thema Spenden
Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet seit kurzem das neue Infoportal www.spenden.at des Fundraising Verband Austria. Die Website bietet Spendern eine neutrale Informationsquelle mit  Tipps für ihr gesellschaftliches Engagement.

Pressekonferenz Spendenbericht am 29.11.
Kommende Woche, Dienstag 29.11. um 10 Uhr im Cafe Griensteidl, präsentiert der Fundraising Verband den Spendenbericht 2016. Die Themen: Spendenbilanz 2016, Spenden für die Flüchtlingshilfe, Spendenthemen, -motive und -trends sowie die Auswirkungen der steuerlichen Absetzbarkeit.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/9146625
E: presse@fundraising.at




Aktion Wirtschaft hilft! heute gestartet

Infoinitiative hilft Unternehmen, Weihnachtsspende sinnvoll und effizient zu gestalten.

Wien, 17. November 2016. Gerade jetzt vor Weihnachten stehen Unternehmen vor der Entscheidung, welche Organisation sie mit einer Jahresspende unterstützen möchten. Um Österreichs Unternehmen hier zu helfen, steht ab sofort wieder ein Service für ihr Spenden-Engagement zur Verfügung: Die „Aktion Wirtschaft hilft!“ und der damit verbundene „Spendenguide für Unternehmen“ informiert zielgruppenorientiert über gemeinnützige Projekte und gibt so Tipps für ihre Spende. Der Initiator, der Fundraising Verband Austria, will damit Unternehmerinnen und Unternehmer zum Spenden und zur Zusammenarbeit mit NGOs motivieren. Als Anregung zum Spenden stellen sich Nonprofit-Organisationen mit ihren aktuellen Projekten vor.

„Ich wünsche mir, dass die Aktion ‚Wirtschaft hilft!‘ viele Wirtschaftstreibende in unserem Land überzeugt, noch bis Jahresende zugunsten einer Nonprofit-Organisation zu spenden. Unsere Gesellschaft braucht das Engagement von Unternehmen für Soziales, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Katastrophenhilfe, Kunst und Kultur, Natur und Umwelt als Investition in ein besseres Österreich!“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria anlässlich des Starts der Aktion heute. Die Initiative informiert in den kommenden Wochen Österreichs Wirtschaftstreibende über Spenden und andere mögliche Formen gesellschaftlichen Engagements. Gerade vor Weihnachten stehen Unternehmen vor der Wahl, welche Organisation sie dieses Jahr unterstützen möchten. Sie haben hier ein hohes Informationsbedürfnis, möchten sie doch ihre Spende effizient und zur Unternehmensphilosophie passend eingesetzt wissen. „Spenden macht glücklich, und zwar nicht nur die Menschen, denen die Spende hilft. Sondern auch diejenigen, die spenden!“, fasst Lutschinger motivierend zusammen.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Zahlen
Rund 100 Millionen Euro spenden Österreichs Unternehmen im Jahr für gemeinnützige Zwecke. Insgesamt engagieren sich rund 73 Prozent der Unternehmen in Form von Geld-, Sach- oder Personalspenden. Geldbeträge spenden sie dabei in erster Linie für die Kinderhilfe, die Sportförderung, den Natur-, Klima- und Umweltschutz sowie für sozial Bedürftige im Inland. Am meisten spenden die Unternehmen für lokale (65%) und regionale Zwecke (55%), gefolgt von nationalen (41%) und internationalen (33%). Als Hauptmotiv für gesellschaftliches Engagement nennen 73% der Unternehmen ihre humanitäre Einstellung. Für 41% gehört Spenden einfach zur Unternehmensphilosophie.

Über die Aktion „Wirtschaft hilft!“ und das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“

Ziel des Fundraising Verbandes Austria als Initiator der Aktion ist es, mit diesem Serviceinstrument das Bewusstsein österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement zu stärken und vor allem das Spendenaufkommen zugunsten heimischer Nonprofit-Organisationen zu steigern. Das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“ wurde heuer zum dritten Mal an rund 15.000 Top-Entscheidungsträger österreichischer KMUs versendet. Die Webpage www.wirtschaft-hilft.at liefert Zusatzinformationen und die Onlineversion des Magazins „Spendenguide“. Jährlich werden zudem die Aktion Wirtschaft hilft! Awards an besonders engagierte Unternehmen vergeben.


Rückfragehinweis:

Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/9146625
E: presse@fundraising.at



UVP-Gesetz: FVA sagt NEIN zu Spendenmeldung!
Fundraising Verband sieht Angriff auf das Spendenwesen und lehnt Gesetzesvorstoß zur UVP-Novelle dezidiert ab.

Wien, 24.10.2016. Der seit wenigen Tagen offiziell vorliegende Verwaltungsreformentwurf von BM Rupprechter soll Vereinfachungen im UVP-Verfahren mit sich bringen. Für die Umweltschutzorganisationen birgt der Entwurf starken Tobak. Neben massiven Eingriffen in die Verfahrensrechte der NPOs werden diese zur Bekanntgabe ihrer Spender gezwungen! Der Fundraising Verband verwehrt sich gegen diesen in der zweiten Republik einmaligen Anschlag auf das Spendenwesen, der durch eine – ursprünglich geplante, und jetzt verlängerte – undemokratische Begutachtungsfrist von nur 5 Tagen (bei 25 betroffenen Gesetzte) durchgepeitscht werden soll.

Im UVP-Verfahren haben Umweltorganisationen seit Langem Parteienstellung. Welche Organisation diese Parteistellung erhält, regelt ein Passus mit Zugangsvoraussetzungen im Gesetz. Im Entwurf wird jetzt erstmals verlangt, „dass die betreffende  Umweltorganisation  eine  entsprechende Veröffentlichung  ihrer Spenden im Internet,  beispielsweise auf ihrer Homepage, vorzunehmen hat“. Es ist dabei vollkommen unklar, in welchem Ausmaß das erfolgen soll. Aus internen Quellen war zu erfahren, dass  hier sehr wohl auch Einzelspenden gemeint sind, ein absolutes No-Go für den FVA-Geschäftsführer Dr. Günther Lutschinger: „Es ist nicht einzusehen, warum Organisationen ihre Einzelspender offenlegen sollen, während Parteien wie die ÖVP dies nicht tun.“ Lutschinger vermutet, dass BM Rupprechter die finanzielle Basis der Umweltorganisationen schwächen und Spender demotivieren möchte. Verfassungsrechtlich bedenklich ist auch die Regelung, die nur NPOs in Form eines Vereines oder einer Stiftung, nicht aber einer gemeinnützige GmbH, einer Genossenschaft oder eines Fonds eine Zulassung erlauben. Und – einmal mehr hat das BMLFUW die von der Bundesregierung beschlossene Mindestbegutachtungsfrist von 6 Wochen ignoriert.

Anders als politische Parteien verpflichten sich NPOs bereits umfassend zu Transparenz. So veröffentlichen die großen Umweltorganisationen ihre Jahresabschlüsse und Rechenschaftsberichte im Internet. Eine noch detailliertere Offenlegung wäre eine regelrechte Schikane und eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Spender. „Demokratiepolitisch würde ich mir eine stärkere Transparenz bei Parteispenden als bei den im Vergleich äußerst transparenten Umweltorganisationen wünschen!“, so Lutschinger. Der Fundraising Verband Austria fordert Bundesminister Andrä Rupprechter auf, diesen Passus ersatzlos zu streichen und den Umweltorganisationen einen fairen und international üblichen Zugang zu ihrem Recht zu gewähren. 

Rückfragehinweis:

Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer
Fundraising Verband Austria
T: +43 /676/44 10 108
E: guenther.lutschinger@fundraising.at 


 

FVA: Richtig spenden zur Weihnachtszeit
Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit.

Wien, 23.11.2016. Gutes zu tun ist den Österreichern besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Rechtzeitig zum ersten Advent unterstützt der Fundraising Verband Spender in ihrer Entscheidung für eine Organisation mit Tipps.

„Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie sowohl langfristige als auch akute Projekte!“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine wirkungsvolle Spende auf den Punkt und ergänzt: „So helfen Sie, einerseits die langfristigen Hilfsprojekte zu erhalten und die Katastrophensoforthilfe zu ermöglichen.“ Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu muss deren Finanzierung abgesichert sein. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“

Auch ist es möglich, mehr zu spenden, ohne dass es den Spendern unbedingt mehr kostet: „Nutzen Sie die Spendenabsetzbarkeit! Sie können ohne Mehrkosten mehr spenden, denn das Finanzamt ersetzt bis zu 50 % Ihrer Spende.“, weist Lutschinger auf die Idee hinter der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden hin. Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spendengütesiegel zu achten. Dieses ist das Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Die 5 FVA-Spendentipps:

  1. Hören Sie beim Spenden auf Ihr Herz! Was ist Ihnen persönlich wichtig, was möchten Sie mit Ihrer Spende erreichen?
  2. Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 30 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
  3. Entscheiden Sie sich für 1 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich eine oder wenige Organisationen aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, und bleiben Sie ihr treu. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
  4. Teilen Sie ihren Steuervorteil: Mit der Spendenabsetzbarkeit können Sie bis zu 50% der Spende vom Finanzamt zurückerhalten. Geben Sie diesen Vorteil in Form einer höheren Spende an die gemeinnützige Organisation weiter! Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
  5. Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Spendensicherheit durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle. Alle 254 Organisationen finden Sie unter www.osgs.at.

Fakten zum Spenden in der Weihnachtszeit
Die Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 25 bis 30 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 600 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von  Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Über 60 Prozent der Österreicher unterstützen regelmäßig die Arbeit der rund 1100 spendenwerbenden Vereine. Weltweit werden in dieser Zeit Initiativen gesetzt.

www.spenden.at – Das Infoportal rund ums Thema Spenden
Wie kann ich am besten spenden, worauf soll ich achten und wie kann ich meine Spende steuerlich geltend machen? All diese Fragen beantwortet seit kurzem das neue Infoportal www.spenden.at des Fundraising Verband Austria. Die Website bietet Spendern eine neutrale Informationsquelle mit  Tipps für ihr gesellschaftliches Engagement.

Pressekonferenz Spendenbericht am 29.11.
Kommende Woche, Dienstag 29.11. um 10 Uhr im Cafe Griensteidl, präsentiert der Fundraising Verband den Spendenbericht 2016. Die Themen: Spendenbilanz 2016, Spenden für die Flüchtlingshilfe, Spendenthemen, -motive und -trends sowie die Auswirkungen der steuerlichen Absetzbarkeit.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/9146625
E: presse@fundraising.at




Aktion Wirtschaft hilft! heute gestartet

Infoinitiative hilft Unternehmen, Weihnachtsspende sinnvoll und effizient zu gestalten.

