Vormittag

 

 

09:00 Uhr
Eröffnungsrede

Sektionschefin Mag. Andrea Ecker
Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur

 

09:15 Uhr
Keynote I

10 Myths of Cultural Fundraising

David Dixon
DD Associates, U.K.


Cultural organisations new to fundraising often misunderstand the key elements of success.
The long experience of fundraising for culture that the United Kingdom or North America gained cannot simply be transferred to other countries – without understanding the deeper and more important factors which are the real keys. David Dixon works internationally with cultural organisations and encounters the same misunderstandings and questions everywhere:
Which is the most important source of fundraising income? Which kinds of fundraising can be imported from the USA and UK to Austria? Which kinds of organisations have the biggest advantage in fundraising? What is the role of tax-breaks? Is it necessary to have a friends scheme or donation circle? Must we wait for a change in society before we can really start fundraising?
David has collected them together as 10 myths and, using these myths as a starting point, he will explore the real key factors in fundraising success.

 

10:00 Uhr
Keynote II

Die „Kunst“ des neuen Geldes – Herausforderungen in der Kulturfinanzierung

DI Paul Gessl
NÖ Kulturwirtschaft GesmbH

Seit 15 Jahren bündelt die NÖ Kulturwirtschaft erfolgreich zentrale Verwaltungsaufgaben niederösterreichischer Kunst- und Kulturbetriebe aller Sparten. Veränderungen im gesellschaftlichen und kulturpolitischen Umfeld stellen auch Kultureinrichtungen vor die Notwendigkeit, ihre Finanzierungskonzepte immer neu anzupassen. In seiner Keynote stellt Paul Gessl seine Thesen vor, welche Aktivitäten in den Bereichen Sponsoring, Fundraising, Förderverein und Mäzenatentum in Zukunft gesetzt werden müssen.
 

11:00 Uhr
Podiumsdiskussion

Perspektiven und Potenziale in der Kulturfinanzierung

Wie lassen sich trotz beschränkter öffentlichen Förderungen neue Kulturprojekte realisieren? Was kann man tun, um und Partner und Förderer gewinnen und wie sehen erfolgreiche Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft aus? Was könnte die derzeit diskutierte Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit auf Kultur zur Verbesserung beitragen?
Zu diesen und weiteren Fragen diskutieren VertreterInnen aus Kultur, Politik und Wirtschaft.

Moderation: Verena Teissl
Podiumsgäste: Sektionschefin Mag. Andrea Ecker (Bundeskanzleramt), Ruth Goubran (ERSTE Group, Leitung Sponsoring), Kathryn List (AVL Cultural Foundation), Gabriele Gerbasits (IG Kultur)

 

 

 

09:00 Uhr
Eröffnungsrede

Sektionschefin Mag. Andrea Ecker
Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur

 

09:15 Uhr
Keynote I

10 Myths of Cultural Fundraising

David Dixon
DD Associates, U.K.


Cultural organisations new to fundraising often misunderstand the key elements of success.
The long experience of fundraising for culture that the United Kingdom or North America gained cannot simply be transferred to other countries – without understanding the deeper and more important factors which are the real keys. David Dixon works internationally with cultural organisations and encounters the same misunderstandings and questions everywhere:
Which is the most important source of fundraising income? Which kinds of fundraising can be imported from the USA and UK to Austria? Which kinds of organisations have the biggest advantage in fundraising? What is the role of tax-breaks? Is it necessary to have a friends scheme or donation circle? Must we wait for a change in society before we can really start fundraising?
David has collected them together as 10 myths and, using these myths as a starting point, he will explore the real key factors in fundraising success.

 

10:00 Uhr
Keynote II

Die „Kunst“ des neuen Geldes – Herausforderungen in der Kulturfinanzierung

DI Paul Gessl
NÖ Kulturwirtschaft GesmbH

Seit 15 Jahren bündelt die NÖ Kulturwirtschaft erfolgreich zentrale Verwaltungsaufgaben niederösterreichischer Kunst- und Kulturbetriebe aller Sparten. Veränderungen im gesellschaftlichen und kulturpolitischen Umfeld stellen auch Kultureinrichtungen vor die Notwendigkeit, ihre Finanzierungskonzepte immer neu anzupassen. In seiner Keynote stellt Paul Gessl seine Thesen vor, welche Aktivitäten in den Bereichen Sponsoring, Fundraising, Förderverein und Mäzenatentum in Zukunft gesetzt werden müssen.
 

11:00 Uhr
Podiumsdiskussion

Perspektiven und Potenziale in der Kulturfinanzierung

Wie lassen sich trotz beschränkter öffentlichen Förderungen neue Kulturprojekte realisieren? Was kann man tun, um und Partner und Förderer gewinnen und wie sehen erfolgreiche Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft aus? Was könnte die derzeit diskutierte Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit auf Kultur zur Verbesserung beitragen?
Zu diesen und weiteren Fragen diskutieren VertreterInnen aus Kultur, Politik und Wirtschaft.