Wien, 17. November 2016. Gerade jetzt vor Weihnachten stehen Unternehmen vor der Entscheidung, welche Organisation sie mit einer Jahresspende unterstützen möchten. Um Österreichs Unternehmen hier zu helfen, steht ab sofort wieder ein Service für ihr Spenden-Engagement zur Verfügung: Die „Aktion Wirtschaft hilft!“ und der damit verbundene „Spendenguide für Unternehmen“ informiert zielgruppenorientiert über gemeinnützige Projekte und gibt so Tipps für ihre Spende. Der Initiator, der Fundraising Verband Austria, will damit Unternehmerinnen und Unternehmer zum Spenden und zur Zusammenarbeit mit NGOs motivieren. Als Anregung zum Spenden stellen sich Nonprofit-Organisationen mit ihren aktuellen Projekten vor.

„Ich wünsche mir, dass die Aktion ‚Wirtschaft hilft!‘ viele Wirtschaftstreibende in unserem Land überzeugt, noch bis Jahresende zugunsten einer Nonprofit-Organisation zu spenden. Unsere Gesellschaft braucht das Engagement von Unternehmen für Soziales, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Katastrophenhilfe, Kunst und Kultur, Natur und Umwelt als Investition in ein besseres Österreich!“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria anlässlich des Starts der Aktion heute. Die Initiative informiert in den kommenden Wochen Österreichs Wirtschaftstreibende über Spenden und andere mögliche Formen gesellschaftlichen Engagements. Gerade vor Weihnachten stehen Unternehmen vor der Wahl, welche Organisation sie dieses Jahr unterstützen möchten. Sie haben hier ein hohes Informationsbedürfnis, möchten sie doch ihre Spende effizient und zur Unternehmensphilosophie passend eingesetzt wissen. „Spenden macht glücklich, und zwar nicht nur die Menschen, denen die Spende hilft. Sondern auch diejenigen, die spenden!“, fasst Lutschinger motivierend zusammen.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Zahlen
Rund 100 Millionen Euro spenden Österreichs Unternehmen im Jahr für gemeinnützige Zwecke. Insgesamt engagieren sich rund 73 Prozent der Unternehmen in Form von Geld-, Sach- oder Personalspenden. Geldbeträge spenden sie dabei in erster Linie für die Kinderhilfe, die Sportförderung, den Natur-, Klima- und Umweltschutz sowie für sozial Bedürftige im Inland. Am meisten spenden die Unternehmen für lokale (65%) und regionale Zwecke (55%), gefolgt von nationalen (41%) und internationalen (33%). Als Hauptmotiv für gesellschaftliches Engagement nennen 73% der Unternehmen ihre humanitäre Einstellung. Für 41% gehört Spenden einfach zur Unternehmensphilosophie.

Über die Aktion „Wirtschaft hilft!“ und das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“

Ziel des Fundraising Verbandes Austria als Initiator der Aktion ist es, mit diesem Serviceinstrument das Bewusstsein österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement zu stärken und vor allem das Spendenaufkommen zugunsten heimischer Nonprofit-Organisationen zu steigern. Das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“ wurde heuer zum dritten Mal an rund 15.000 Top-Entscheidungsträger österreichischer KMUs versendet. Die Webpage www.wirtschaft-hilft.at liefert Zusatzinformationen und die Onlineversion des Magazins „Spendenguide“. Jährlich werden zudem die Aktion Wirtschaft hilft! Awards an besonders engagierte Unternehmen vergeben.


Rückfragehinweis:

Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/9146625
E: presse@fundraising.at



UVP-Gesetz: FVA sagt NEIN zu Spendenmeldung!
Fundraising Verband sieht Angriff auf das Spendenwesen und lehnt Gesetzesvorstoß zur UVP-Novelle dezidiert ab.

Wien, 24.10.2016. Der seit wenigen Tagen offiziell vorliegende Verwaltungsreformentwurf von BM Rupprechter soll Vereinfachungen im UVP-Verfahren mit sich bringen. Für die Umweltschutzorganisationen birgt der Entwurf starken Tobak. Neben massiven Eingriffen in die Verfahrensrechte der NPOs werden diese zur Bekanntgabe ihrer Spender gezwungen! Der Fundraising Verband verwehrt sich gegen diesen in der zweiten Republik einmaligen Anschlag auf das Spendenwesen, der durch eine – ursprünglich geplante, und jetzt verlängerte – undemokratische Begutachtungsfrist von nur 5 Tagen (bei 25 betroffenen Gesetzte) durchgepeitscht werden soll.

Im UVP-Verfahren haben Umweltorganisationen seit Langem Parteienstellung. Welche Organisation diese Parteistellung erhält, regelt ein Passus mit Zugangsvoraussetzungen im Gesetz. Im Entwurf wird jetzt erstmals verlangt, „dass die betreffende  Umweltorganisation  eine  entsprechende Veröffentlichung  ihrer Spenden im Internet,  beispielsweise auf ihrer Homepage, vorzunehmen hat“. Es ist dabei vollkommen unklar, in welchem Ausmaß das erfolgen soll. Aus internen Quellen war zu erfahren, dass  hier sehr wohl auch Einzelspenden gemeint sind, ein absolutes No-Go für den FVA-Geschäftsführer Dr. Günther Lutschinger: „Es ist nicht einzusehen, warum Organisationen ihre Einzelspender offenlegen sollen, während Parteien wie die ÖVP dies nicht tun.“ Lutschinger vermutet, dass BM Rupprechter die finanzielle Basis der Umweltorganisationen schwächen und Spender demotivieren möchte. Verfassungsrechtlich bedenklich ist auch die Regelung, die nur NPOs in Form eines Vereines oder einer Stiftung, nicht aber einer gemeinnützige GmbH, einer Genossenschaft oder eines Fonds eine Zulassung erlauben. Und – einmal mehr hat das BMLFUW die von der Bundesregierung beschlossene Mindestbegutachtungsfrist von 6 Wochen ignoriert.

Anders als politische Parteien verpflichten sich NPOs bereits umfassend zu Transparenz. So veröffentlichen die großen Umweltorganisationen ihre Jahresabschlüsse und Rechenschaftsberichte im Internet. Eine noch detailliertere Offenlegung wäre eine regelrechte Schikane und eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Spender. „Demokratiepolitisch würde ich mir eine stärkere Transparenz bei Parteispenden als bei den im Vergleich äußerst transparenten Umweltorganisationen wünschen!“, so Lutschinger. Der Fundraising Verband Austria fordert Bundesminister Andrä Rupprechter auf, diesen Passus ersatzlos zu streichen und den Umweltorganisationen einen fairen und international üblichen Zugang zu ihrem Recht zu gewähren. 

Rückfragehinweis:

Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer
Fundraising Verband Austria
T: +43 /676/44 10 108
E: guenther.lutschinger@fundraising.at 


 

 
 

FRANZ KÜBERL ist Fundraiser des Jahres
Utl. Fundraising Verband zeichnet Franz Küberl für seine Verdienste um das Spendenwesen aus und vergibt die Fundraising Awards für besondere Leistungen in der Spenderkommunikation. 

Wien, 10.10.2016. Der Fundraising Verband zeichnet heute Abend hervorragende Leistungen in der Spender­kommunikation mit den Fundraising Awards 2016 aus. Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gingen in das Ren­nen um den Spendenspot, die Innovation, die Online-Kampagne, die Fundraising Aktion, das Spendenmailing sowie die beste Unternehmenspartnerschaft des Jahres 2016. Als Höhepunkt wird der langjährige CARITAS-Präsident Franz Küberl zum Fundraiser des Jahres gekürt.

Franz Küberl ist weithin bekannt für sein gesellschaftliches Engagement und einer der engagiertesten Österreicher für soziale Anliegen. In seiner beruflichen Laufbahn in der CARITAS war er bekannt als Mahner und Botschafter des Zusammenhalts und der Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Er zögerte nie, wenn es darum ging, Menschen für die Situation der Nächsten zu sensibilisieren. Als Spendenkommunikator konnte er zahllose Unternehmen und Menschen motivieren zu geben und zu spenden. Ohne dieses Auftreten würden daher viele soziale Projekte heute nicht in dieser Form bestehen. „Franz Küberl ist ein Vorbild für uns alle! Er konnte so viel bewegen und so vielen Menschen helfen.“, betonte daher profil-Chefredakteur und -Herausgeber Christian Rainer  in seiner Laudatio für Franz Küberl anlässlich der Verleihung der Fundraising Awards. Zuletzt wurden 2015 Alexander Wrabetz in Vertretung für die ORF-Hilfsaktion „HELFEN. WIE WIR“, 2014 Karlheinz Böhm posthum für sein Lebenswerk (Laudatio Michael Seida), 2013 Willi Resetarits (Laudatio Rudolf Semrad), 2012 Chris Lohner (Laudatio Hannelore Veith) und 2011 Gery Keszler (Laudatio Alexander Wrabetz) für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Der Spot „Wir bringen Lachen ins Spital“ von ROTE NASEN Clowndoctors setzt sich als bester Fundraising Spot des Jahres 2016 durch. Der von The Gentlemen Creatives entwickelte Spot zeigt, wie wichtig es ist, kranke Kinder mit Humor und Lebensfreude zu stärken und sie ihre Krankheit eine Zeit lang vergessen zu lassen.

Greenpeace CEE punktet dieses Jahr bei der besten Fundraising Innovation (in Kooperation mit VSG Direktwerbung). Mit Flügen über die Baumkronen des Regenwaldes oder Bootsfahrten auf einem der letzten frei fließenden Flüsse setzt Greenpeace Virtual Reality seit kurzem erfolgreich zur authentischen Sensibilisierung der Österreicher ein.

Den Fundraising Award für die Partnerschaft des Jahres (in Kooperation mit ERSTE Bank) erhält die Medizinische Universität Wien. Mit einem überzeugenden Konzept mobilisiert sie über 70 Partner aus der Wirtschaft für den Krebsforschungslauf und ermöglicht so wichtige Projekte zur Erforschung von Krebserkrankungen.

CARE wird für das beste Direct Mailing des Jahres (In Kooperation mit Österreichische Post AG) ausgezeichnet. Die Agentur fundoffice entwickelte diesen Spendenbrief, der äußerlich dem bekannten CARE-Paket nachempfunden wurde.

Der Fundraising Award für die Fundraising Aktion des Jahres (In Kooperation mit ANT-Informatik) geht an die Volkshilfe Österreich für das „VOICES FOR REFUGEES – Solidaritätskonzert für ein menschliches Europa“. Die gemeinsam mit Nova Music Entertainment organisierte Veranstaltung verstand sich als Weckruf an die Zivilgesellschaft und die politischen Entscheidungsträger, sich wieder an den sozialen Grundwerten Europas auszurichten.

Die Karl-Franzens-Universität Graz setzte sich in der Kategorie Fundraising Online Kampagne des Jahres (In Kooperation mit Grün Software) mit „430 Sessel für die Uni Graz – Nimm Platz in der Geschichte…und in der Zukunft“ durch. In einer von funderful entwickelten Online-Kampagne konnten Absolventen auf einer eigens eingerichteten Website einen Hörsaalsitzplatz mit Namensnennung und persönlichem Lieblings-Zitat stiften.

Zwtl.: Über die Fundraising Awards

Zum 23. Mal vergibt der Fundraising Verband Austria dieses Jahr die Fundraising Awards. Ziel, der in sieben Kategorien vergebenen Awards, ist es, hervorragende Leistungen in der Kommunikation mit den Spendern vor den Vorhang zu holen. Der Fundraiser des Jahres wird vom Vorstand des Fundraising Verbands ernannt. Die Kür der anderen sechs Kategorien erfolgt durch eine international besetzte Fachjury. Insgesamt wurden dieses Jahr 46 Projekte eingereicht.

Der Fundraising Verband Austria (FVA) ist eine Service- und Mitgliedsorganisation von 270 spendenwerbenden Organisationen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für das österreichische Spendenwesen zu verbessern sowie die Ausbildung und Qualitätsstandards im Fundraising weiter zu entwickeln.

Rückfragehinweis:

Fotomaterial steht auf der Website http://bit.ly/2d2XQxy ab ca. 23 Uhr zur Verfügung.


Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at




Gemeinnützige und nicht-gewinnorientierte Stiftungen wichtige Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Österreich
Utl. Fundraising Verband zieht erste positive Bilanz zu neuer Stiftungsgesetzgebung anlässlich des Europäischen Tags der Stiftungen am 1.10..

Wien, 30.9.2016. Seit Anfang des Jahres wurde der Stiftungsstandort Österreich durch ein neues, gemeinnütziges Stiftungsrecht wesentlich attraktiver. Erste Erfolgsbeispiele zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig gewählt wurde. Eine Stärkung der Rechte der Stifter, flexible Gestaltung der Urkunde sowie interessante steuerliche Verbesserungen bei der Gründung werden den Philanthropie-Standort Österreich weiter beleben.

Mit 1. Jänner trat das grundlegend reformierte neue Bundesstiftungs- und Fondsgesetz in Kraft. Vorher noch totes Recht, stößt es bei philanthropisch interessierten Menschen und Einrichtungen auf großes Interesse: „Das neue Bundes-Stiftungsrecht bietet dem Stifter mehr Rechte als etwa das deutsche Stiftungsrecht und darüber hinaus noch die Möglichkeit die Stifterrechte zu vererben,“ erläutert Stiftungsexperte Dr. Martin Melzer von der Rechtsanwaltkanzlei Müller Partner die Vorteile und erklärt: „Anfang des Jahres wurde vor allem vom gemeinnützigen Sektor gestiftet, seit Mitte des Jahres dreht sich der Trend jetzt zu Philanthropen“. Insgesamt erwartet der Fundraising Verband für 2016 rund 30-40 neue Stiftungen. „Bewahrheitet sich der jetzige Trend werden dreimal so viel gemeinnützige Stiftungen im ersten Jahr gegründet wie 1993 bei der Einführung des Privatstiftungsgesetzes (12)“  zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria – Dachverband spendenwerbender Organisationen, mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Auf Grund einiger kleiner Rechtsunsicherheiten werden aber gemeinnützige Stiftungen vereinzelt noch nach dem Privatstiftungsgesetz errichtet. „Der Reformeifer darf jetzt nicht stehen bleiben! Die Erfahrungen aus der Praxis sollten zeitnah in eine Novelle zum Bundesstiftungsgesetz eingearbeitet werden.“, fordert daher Lutschinger. Vor allem bei den Übergangsbestimmungen, unnötiger Bürokratie und unklaren Auslegungen liege eindeutiger Handlungsbedarf.

Zwtl.: Gemeinnützige und nicht-gewinn orientierte Stiftungen sichern tausende Arbeitsplätze in Österreich
Stiftungen spielen nicht nur als Träger und Finanzier gemeinnütziger Projekte eine wichtige Rolle, sie sind auch wichtige Arbeitgeber. Neben den gemeinnützigen Bundes -, Landes- und Privatstiftungen entwickelte sich in den letzten Jahren ein wenig bemerkter, überwiegend gemeinnütziger Unternehmens-Stiftungssektor. Ihr Stiftungszweck ist aber im Wesentlichen, ein Unternehmen in ihrem Bestand zu sichern. Ausschüttungen spielen im Verhältnis zur Stärkung des Eigenkapitals dabei eine untergeordnete Rolle. So befinden sich die internationale JUFA Hotelkette, das steirische Traditionsunternehmen Anton Paar GesmbH oder der größte private Spitalsbetreiber, die Vinzenz-Gruppe, im Besitz gemeinnütziger Stiftungen. Damit sichern diese nicht nur tausende Arbeitsplätze in Österreich sondern bilden als strategischer Eigentümer das Rückgrat ganzer Branchen. So lösen etwa beim Banken- und Versicherungssektor Stiftungen die historischen Trägervereine als moderne Eigentümerstruktur ab und bieten eine langfristig stabilere Struktur. Von den klassischen Privatstiftungen unterscheiden sie sich durch ein Ausschüttungsverbot an Familienmitglieder oder Verwandte.  Diese Stiftungen gehören zu den bedeutendsten Förderern von Wissenschaft, Kunst oder Sozialem in Österreich.

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Die Woche des guten Testaments startet am Sonntag

70 gemeinnützige Organisationen informieren über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.

Wien, 7.9.2016. Am Sonntag (11.9.) startet die „Woche des guten Testaments“. Die Initiative „Vergissmeinnicht.at“ informiert in dieser Zeit über die Spendenmöglichkeit, gemeinnützige Organisationen im Testament zu bedenken. Bei zahlreichen Informationsveranstaltungen haben die Besucher die Möglichkeit, gemeinnützige Organisationen kennenzulernen und sich in rechtlichen Fragen von Experten beraten zu lassen.

Alljährlich werden im September in zahlreichen Ländern die International Legacy Days begangen. Auch Österreich beteiligt sich 2016 schon zum vierten Mal mit „Der Woche des guten Testaments“ von 11. bis 18. September daran. In Wien, St. Pölten, Linz, Graz, Innsbruck, Baden, Ried, Braunau, und Rohrbach   laden  die an „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ teilnehmenden Organisationen zu Informationsveranstaltungen: Im Zentrum der Veranstaltungen steht jeweils das gemeinnützige Testament sowie die rechtliche Beratung durch Notare. „Viele Menschen möchten selbst bestimmen, was mit ihrem Vermögen nach ihrem Tod passiert. Sie möchten, dass es jenen gemeinnützigen Zwecken zu Gute kommt, die ihnen schon immer am Herzen gelegen sind.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands – Dachverband spendenwerbender Organisationen. Im Rahmen der Woche des guten Testaments informieren Experten Interessierte über viele Fragen rund um das Testament. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die immer beliebter werdende Möglichkeit, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken, gelegt. Außerdem bieten die Veranstaltungen die Gelegenheit, viele gemeinnützige Organisationen und deren Projekte geballt – ungezwungen und unverbindlich – kennenzulernen.

Infoveranstaltungen von Wien bis Innsbruck
Wie man sich im Erbrecht zu Recht findet und wie man mit seinem Testament Gutes tun kann, sind die Schwerpunkte der zahlreichen Veranstaltungen von Wien bis Innsbruck in der Woche des guten Testaments. So werden in Wien bei zwei Themenabenden am 13. September im Kunsthistorischen Museum und am 14. September im Albert-Schweitzer-Haus Notar Christoph Beer und Notarsubstitut Tobias Linzer Vorträge mit Tipps&Tricks zum Erbrecht halten. Auch in St. Pölten findet im Bildungshaus St. Hippolyt am 12. September ein Themenabend zu Erbrecht und Testament mit Notar Leopold Dirnegger statt. Besucher haben bei allen Veranstaltungen die Möglichkeit, gemeinnützige Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen. Sie können damit rechtliche Beratung einholen und gleichzeitig die Projekte der Organisationen kennenlernen.

Informationen zu diesen und allen weiteren Veranstaltungen in ganz Österreich finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at/termine.

Gemeinnütziges Vererben in Österreich
Erbschaften sind ein wichtiger Faktor im Spendenaufkommen Österreichs. 2015 wurden durch Testamentsspenden rund 55 Millionen Euro gespendet. Schätzungen zufolge wird es 2016 44.000 Erbfälle mit einem Gesamtvolumen von 12 Mrd. Euro geben. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der vererbten Vermögenswerte laut einer Studie des WU-Ökonomen Stefan Humer auf 18,2  Mrd. Euro steigen. 14 Prozent (circa 630.000 Personen) der über 40-jährigen Österreicher können sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation testamentarisch zu berücksichtigen. Begründet wird dieser Schritt vorwiegend mit dem Wunsch, nach dem Ableben Gutes zu leisten (47 Prozent). Aber auch der Beweggrund zählt, mit der Spende als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben (16 Prozent).

Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint derzeit 70 österreichische gemeinnützige Organisationen, die gemeinsam auf das Thema „Vermachen für den gemeinnützigen Zweck“ aufmerksam machen.  Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Österreich, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at

 

 

 


 



Infowoche rund um die Themen "neues Erbrecht" und "Vererben für den guten Zweck" startet am 30.5.2016

70 gemeinnützige Organisationen informieren ab Montag über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.

Wien, 25.5.2016. Mit 1.1.2017 tritt die erste große Erbrechtsreform seit 200 Jahren in Österreich in Kraft. Welche Folgen diese Novelle hat und wie man in seinem letzten Willen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann, thematisiert ab Montag „Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament“ im Rahmen einer Informationswoche. Bei Veranstaltungen der teilnehmenden Organisationen erhalten Interessierte rechtliche Informationen durch Experten – dank der Partnerschaft mit der Österreichischen Notariatskammer in einer neutralen und umfassenden Form. Besucher können gemeinnützige Organisationen und ihre Vertreter kennenlernen. Der Eintritt ist frei.

„Bei der Gestaltung eines Testaments entstehen viele Fragen. Durch die mit 1.1.2017 in Kraft tretenden Änderungen im Erbrecht steigt der Informationsbedarf zu diesem Thema weiter.“ erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ lädt daher ab Montag 30.5. bis Freitag 3.6. mit den teilnehmenden Organisationen zu einer Vielzahl an Informationsveranstaltungen in insgesamt sechs Bundesländern ein. Im Zentrum der Veranstaltungen stehen jeweils das gemeinnützige Testament sowie die rechtliche Beratung über die komplexen Fragen des Erbrechts durch RechtsexpertInnen.  „Immer mehr Menschen wollen selbst bestimmen, was mit ihrem Vermögen nach ihrem Ableben passiert. Wir möchten jenen, die dabei gemeinnützige Zwecke mit einer Testamentsspende unterstützen möchten, neutrale Informationen und die Möglichkeit zum Austausch bieten.“ , Lutschinger weiter. 

Themenabende am 30.5. und 2.6.2016: „Erbrecht, Testament und Patientenverfügung“
Wie man sich im Dschungel des Erbrechts zu Recht findet und wie man mit seinem Testament Gutes tun kann, ist auch der Schwerpunkt von zwei  Themenabenden in Wien am 30. Mai im Sommerrefektorium der Salvatorianer und am 2. Juni im Oratorium der Österreichischen Nationalbibliothek.  Notar Dr. Christoph Beer sowie die Notarsubstitutinnen Mag. Anna-Theresa Schmidinger und Mag. Nicole Malleg geben Einblicke in das Erbrecht. Besucher können zahlreiche Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen. Als Rahmenprogramm wird eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Kaiser Franz-Joseph – der ewige Kaiser“ und ein Orgelkonzert in der Michaelerkirche geboten.

Alle Veranstaltungsinfos finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at. Eine Informationsbroschüre zum neuen Erbrecht und rund um das Vererben für den guten Zweck kann kostenlos unter 01/2765298-16 oder per Email an info@vergissmeinnicht.at bestellt werden. 

Gemeinnütziges Vererben in Österreich
Erbschaften sind ein wichtiger Faktor im Spendenaufkommen Österreichs. Jährlich werden auf diese Weise rund 55 Millionen Euro gespendet. Zum Vergleich:  Das gesamte Spendenaufkommen betrug zuletzt 600 Mio. Euro. Die Beweggründe der Testamentsspender sind dabei unterschiedlich. Oft ist es der Wunsch, das eigene soziale Engagement über das Leben hinaus fortzuführen und etwas Bleibendes für künftige Generationen zu hinterlassen. Viele Menschen wählen diese Art des Vererbens aber auch, weil sie keine Angehörigen oder andere Erben haben. 14 % (oder 650.000 ÖsterreicherInnen) über 40 Jahren können sich vorstellen, ihr Vermögen an eine gemeinnützige Organisation zu vererben. 2012 waren dies nur 8 %. Gibt es keine Erben, fällt das Vermögen dem Fiskus zu – wie es jedes Jahr in 200 bis 300 Fällen mit mehreren Millionen Euro an Vermögenswerten geschieht. 

Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint derzeit 70 österreichische gemeinnützige Organisationen wie das Österreichische Rote Kreuz, Menschen für Menschen, das Naturhistorische Museum oder KIRCHE IN NOT, die gemeinsam auf das Thema „Vermachen für den gemeinnützigen Zweck“ aufmerksam machen.  Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Österreich, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.
 

Rückfragehinweis:

Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
M: 0676 914 66 25
E: presse@fundraising.at

Mag. Markus Aichelburg-Rumerskirch, Leitung Vergissmeinnicht.at
M: +43/676/680 82 50
E: markus.aichelburg@fundraising.at

  
 


 


55 Millionen Euro Testamentsspenden 2015
Österreichs NPOs sagen DANKE an ihre Testamentsspender.

Wien, 5.4.2016. 2015 haben die Österreicher gemeinnützige Organisationen mit fast 55 Millionen Euro in Form von Testamentsspenden unterstützt. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung des Fundraising Verbands Austria. Die Spendenform wird bei immer mehr Österreichern beliebter. Diese gestalten auf diese Weise die Zukunft für kommende Generationen maßgeblich mit. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ daher heute im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.

Jeder zehnte Spendeneuro eine Testamentsspende
Die Österreicher unterstützten gemeinnützige Organisationen 2015 mit Erbschaften und Vermächtnissen in der Höhe von fast 55 Millionen Euro. Damit beträgt der Anteil von Testamentsspenden am gesamten Spendenaufkommen (600 Millionen Euro 2015) rund 10 Prozent. „Jeder zehnte Spendeneuro wird über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, beeindruckt und ergänzt „Die Spendenform wir in den kommen Jahren wichtiger werden. Für jeden zehnten Österreicher ist ein Testament für einen gemeinnützigen Zweck eine Option.“ Rund 14 Prozent der Österreicher über 40 Jahren können sich laut einer aktuellen Umfrage (Market-Institut) vorstellen, eine gemeinnützige Organisation neben ihren Angehörigen im Testament zu bedenken, 2012 waren es noch 8%. Dabei ist der „gute Wille“ und nach dem Ableben der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können ihr wichtigstes Motiv.

Welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind, wissen allerdings noch viel zu wenige Menschen. Die Österreicher beschäftigen sich nämlich nur ungerne mit ihrem Testament. Viele verlassen sich auf die gesetzliche Erbregelung. Nur 15% der Österreicher regeln ihr Testament, bei den über 60-järigen sind es 35%. „Mit Vergissmeinnicht.at möchten wir daher ein neutrales Informationspaket bieten.“, erklärt Lutschinger.

Motive der Testamentsspender vielfältig
Das Anliegen der Organisation ist dabei die wichtigste Motivation für Spender, legt Herbert Rechberger, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT die Motive einer Testamentsspenderin dar: „Weil Elisabeth H. schon seit vielen Jahren die Hilfe für bedrohte und verfolgte Christen am Herzen liegt und sie auch nach ihrem Tod in die Zukunft Gutes wirken möchte, hat sie uns in ihrem Vermächtnis bedacht. Sie hilft uns damit, unsere Arbeit erfolgreich fortzusetzen.“

Für kinderlose Spender spielt aber auch eine Rolle, dass bei Nichtvorliegen eines Erben, der Staat alles erbt, wie die Testamentsspenderin Dr. Marianne Händschke erläutert: „Das Konzept von Menschen für Menschen hat mich von Anfang an begeistert. Deshalb habe ich diese Organisation neben einer Umweltorganisation auch als Erbin eingesetzt. Ich will selber bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Wenn man das nicht selber regelt, geht ja alles an den Staat. Das möchte ich nicht.“

Testamentsspender ermöglichen den Organisationen, ihre Projekte langfristig zu erhalten und zu verwirklichen. Die Mittel ermöglichen es, schnelle Hilfe im Katastrophenfall zu leisten, Bildungsprojekte in den Armuts- und Krisenländern dieser Welt zu finanzieren und damit die Chancen dieser Menschen zu verbessern, Kindern eine bessere Zukunft zu sichern, die Natur und vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen, oder Forschung und Kultur zu fördern. „Unsere Testamentsspender, denen wir höchste Achtung und Wertschätzung entgegenbringen, machen es erst möglich, dass wir den Fortbestand des Wiener Tierschutzvereins langfristig absichern können.“ bestätigt Romana Stremnitzer, Vorstand des Wiener Tierschutzvereins.

Über Vergissmeinnicht.at
„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 70 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das Leben hinaus Gutes tut.
 

Rückfragehinweis:

FOTOS stehen ab ca. 12 Uhr unter http://bit.ly/1N4WDhq  zur honorarfreien Verwendung zur Verfügung. 
Mag. Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at  

 


 


Spendenorganisationen trauern um Kurt Bergmann
Gemeinnütziger Sektor verliert wichtigen Unterstützer und Fürsprecher.

Wien, 15.1.2016. Mit Kurt Bergmann verliert der gemeinnützige Sektor einen seiner wichtigsten Fürsprecher der vergangenen Jahre. Ohne seine unermüdliche Unterstützung gäbe es heute weder die Spendenabsetzbarkeit noch die ORF-Initiativen Licht ins Dunkel und Nachbar in Not in dieser Form. „Kurt Bergmanns Wirken war stets geprägt, die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor zu verbessern. So konnte er direkt und indirekt unglaublich vielen Menschen in schwierigen Situationen helfen.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, Dachverband spendenwerbender Organisationen, bestürzt.

Für seinen 35jährigen Einsatz für das Humanitarian Broadcasting im ORF und sein Engagement für die Absetzbarkeit von Spenden zeichnete der Fundraising Verband deswegen Kurt Bergmann 2009 auch zum Fundraiser des Jahres aus. Die seit 1.1.2009 geltende Spendenabsetzbarkeit – die ohne den unermüdlichen Einsatz von Bergmann nicht durchgesetzt worden wäre – veränderte den Spendenmarkt positiv.

Sein tief empfundenes Mitgefühl drückt Lutschinger der Familie und den Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern des Verstorbenen aus.

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25, E: presse@fundraising.at

 


 

Gemeinnützigkeitsgesetz wichtiger Impuls
Fundraising Verband Austria begrüßt Gemeinnützigkeitsgesetz zur Stärkung der Zivilgesellschaft.

Wien, 10.12.2015. Gestern beschloss der Nationalrat das Gemeinnützigkeitsgesetz. Die wichtigsten Maßnahmen sind Rahmenbedingungen für gemeinnütziges Stiften, die Einführung der Spendenabsetzbarkeit für die Kultur sowie steuerliche Erleichterungen. Dieses Maßnahmenpaket wird die in Österreich raren Großenspender motivieren. Internationale Vorbilder belegen, dass rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen hier entscheidend sind. Der Fundraising Verband begrüßt die breite Mehrheit - auch von Seiten der Opposition - für das neue Gesetz, bedauert aber die nicht durchgesetzte Spendenabsetzbarkeit für Schulen und Tierschutz.

Zahlen und Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern belegen, dass die Zahl der Großspenden maßgeblich von geeigneten steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen abhängen. „Mit dem neuen Gemeinnützigkeitsgesetz werden die in Österreich unterrepräsentierten Großspender entscheidend motiviert. Im internationalen Vergleich sehen wir ein Potenzial von zusätzlich einer Milliarde Euro jährlich für die Projekte des gemeinnützigen Sektors.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband der Spendenorganisationen, überzeugt. In den nächsten Jahren rechnet der Fundraising Verband mit zahlreichen Gründungen gemeinnütziger Stiftungen. „Das Gemeinnützigkeitsgesetz wird die Stiftungslandschaft beflügeln und zusätzliche Mittel für den gemeinnützigen Sektor frei setzen. Es wird maßgeblich helfen, die wichtigen gesellschaftlichen Zukunftsfragen und Herausforderungen zu bewältigen“, freut sich daher Monica Culen, Präsidentin des Fundraising Verbands Austria.

Die durch das Paket frei gesetzten Mittel werden neue Projekte ermöglichen und damit auch neue Arbeitsplätze schaffen. Bereits jetzt beschäftigt der Sektor 236.000 Personen und hat eine maßgebliche Rolle als Arbeitgeber in Österreich. Durch verbesserte Rahmenbedingungen könnten kurzfristig bis zu 2.500 weitere dazukommen. „Das Maßnahmenpaket zur Stärkung zivilgesellschaftlichem Engagements bedeutet nach der Spendenabsetzbarkeit den wichtigsten Impuls für den gemeinnützigen Sektor in der Zweiten Republik!“ sind sich Culen und Lutschinger daher einig. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe benötigt der gemeinnützige Sektor jede Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Tierschutz und Bildung bitte warten
In der parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz konnte sich leider die von vielen Seiten geforderte Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit auf Tierschutz und Schulen nicht durchsetzen. Der bei den Österreichern so beliebte Tierschutz bleibt hier genauso wie Schulen weiter benachteiligt. „Wir appellieren daher an die Parlamentarier, das Thema Spendenabsetzbarkeit für Schulen und Tierschutz weiter zu verfolgen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Ausbildung und Kommunikation
M: 0676/914 66 25, E: presse@fundraising.at


 



Danke für ehrenamtliches Engagement

Fundraising Verband bedankt sich bei Österreichs 3,3 Millionen freiwillig Engagierten anlässlich des Tags des Ehrenamts.

Wien, 04.12.2015. Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat der österreichischen Gesellschaft. Jährlich unterstützen über 3,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher – oder 46% der Bevölkerung – ehrenamtlich eine gemeinnützige Organisation oder helfen in der Nachbarschaft. Ohne sie wäre die Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Katastrophenschutz, Altenbetreuung oder aktuell die Flüchtlingshilfe nicht denkbar. Der Fundraising Verband bedankte sich heute anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts für dieses außerordentliche Engagement. Das soeben beschlossene neue Freiwilligengesetz wird die Rahmenbedingungen verbessern, der Fundraising Verband kritisiert aber die verschleppte und jetzt kurzfristige Einführung.

Bereits 46 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind laut Freiwilligenbericht ehrenamtlich oder in der Nachbarschaftshilfe aktiv. Am häufigsten engagieren sich Menschen zwischen 50 und 59 Jahren, gefolgt von den über 60-jährigen. „Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement leisten die Österreicherinnen und Österreicher einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Arbeit der  gemeinnützigen Einrichtungen. Sie spenden dabei mit ihrer Zeit das wertvollste, das wir geben können. Im Namen Österreichs NGOs möchte ich daher DANKE sagen.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbandes – Dachverband der Spendenorganisationen –, beeindruckt und ergänzt „Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre die derzeitige Flüchtlingshilfe nicht möglich.“

Sozialkompetenz durch Ehrenamt gewinnt an Bedeutung
Immer mehr Unternehmen schätzen es, wenn sich ihre Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren. Der damit verbundene Erwerb sozialer Kompetenzen wirkt sich maßgeblich positiv auf das Arbeiten in Teams aus. „In der Schweiz achten immer mehr Arbeitgeber in Auswahlverfahren auf ehrenamtliches Engagement und die damit verbundenen Sozialkompetenzen. Es ist daher wichtig, diese erworbenen Kompetenzen sichtbar zu machen.“, so die Schweizer Ehrenamtsexpertin Elsbeth Fischer-Roth, die heute im Rahmen der Konferenz „Die Zukunft des Ehrenamtes“ als Referentin in Wien zu Gast war. Der Freiwilligenbericht 2015 bestätigt diesen Trend auch für Österreich.  Weitere Informationen zur heutigen Konferenz „Die Zukunft des Ehrenamts“ sind auf ehrenamt.fundraising.at abrufbar.

Neues Freiwilligengesetz wird Rahmenbedingungen verbessern
Mit der aktuell beschlossenen Erweiterung des Freiwilligengesetzes werden die Auslandsfreiwilligendienste auf eine breitere Basis gestellt. Der Dienst im Ausland wird für Frauen und Männer gleich zugänglich gemacht, qualitativ aufgewertet und finanziell abgesichert. So werden junge Menschen ab 17 Jahren für die Dauer von 6 bis maximal 12 Monaten diesen Dienst absolvieren können. Außerdem wird die soziale Absicherung nun besser geregelt. Das neue Freiwilligengesetz wird die Rahmenbedingungen verbessern, der Fundraising Verband kritisiert aber die verschleppte und jetzt kurzfristige Einführung mit Inkrafttreten ab 1. Jänner 2016.


 



Österreicher spenden 600 Millionen Euro 2015
Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

Wien, 1.12.2015. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2015. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 600 Millionen Euro erreichen – mit 12 Millionen wurde in den letzten Wochen die Flüchtlingshilfe unterstützt. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband hofft, dass im Zuge der parlamentarischen Diskussion die Spendenabsetzbarkeit für Tierschutz und Bildung eingeführt wird.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Für 2015 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass das Aufkommen weiter wachsen wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden dieses Jahr 600 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens. Das ursprünglich für 2014 erwartete Spendenaufkommen von 550 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 570 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig.

Flüchtlingshilfe: Österreicher spenden tatkräftig

Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen in der Flüchtlingshilfe laufen auf Hochtouren. Die Österreicher unterstützten dabei tatkräftig. So wurden für die aktuell laufenden Sammlungen für die Flüchtlingshilfe 12 Millionen Euro gespendet (Stand Anfang November). „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher nicht nachgelassen hat. Unsere Hilfe für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen wird noch lange notwendig sein, daher danke ich allen, die Flüchtlinge willkommen heißen, aktiv sind und dabei auch finanziell unterstützen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Hilfe für Menschen in Not!“ erklärte Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Oberösterreicher sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 154 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 112 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit fast 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits über 840.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder dritte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Fenninger und Lutschinger hier einig. Die Absetzbarkeit für Kultureinrichtungen wird diese Zahlen weiter steigen lassen.

Gemeinnützigkeitsgesetz: Hoffnung auf Absetzbarkeit für Tierschutz und Bildung
In der gerade laufenden parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz fordert der Fundraising Verband eine rasche Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Diese werden die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor maßgeblich positiv beeinflussen. Nachbesserungsbedarf sieht der Fundraising Verband im Bereich der Spendenabsetzbarkeit „Wir sehen bei der Spendenabsetzbarkeit eine massive Benachteiligung für den bei den Österreichern so beliebten Tierschutz und bei den Bildungseinrichtungen. Wir appellieren daher an die Parlamentarier, Spenden für diese ebenfalls zu begünstigen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

Österreich im europäischen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland.  Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

Rückfragehinweis:
Der Spendenbericht steht im Pressebereich auf www.fundraising.at zum Download zur Verfügung. Ein Videobeitrag ist ab circa 15:30 Uhr abruf- und dowloadbar unter: http://video.ots.at.

Mag. Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at
I: www.fundraising.at


Download Spendenbericht 2015


 

FRANZ KÜBERL ist Fundraiser des Jahres
Utl. Fundraising Verband zeichnet Franz Küberl für seine Verdienste um das Spendenwesen aus und vergibt die Fundraising Awards für besondere Leistungen in der Spenderkommunikation. 

Wien, 10.10.2016. Der Fundraising Verband zeichnet heute Abend hervorragende Leistungen in der Spender­kommunikation mit den Fundraising Awards 2016 aus. Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gingen in das Ren­nen um den Spendenspot, die Innovation, die Online-Kampagne, die Fundraising Aktion, das Spendenmailing sowie die beste Unternehmenspartnerschaft des Jahres 2016. Als Höhepunkt wird der langjährige CARITAS-Präsident Franz Küberl zum Fundraiser des Jahres gekürt.

Franz Küberl ist weithin bekannt für sein gesellschaftliches Engagement und einer der engagiertesten Österreicher für soziale Anliegen. In seiner beruflichen Laufbahn in der CARITAS war er bekannt als Mahner und Botschafter des Zusammenhalts und der Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Er zögerte nie, wenn es darum ging, Menschen für die Situation der Nächsten zu sensibilisieren. Als Spendenkommunikator konnte er zahllose Unternehmen und Menschen motivieren zu geben und zu spenden. Ohne dieses Auftreten würden daher viele soziale Projekte heute nicht in dieser Form bestehen. „Franz Küberl ist ein Vorbild für uns alle! Er konnte so viel bewegen und so vielen Menschen helfen.“, betonte daher profil-Chefredakteur und -Herausgeber Christian Rainer  in seiner Laudatio für Franz Küberl anlässlich der Verleihung der Fundraising Awards. Zuletzt wurden 2015 Alexander Wrabetz in Vertretung für die ORF-Hilfsaktion „HELFEN. WIE WIR“, 2014 Karlheinz Böhm posthum für sein Lebenswerk (Laudatio Michael Seida), 2013 Willi Resetarits (Laudatio Rudolf Semrad), 2012 Chris Lohner (Laudatio Hannelore Veith) und 2011 Gery Keszler (Laudatio Alexander Wrabetz) für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Der Spot „Wir bringen Lachen ins Spital“ von ROTE NASEN Clowndoctors setzt sich als bester Fundraising Spot des Jahres 2016 durch. Der von The Gentlemen Creatives entwickelte Spot zeigt, wie wichtig es ist, kranke Kinder mit Humor und Lebensfreude zu stärken und sie ihre Krankheit eine Zeit lang vergessen zu lassen.

Greenpeace CEE punktet dieses Jahr bei der besten Fundraising Innovation (in Kooperation mit VSG Direktwerbung). Mit Flügen über die Baumkronen des Regenwaldes oder Bootsfahrten auf einem der letzten frei fließenden Flüsse setzt Greenpeace Virtual Reality seit kurzem erfolgreich zur authentischen Sensibilisierung der Österreicher ein.

Den Fundraising Award für die Partnerschaft des Jahres (in Kooperation mit ERSTE Bank) erhält die Medizinische Universität Wien. Mit einem überzeugenden Konzept mobilisiert sie über 70 Partner aus der Wirtschaft für den Krebsforschungslauf und ermöglicht so wichtige Projekte zur Erforschung von Krebserkrankungen.

CARE wird für das beste Direct Mailing des Jahres (In Kooperation mit Österreichische Post AG) ausgezeichnet. Die Agentur fundoffice entwickelte diesen Spendenbrief, der äußerlich dem bekannten CARE-Paket nachempfunden wurde.

Der Fundraising Award für die Fundraising Aktion des Jahres (In Kooperation mit ANT-Informatik) geht an die Volkshilfe Österreich für das „VOICES FOR REFUGEES – Solidaritätskonzert für ein menschliches Europa“. Die gemeinsam mit Nova Music Entertainment organisierte Veranstaltung verstand sich als Weckruf an die Zivilgesellschaft und die politischen Entscheidungsträger, sich wieder an den sozialen Grundwerten Europas auszurichten.

Die Karl-Franzens-Universität Graz setzte sich in der Kategorie Fundraising Online Kampagne des Jahres (In Kooperation mit Grün Software) mit „430 Sessel für die Uni Graz – Nimm Platz in der Geschichte…und in der Zukunft“ durch. In einer von funderful entwickelten Online-Kampagne konnten Absolventen auf einer eigens eingerichteten Website einen Hörsaalsitzplatz mit Namensnennung und persönlichem Lieblings-Zitat stiften.

Zwtl.: Über die Fundraising Awards

Zum 23. Mal vergibt der Fundraising Verband Austria dieses Jahr die Fundraising Awards. Ziel, der in sieben Kategorien vergebenen Awards, ist es, hervorragende Leistungen in der Kommunikation mit den Spendern vor den Vorhang zu holen. Der Fundraiser des Jahres wird vom Vorstand des Fundraising Verbands ernannt. Die Kür der anderen sechs Kategorien erfolgt durch eine international besetzte Fachjury. Insgesamt wurden dieses Jahr 46 Projekte eingereicht.

Der Fundraising Verband Austria (FVA) ist eine Service- und Mitgliedsorganisation von 270 spendenwerbenden Organisationen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für das österreichische Spendenwesen zu verbessern sowie die Ausbildung und Qualitätsstandards im Fundraising weiter zu entwickeln.

Rückfragehinweis:

Fotomaterial steht auf der Website http://bit.ly/2d2XQxy ab ca. 23 Uhr zur Verfügung.


Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at




Gemeinnützige und nicht-gewinnorientierte Stiftungen wichtige Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Österreich
Utl. Fundraising Verband zieht erste positive Bilanz zu neuer Stiftungsgesetzgebung anlässlich des Europäischen Tags der Stiftungen am 1.10..

Wien, 30.9.2016. Seit Anfang des Jahres wurde der Stiftungsstandort Österreich durch ein neues, gemeinnütziges Stiftungsrecht wesentlich attraktiver. Erste Erfolgsbeispiele zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig gewählt wurde. Eine Stärkung der Rechte der Stifter, flexible Gestaltung der Urkunde sowie interessante steuerliche Verbesserungen bei der Gründung werden den Philanthropie-Standort Österreich weiter beleben.

Mit 1. Jänner trat das grundlegend reformierte neue Bundesstiftungs- und Fondsgesetz in Kraft. Vorher noch totes Recht, stößt es bei philanthropisch interessierten Menschen und Einrichtungen auf großes Interesse: „Das neue Bundes-Stiftungsrecht bietet dem Stifter mehr Rechte als etwa das deutsche Stiftungsrecht und darüber hinaus noch die Möglichkeit die Stifterrechte zu vererben,“ erläutert Stiftungsexperte Dr. Martin Melzer von der Rechtsanwaltkanzlei Müller Partner die Vorteile und erklärt: „Anfang des Jahres wurde vor allem vom gemeinnützigen Sektor gestiftet, seit Mitte des Jahres dreht sich der Trend jetzt zu Philanthropen“. Insgesamt erwartet der Fundraising Verband für 2016 rund 30-40 neue Stiftungen. „Bewahrheitet sich der jetzige Trend werden dreimal so viel gemeinnützige Stiftungen im ersten Jahr gegründet wie 1993 bei der Einführung des Privatstiftungsgesetzes (12)“  zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria – Dachverband spendenwerbender Organisationen, mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Auf Grund einiger kleiner Rechtsunsicherheiten werden aber gemeinnützige Stiftungen vereinzelt noch nach dem Privatstiftungsgesetz errichtet. „Der Reformeifer darf jetzt nicht stehen bleiben! Die Erfahrungen aus der Praxis sollten zeitnah in eine Novelle zum Bundesstiftungsgesetz eingearbeitet werden.“, fordert daher Lutschinger. Vor allem bei den Übergangsbestimmungen, unnötiger Bürokratie und unklaren Auslegungen liege eindeutiger Handlungsbedarf.

Zwtl.: Gemeinnützige und nicht-gewinn orientierte Stiftungen sichern tausende Arbeitsplätze in Österreich
Stiftungen spielen nicht nur als Träger und Finanzier gemeinnütziger Projekte eine wichtige Rolle, sie sind auch wichtige Arbeitgeber. Neben den gemeinnützigen Bundes -, Landes- und Privatstiftungen entwickelte sich in den letzten Jahren ein wenig bemerkter, überwiegend gemeinnütziger Unternehmens-Stiftungssektor. Ihr Stiftungszweck ist aber im Wesentlichen, ein Unternehmen in ihrem Bestand zu sichern. Ausschüttungen spielen im Verhältnis zur Stärkung des Eigenkapitals dabei eine untergeordnete Rolle. So befinden sich die internationale JUFA Hotelkette, das steirische Traditionsunternehmen Anton Paar GesmbH oder der größte private Spitalsbetreiber, die Vinzenz-Gruppe, im Besitz gemeinnütziger Stiftungen. Damit sichern diese nicht nur tausende Arbeitsplätze in Österreich sondern bilden als strategischer Eigentümer das Rückgrat ganzer Branchen. So lösen etwa beim Banken- und Versicherungssektor Stiftungen die historischen Trägervereine als moderne Eigentümerstruktur ab und bieten eine langfristig stabilere Struktur. Von den klassischen Privatstiftungen unterscheiden sie sich durch ein Ausschüttungsverbot an Familienmitglieder oder Verwandte.  Diese Stiftungen gehören zu den bedeutendsten Förderern von Wissenschaft, Kunst oder Sozialem in Österreich.

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Die Woche des guten Testaments startet am Sonntag

70 gemeinnützige Organisationen informieren über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.

Wien, 7.9.2016. Am Sonntag (11.9.) startet die „Woche des guten Testaments“. Die Initiative „Vergissmeinnicht.at“ informiert in dieser Zeit über die Spendenmöglichkeit, gemeinnützige Organisationen im Testament zu bedenken. Bei zahlreichen Informationsveranstaltungen haben die Besucher die Möglichkeit, gemeinnützige Organisationen kennenzulernen und sich in rechtlichen Fragen von Experten beraten zu lassen.

Alljährlich werden im September in zahlreichen Ländern die International Legacy Days begangen. Auch Österreich beteiligt sich 2016 schon zum vierten Mal mit „Der Woche des guten Testaments“ von 11. bis 18. September daran. In Wien, St. Pölten, Linz, Graz, Innsbruck, Baden, Ried, Braunau, und Rohrbach   laden  die an „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ teilnehmenden Organisationen zu Informationsveranstaltungen: Im Zentrum der Veranstaltungen steht jeweils das gemeinnützige Testament sowie die rechtliche Beratung durch Notare. „Viele Menschen möchten selbst bestimmen, was mit ihrem Vermögen nach ihrem Tod passiert. Sie möchten, dass es jenen gemeinnützigen Zwecken zu Gute kommt, die ihnen schon immer am Herzen gelegen sind.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands – Dachverband spendenwerbender Organisationen. Im Rahmen der Woche des guten Testaments informieren Experten Interessierte über viele Fragen rund um das Testament. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die immer beliebter werdende Möglichkeit, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken, gelegt. Außerdem bieten die Veranstaltungen die Gelegenheit, viele gemeinnützige Organisationen und deren Projekte geballt – ungezwungen und unverbindlich – kennenzulernen.

Infoveranstaltungen von Wien bis Innsbruck
Wie man sich im Erbrecht zu Recht findet und wie man mit seinem Testament Gutes tun kann, sind die Schwerpunkte der zahlreichen Veranstaltungen von Wien bis Innsbruck in der Woche des guten Testaments. So werden in Wien bei zwei Themenabenden am 13. September im Kunsthistorischen Museum und am 14. September im Albert-Schweitzer-Haus Notar Christoph Beer und Notarsubstitut Tobias Linzer Vorträge mit Tipps&Tricks zum Erbrecht halten. Auch in St. Pölten findet im Bildungshaus St. Hippolyt am 12. September ein Themenabend zu Erbrecht und Testament mit Notar Leopold Dirnegger statt. Besucher haben bei allen Veranstaltungen die Möglichkeit, gemeinnützige Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen. Sie können damit rechtliche Beratung einholen und gleichzeitig die Projekte der Organisationen kennenlernen.

Informationen zu diesen und allen weiteren Veranstaltungen in ganz Österreich finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at/termine.

Gemeinnütziges Vererben in Österreich
Erbschaften sind ein wichtiger Faktor im Spendenaufkommen Österreichs. 2015 wurden durch Testamentsspenden rund 55 Millionen Euro gespendet. Schätzungen zufolge wird es 2016 44.000 Erbfälle mit einem Gesamtvolumen von 12 Mrd. Euro geben. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der vererbten Vermögenswerte laut einer Studie des WU-Ökonomen Stefan Humer auf 18,2  Mrd. Euro steigen. 14 Prozent (circa 630.000 Personen) der über 40-jährigen Österreicher können sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation testamentarisch zu berücksichtigen. Begründet wird dieser Schritt vorwiegend mit dem Wunsch, nach dem Ableben Gutes zu leisten (47 Prozent). Aber auch der Beweggrund zählt, mit der Spende als Mensch in guter Erinnerung zu bleiben (16 Prozent).

Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint derzeit 70 österreichische gemeinnützige Organisationen, die gemeinsam auf das Thema „Vermachen für den gemeinnützigen Zweck“ aufmerksam machen.  Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Österreich, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.


Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at

 

 

 


 



Infowoche rund um die Themen "neues Erbrecht" und "Vererben für den guten Zweck" startet am 30.5.2016

70 gemeinnützige Organisationen informieren ab Montag über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.

Wien, 25.5.2016. Mit 1.1.2017 tritt die erste große Erbrechtsreform seit 200 Jahren in Österreich in Kraft. Welche Folgen diese Novelle hat und wie man in seinem letzten Willen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann, thematisiert ab Montag „Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament“ im Rahmen einer Informationswoche. Bei Veranstaltungen der teilnehmenden Organisationen erhalten Interessierte rechtliche Informationen durch Experten – dank der Partnerschaft mit der Österreichischen Notariatskammer in einer neutralen und umfassenden Form. Besucher können gemeinnützige Organisationen und ihre Vertreter kennenlernen. Der Eintritt ist frei.

„Bei der Gestaltung eines Testaments entstehen viele Fragen. Durch die mit 1.1.2017 in Kraft tretenden Änderungen im Erbrecht steigt der Informationsbedarf zu diesem Thema weiter.“ erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ lädt daher ab Montag 30.5. bis Freitag 3.6. mit den teilnehmenden Organisationen zu einer Vielzahl an Informationsveranstaltungen in insgesamt sechs Bundesländern ein. Im Zentrum der Veranstaltungen stehen jeweils das gemeinnützige Testament sowie die rechtliche Beratung über die komplexen Fragen des Erbrechts durch RechtsexpertInnen.  „Immer mehr Menschen wollen selbst bestimmen, was mit ihrem Vermögen nach ihrem Ableben passiert. Wir möchten jenen, die dabei gemeinnützige Zwecke mit einer Testamentsspende unterstützen möchten, neutrale Informationen und die Möglichkeit zum Austausch bieten.“ , Lutschinger weiter. 

Themenabende am 30.5. und 2.6.2016: „Erbrecht, Testament und Patientenverfügung“
Wie man sich im Dschungel des Erbrechts zu Recht findet und wie man mit seinem Testament Gutes tun kann, ist auch der Schwerpunkt von zwei  Themenabenden in Wien am 30. Mai im Sommerrefektorium der Salvatorianer und am 2. Juni im Oratorium der Österreichischen Nationalbibliothek.  Notar Dr. Christoph Beer sowie die Notarsubstitutinnen Mag. Anna-Theresa Schmidinger und Mag. Nicole Malleg geben Einblicke in das Erbrecht. Besucher können zahlreiche Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen. Als Rahmenprogramm wird eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Kaiser Franz-Joseph – der ewige Kaiser“ und ein Orgelkonzert in der Michaelerkirche geboten.

Alle Veranstaltungsinfos finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at. Eine Informationsbroschüre zum neuen Erbrecht und rund um das Vererben für den guten Zweck kann kostenlos unter 01/2765298-16 oder per Email an info@vergissmeinnicht.at bestellt werden. 

Gemeinnütziges Vererben in Österreich
Erbschaften sind ein wichtiger Faktor im Spendenaufkommen Österreichs. Jährlich werden auf diese Weise rund 55 Millionen Euro gespendet. Zum Vergleich:  Das gesamte Spendenaufkommen betrug zuletzt 600 Mio. Euro. Die Beweggründe der Testamentsspender sind dabei unterschiedlich. Oft ist es der Wunsch, das eigene soziale Engagement über das Leben hinaus fortzuführen und etwas Bleibendes für künftige Generationen zu hinterlassen. Viele Menschen wählen diese Art des Vererbens aber auch, weil sie keine Angehörigen oder andere Erben haben. 14 % (oder 650.000 ÖsterreicherInnen) über 40 Jahren können sich vorstellen, ihr Vermögen an eine gemeinnützige Organisation zu vererben. 2012 waren dies nur 8 %. Gibt es keine Erben, fällt das Vermögen dem Fiskus zu – wie es jedes Jahr in 200 bis 300 Fällen mit mehreren Millionen Euro an Vermögenswerten geschieht. 

Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint derzeit 70 österreichische gemeinnützige Organisationen wie das Österreichische Rote Kreuz, Menschen für Menschen, das Naturhistorische Museum oder KIRCHE IN NOT, die gemeinsam auf das Thema „Vermachen für den gemeinnützigen Zweck“ aufmerksam machen.  Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Österreich, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.
 

Rückfragehinweis:

Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation
M: 0676 914 66 25
E: presse@fundraising.at

Mag. Markus Aichelburg-Rumerskirch, Leitung Vergissmeinnicht.at
M: +43/676/680 82 50
E: markus.aichelburg@fundraising.at

  
 


 


55 Millionen Euro Testamentsspenden 2015
Österreichs NPOs sagen DANKE an ihre Testamentsspender.

Wien, 5.4.2016. 2015 haben die Österreicher gemeinnützige Organisationen mit fast 55 Millionen Euro in Form von Testamentsspenden unterstützt. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung des Fundraising Verbands Austria. Die Spendenform wird bei immer mehr Österreichern beliebter. Diese gestalten auf diese Weise die Zukunft für kommende Generationen maßgeblich mit. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ daher heute im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.

Jeder zehnte Spendeneuro eine Testamentsspende
Die Österreicher unterstützten gemeinnützige Organisationen 2015 mit Erbschaften und Vermächtnissen in der Höhe von fast 55 Millionen Euro. Damit beträgt der Anteil von Testamentsspenden am gesamten Spendenaufkommen (600 Millionen Euro 2015) rund 10 Prozent. „Jeder zehnte Spendeneuro wird über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, beeindruckt und ergänzt „Die Spendenform wir in den kommen Jahren wichtiger werden. Für jeden zehnten Österreicher ist ein Testament für einen gemeinnützigen Zweck eine Option.“ Rund 14 Prozent der Österreicher über 40 Jahren können sich laut einer aktuellen Umfrage (Market-Institut) vorstellen, eine gemeinnützige Organisation neben ihren Angehörigen im Testament zu bedenken, 2012 waren es noch 8%. Dabei ist der „gute Wille“ und nach dem Ableben der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können ihr wichtigstes Motiv.

Welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind, wissen allerdings noch viel zu wenige Menschen. Die Österreicher beschäftigen sich nämlich nur ungerne mit ihrem Testament. Viele verlassen sich auf die gesetzliche Erbregelung. Nur 15% der Österreicher regeln ihr Testament, bei den über 60-järigen sind es 35%. „Mit Vergissmeinnicht.at möchten wir daher ein neutrales Informationspaket bieten.“, erklärt Lutschinger.

Motive der Testamentsspender vielfältig
Das Anliegen der Organisation ist dabei die wichtigste Motivation für Spender, legt Herbert Rechberger, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT die Motive einer Testamentsspenderin dar: „Weil Elisabeth H. schon seit vielen Jahren die Hilfe für bedrohte und verfolgte Christen am Herzen liegt und sie auch nach ihrem Tod in die Zukunft Gutes wirken möchte, hat sie uns in ihrem Vermächtnis bedacht. Sie hilft uns damit, unsere Arbeit erfolgreich fortzusetzen.“

Für kinderlose Spender spielt aber auch eine Rolle, dass bei Nichtvorliegen eines Erben, der Staat alles erbt, wie die Testamentsspenderin Dr. Marianne Händschke erläutert: „Das Konzept von Menschen für Menschen hat mich von Anfang an begeistert. Deshalb habe ich diese Organisation neben einer Umweltorganisation auch als Erbin eingesetzt. Ich will selber bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Wenn man das nicht selber regelt, geht ja alles an den Staat. Das möchte ich nicht.“

Testamentsspender ermöglichen den Organisationen, ihre Projekte langfristig zu erhalten und zu verwirklichen. Die Mittel ermöglichen es, schnelle Hilfe im Katastrophenfall zu leisten, Bildungsprojekte in den Armuts- und Krisenländern dieser Welt zu finanzieren und damit die Chancen dieser Menschen zu verbessern, Kindern eine bessere Zukunft zu sichern, die Natur und vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen, oder Forschung und Kultur zu fördern. „Unsere Testamentsspender, denen wir höchste Achtung und Wertschätzung entgegenbringen, machen es erst möglich, dass wir den Fortbestand des Wiener Tierschutzvereins langfristig absichern können.“ bestätigt Romana Stremnitzer, Vorstand des Wiener Tierschutzvereins.

Über Vergissmeinnicht.at
„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 70 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das Leben hinaus Gutes tut.
 

Rückfragehinweis:

FOTOS stehen ab ca. 12 Uhr unter http://bit.ly/1N4WDhq  zur honorarfreien Verwendung zur Verfügung. 
Mag. Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at  

 


 


Spendenorganisationen trauern um Kurt Bergmann
Gemeinnütziger Sektor verliert wichtigen Unterstützer und Fürsprecher.

Wien, 15.1.2016. Mit Kurt Bergmann verliert der gemeinnützige Sektor einen seiner wichtigsten Fürsprecher der vergangenen Jahre. Ohne seine unermüdliche Unterstützung gäbe es heute weder die Spendenabsetzbarkeit noch die ORF-Initiativen Licht ins Dunkel und Nachbar in Not in dieser Form. „Kurt Bergmanns Wirken war stets geprägt, die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor zu verbessern. So konnte er direkt und indirekt unglaublich vielen Menschen in schwierigen Situationen helfen.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, Dachverband spendenwerbender Organisationen, bestürzt.

Für seinen 35jährigen Einsatz für das Humanitarian Broadcasting im ORF und sein Engagement für die Absetzbarkeit von Spenden zeichnete der Fundraising Verband deswegen Kurt Bergmann 2009 auch zum Fundraiser des Jahres aus. Die seit 1.1.2009 geltende Spendenabsetzbarkeit – die ohne den unermüdlichen Einsatz von Bergmann nicht durchgesetzt worden wäre – veränderte den Spendenmarkt positiv.

Sein tief empfundenes Mitgefühl drückt Lutschinger der Familie und den Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern des Verstorbenen aus.

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25, E: presse@fundraising.at

 


 

Gemeinnützigkeitsgesetz wichtiger Impuls
Fundraising Verband Austria begrüßt Gemeinnützigkeitsgesetz zur Stärkung der Zivilgesellschaft.

Wien, 10.12.2015. Gestern beschloss der Nationalrat das Gemeinnützigkeitsgesetz. Die wichtigsten Maßnahmen sind Rahmenbedingungen für gemeinnütziges Stiften, die Einführung der Spendenabsetzbarkeit für die Kultur sowie steuerliche Erleichterungen. Dieses Maßnahmenpaket wird die in Österreich raren Großenspender motivieren. Internationale Vorbilder belegen, dass rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen hier entscheidend sind. Der Fundraising Verband begrüßt die breite Mehrheit - auch von Seiten der Opposition - für das neue Gesetz, bedauert aber die nicht durchgesetzte Spendenabsetzbarkeit für Schulen und Tierschutz.

Zahlen und Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern belegen, dass die Zahl der Großspenden maßgeblich von geeigneten steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen abhängen. „Mit dem neuen Gemeinnützigkeitsgesetz werden die in Österreich unterrepräsentierten Großspender entscheidend motiviert. Im internationalen Vergleich sehen wir ein Potenzial von zusätzlich einer Milliarde Euro jährlich für die Projekte des gemeinnützigen Sektors.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband der Spendenorganisationen, überzeugt. In den nächsten Jahren rechnet der Fundraising Verband mit zahlreichen Gründungen gemeinnütziger Stiftungen. „Das Gemeinnützigkeitsgesetz wird die Stiftungslandschaft beflügeln und zusätzliche Mittel für den gemeinnützigen Sektor frei setzen. Es wird maßgeblich helfen, die wichtigen gesellschaftlichen Zukunftsfragen und Herausforderungen zu bewältigen“, freut sich daher Monica Culen, Präsidentin des Fundraising Verbands Austria.

Die durch das Paket frei gesetzten Mittel werden neue Projekte ermöglichen und damit auch neue Arbeitsplätze schaffen. Bereits jetzt beschäftigt der Sektor 236.000 Personen und hat eine maßgebliche Rolle als Arbeitgeber in Österreich. Durch verbesserte Rahmenbedingungen könnten kurzfristig bis zu 2.500 weitere dazukommen. „Das Maßnahmenpaket zur Stärkung zivilgesellschaftlichem Engagements bedeutet nach der Spendenabsetzbarkeit den wichtigsten Impuls für den gemeinnützigen Sektor in der Zweiten Republik!“ sind sich Culen und Lutschinger daher einig. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe benötigt der gemeinnützige Sektor jede Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Tierschutz und Bildung bitte warten
In der parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz konnte sich leider die von vielen Seiten geforderte Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit auf Tierschutz und Schulen nicht durchsetzen. Der bei den Österreichern so beliebte Tierschutz bleibt hier genauso wie Schulen weiter benachteiligt. „Wir appellieren daher an die Parlamentarier, das Thema Spendenabsetzbarkeit für Schulen und Tierschutz weiter zu verfolgen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Steinmayer, Leitung Ausbildung und Kommunikation
M: 0676/914 66 25, E: presse@fundraising.at


 



Danke für ehrenamtliches Engagement

Fundraising Verband bedankt sich bei Österreichs 3,3 Millionen freiwillig Engagierten anlässlich des Tags des Ehrenamts.

Wien, 04.12.2015. Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat der österreichischen Gesellschaft. Jährlich unterstützen über 3,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher – oder 46% der Bevölkerung – ehrenamtlich eine gemeinnützige Organisation oder helfen in der Nachbarschaft. Ohne sie wäre die Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Katastrophenschutz, Altenbetreuung oder aktuell die Flüchtlingshilfe nicht denkbar. Der Fundraising Verband bedankte sich heute anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts für dieses außerordentliche Engagement. Das soeben beschlossene neue Freiwilligengesetz wird die Rahmenbedingungen verbessern, der Fundraising Verband kritisiert aber die verschleppte und jetzt kurzfristige Einführung.

Bereits 46 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind laut Freiwilligenbericht ehrenamtlich oder in der Nachbarschaftshilfe aktiv. Am häufigsten engagieren sich Menschen zwischen 50 und 59 Jahren, gefolgt von den über 60-jährigen. „Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement leisten die Österreicherinnen und Österreicher einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Arbeit der  gemeinnützigen Einrichtungen. Sie spenden dabei mit ihrer Zeit das wertvollste, das wir geben können. Im Namen Österreichs NGOs möchte ich daher DANKE sagen.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbandes – Dachverband der Spendenorganisationen –, beeindruckt und ergänzt „Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre die derzeitige Flüchtlingshilfe nicht möglich.“

Sozialkompetenz durch Ehrenamt gewinnt an Bedeutung
Immer mehr Unternehmen schätzen es, wenn sich ihre Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren. Der damit verbundene Erwerb sozialer Kompetenzen wirkt sich maßgeblich positiv auf das Arbeiten in Teams aus. „In der Schweiz achten immer mehr Arbeitgeber in Auswahlverfahren auf ehrenamtliches Engagement und die damit verbundenen Sozialkompetenzen. Es ist daher wichtig, diese erworbenen Kompetenzen sichtbar zu machen.“, so die Schweizer Ehrenamtsexpertin Elsbeth Fischer-Roth, die heute im Rahmen der Konferenz „Die Zukunft des Ehrenamtes“ als Referentin in Wien zu Gast war. Der Freiwilligenbericht 2015 bestätigt diesen Trend auch für Österreich.  Weitere Informationen zur heutigen Konferenz „Die Zukunft des Ehrenamts“ sind auf ehrenamt.fundraising.at abrufbar.

Neues Freiwilligengesetz wird Rahmenbedingungen verbessern
Mit der aktuell beschlossenen Erweiterung des Freiwilligengesetzes werden die Auslandsfreiwilligendienste auf eine breitere Basis gestellt. Der Dienst im Ausland wird für Frauen und Männer gleich zugänglich gemacht, qualitativ aufgewertet und finanziell abgesichert. So werden junge Menschen ab 17 Jahren für die Dauer von 6 bis maximal 12 Monaten diesen Dienst absolvieren können. Außerdem wird die soziale Absicherung nun besser geregelt. Das neue Freiwilligengesetz wird die Rahmenbedingungen verbessern, der Fundraising Verband kritisiert aber die verschleppte und jetzt kurzfristige Einführung mit Inkrafttreten ab 1. Jänner 2016.


 



Österreicher spenden 600 Millionen Euro 2015
Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

Wien, 1.12.2015. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2015. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 600 Millionen Euro erreichen – mit 12 Millionen wurde in den letzten Wochen die Flüchtlingshilfe unterstützt. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband hofft, dass im Zuge der parlamentarischen Diskussion die Spendenabsetzbarkeit für Tierschutz und Bildung eingeführt wird.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Für 2015 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass das Aufkommen weiter wachsen wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden dieses Jahr 600 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens. Das ursprünglich für 2014 erwartete Spendenaufkommen von 550 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 570 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig.

Flüchtlingshilfe: Österreicher spenden tatkräftig

Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen in der Flüchtlingshilfe laufen auf Hochtouren. Die Österreicher unterstützten dabei tatkräftig. So wurden für die aktuell laufenden Sammlungen für die Flüchtlingshilfe 12 Millionen Euro gespendet (Stand Anfang November). „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher nicht nachgelassen hat. Unsere Hilfe für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen wird noch lange notwendig sein, daher danke ich allen, die Flüchtlinge willkommen heißen, aktiv sind und dabei auch finanziell unterstützen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Hilfe für Menschen in Not!“ erklärte Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Oberösterreicher sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 154 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 112 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit fast 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits über 840.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder dritte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Fenninger und Lutschinger hier einig. Die Absetzbarkeit für Kultureinrichtungen wird diese Zahlen weiter steigen lassen.

Gemeinnützigkeitsgesetz: Hoffnung auf Absetzbarkeit für Tierschutz und Bildung
In der gerade laufenden parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz fordert der Fundraising Verband eine rasche Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Diese werden die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor maßgeblich positiv beeinflussen. Nachbesserungsbedarf sieht der Fundraising Verband im Bereich der Spendenabsetzbarkeit „Wir sehen bei der Spendenabsetzbarkeit eine massive Benachteiligung für den bei den Österreichern so beliebten Tierschutz und bei den Bildungseinrichtungen. Wir appellieren daher an die Parlamentarier, Spenden für diese ebenfalls zu begünstigen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

Österreich im europäischen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland.  Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

Rückfragehinweis:
Der Spendenbericht steht im Pressebereich auf www.fundraising.at zum Download zur Verfügung. Ein Videobeitrag ist ab circa 15:30 Uhr abruf- und dowloadbar unter: http://video.ots.at.

Mag. Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit
Fundraising Verband Austria
M: 0676/914 66 25
E: presse@fundraising.at
I: www.fundraising.at


Download Spendenbericht 2015


 

 
 

Richtig Spenden zur Weihnachtszeit!
Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit.

Wien, 26.11.2015. Gutes zu tun ist den ÖsterreicherInnen besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Rechtzeitig zum ersten Advent unterstützt der Fundraising Verband Spender mit Tipps – insbesondere für die aktuellen Philippinen-Spendenaufrufe – in ihrer Entscheidung für eine Organisation unterstützen.

„Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie sowohl langfristige als auch akute Projekte, wie die aktuellen Sammlungen für Flüchtlingskrise!“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine wirkungsvolle Spende auf den Punkt und ergänzt: „So helfen Sie, einerseits die langfristigen Hilfsprojekte zu erhalten und die Katastrophensoforthilfe zu ermöglichen.“ Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu ist es wichtig, dass deren Finanzierung abgesichert ist. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“

Auch ist es möglich, mehr zu spenden, ohne dass es den Spendern unbedingt mehr kostet: „Nutzen Sie die Spendenabsetzbarkeit! Sie können ohne Mehrkosten mehr spenden, denn das Finanzministerium ersetzt bis zu 50 % Ihrer Spende.“, weist Lutschinger auf die Idee hinter der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden hin.

Eine besondere Art der Weihnachtsspende sind Spenden-Geschenke, etwa in Form einer Patenschaft. „Wenn Sie noch nach einem Geschenk suchen, sind Spenden-Geschenke eine schöne Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu schenken und gleichzeitig Gutes zu tun. “, so Lutschinger. Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spendengütesiegel zu achten. Dieses ist das Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Die 5 FVA-Spendentipps:

  1. Hören Sie beim Spenden auf Ihr Herz! Was ist Ihnen persönlich wichtig, was möchten Sie mit Ihrer Spende erreichen?
  2. Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 30 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
  3. Entscheiden Sie sich für 2 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich eine oder wenige Organisationen aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, und bleiben Sie ihr treu. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
  4. Teilen Sie ihren Steuervorteil: Mit der Spendenabsetzbarkeit können Sie bis zu 50% der Spende vom Finanzamt zurückerhalten. Geben Sie diesen Vorteil in Form einer höheren Spende an die gemeinnützige Organisation weiter! Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
  5. Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Spendensicherheit durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle. Alle 250 Organisationen finden Sie unter www.osgs.at.


Fakten zum Spenden in der Weihnachtszeit

Die Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 25 bis 30 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 550 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von  Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Über 60 Prozent der Österreicher unterstützen regelmäßig die Arbeit der rund 1100 spendenwerbenden Vereine. Weltweit werden in dieser Zeit Initiativen gesetzt. So feiern mehr als 60 Länder am 1. Dezember mit dem GivingTuesday einen Tag der guten Taten.  Dieser wurde in den USA als Gegenbewegung zum „Black Friday” ins Leben gerufen und möchte ein Zeichen gegen den Konsumrausch setzen und die Aufmerksamkeit auf das Thema Geben lenken.

Spenderberatung

Sollten sich Spender bei einer Organisation dennoch nicht sicher sein, empfiehlt der Fundraising Verband, sich an seine Spenderberatung und Ombudsstelle zu wenden. Diese ist unter der Hotline 0800/100 382 erreichbar.

Pressekonferenz Spendenbericht am 1.12.
Kommende Woche, Dienstag 1.12. um 10 Uhr im Cafe Griensteidl, präsentiert der Fundraising Verband den Spendenbericht 2015. Die Themen: Spendenbilanz 2015, erster Zwischenbericht Spenden für die Flüchtlingskrise, Spendenthemen, -motive und -trends sowie die Auswirkungen der steuerlichen Absetzbarkeit.

Rückfragehinweis:
Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit
Fundraising Verband Austria
T: 0676/914 66 25, E: presse@fundraising.at
 


 Stiftungs- und Spendenpaket wird Wachstum stärken