Moderation: Verena Teissl
Podiumsgäste: Sektionschefin Mag. Andrea Ecker (Bundeskanzleramt), Ruth Goubran (ERSTE Group, Leitung Sponsoring), Kathryn List (AVL Cultural Foundation), Gabriele Gerbasits (IG Kultur)

 

 
Parallel-Session 1


 

Fundraising für Oper, Theater und die Bretter, die viel Geld bedeuten

Maurice Lausberg
actori GmbH


In Zeiten rückläufiger öffentlicher Zuschüsse nimmt der Druck auf die Theater zu, signifikante Sponsoring- und Spendeneinnahmen zu erzielen. In einem gleichzeitig stagnierenden Sponsoring-Markt führt dies zu einem knallharten Verdrängungswettbewerb. Ferner agieren Unternehmern immer strategischer und suchen sich ihre Engagements zielgerichtet aus – oder noch "schlimmer": entwickeln ihre eigenen Kulturformate.

Prof. Maurice Lausberg zeigt in seinem Vortrag auf, wie Theaterbetriebe auf das sich verändernde Sponsoring-Umfeld reagieren können: Wie lassen sich Unternehmen und private Spender zu Engagements motivieren? Welche Angebote sind vielversprechend? Welche Voraussetzungen und Strukturen sind  innerhalb des Theaterbetriebs nötig, um erfolgreiches Fundraising zu betreiben? Anhand von Praxisbeispielen aus dem Opern- und Theaterbereich wird dargestellt, wie auch unter schwierigen Marktverhältnissen Fundraising-Einnahmen deutlich gesteigert werden können.
 
 
Workshop
Everyone Can Work With Major Donors

David Dixon
DD Associates, U.K.

Everybody wants large donations and in some countries private donors give very large amounts of money indeed! How does this happen? What strategies should we put in place to get such donations? How can we make this a long-term part of our income? How do we find potential big donors? How do we manage relationships with wealthy donors? What role do benefits and fixed giving circles play?

David Dixon has worked internationally with cultural organisations and will make a general introduction before inviting participants to bring forward anonymous examples from their own work with major donors. Participants will gain an understanding of the basic principles of major donor fundraising, how to create a strategy which works, how to change your own organisation and how to work with wealthy individuals.

If possible, each participant should bring one short example (one sentence!) of a donor or potential donor (anonymous, of course) which we can discuss.

 
Intensiv-Workshop
Fit for Fundraising!? - 9 Schritte zum Erfolg

Irene Knava

Audiencing e.U.


In diesem Intensiv-Workshop erwartet Sie ein "Circle-Training“ in 9 Etappen. An welcher Etappe stehen Sie? Noch bei der Situationsanalyse oder schon beim Planen des Unterstützer-Netzwerks bzw. der Fundraising-Maßnahmen? Was sind Ihre nächsten Schritte? Welche Unterstützung benötigen Sie? Gemeinsam mit Irene Knava erarbeiten die TeilnehmerInnen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen mögliche Konzepte, Strategien und erste Schritte, die Sie zu Ihrem ersten Fundraising-/Sponsoring-Erfolg führen.

Dieses Angebot richtet sich vornehmlich an MitarbeiterInnen kleiner Kultureinrichtungen, die noch am Beginn Ihrer Fundraising- und Sponsoring-Aktivitäten stehen.
 
 
Vortrags-Reihe (3 Impulse in 90 Minuten)

Andere suchen Freunde – wir wollen ‚Frans‘!“ Soziale Empfehlungen als digitale Währung

Mag. Christoph Pelzl, MAS

Universalmuseum Joanneum


Das Universalmuseum Joanneum initiierte 2012 versuchsweise eine innovative Pilot-Kampagne, die einer Auswahl an BesucherInnen für ein Jahr den kostenlosen Eintritt ermöglichen und zugleich die digitale Reputation des Joanneums aufwerten sollte.

BesucherInnen von Ausstellungen und Veranstaltungen hatten dabei die Möglichkeit, sich als „Joanneums-Fran“ zu bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung war ein Account bei Facebook oder Twitter.  Ein „Fran“ war Freund und Fan zugleich und erhielt als Dankeschön eine Gratis-Jahreskarte für zwei Personen. Als Gegenleistung wünschte sich das Museum ehrliches Feedback und Kommentare über seine Aktivitäten und Ausstellungen auf Blogs und in sozialen Netzwerken.

Der Vortrag bietet einen Impuls, wie Kulturinstitutionen ihre digitale Reputation aus- oder aufbauen könnten und präsentiert die Learnings aus dieser Pilot-Kampagne.


 

„Junge Forscher“ im Museum! - Eine Spendenkampagne für moderne Wissenschaftsvermittlung

Mag. Dr. Andreas Schnitzler

Universalmuseum Joanneum


Wie kann ein junges Publikum für naturwissenschaftliche Themen begeistert und der Forschernachwuchs gefördert werden? Diese Frage stelle sich das Universalmuseum Joanneum im Zuge der Neuaufstellung seines Naturkundemuseums und initiierte in Kooperation mit der Kronen Zeitung die Spenden-Initiative „Junge Forscher“ initiiert.

Ziel des Projekts war es, ein modernes Vermittlungsangebot zu finanzieren, das beim jungen Publikum Interesse für Naturwissenschaften weckt. Da sich die Initiative vor allem an Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren richtete, erfolgte die Kommunikation in erster Linie über eine  interaktive Projektwebseite, über die sich Spenderinnen und Spender zu laufenden Arbeiten und exklusiven Veranstaltungen rund um die Neugestaltung des Naturkundemuseums informieren konnten.

Die Herausforderung dabei lag einerseits darin, die Spendenmöglichkeiten möglichst einfach zu gestalten, aber andererseits potenziellen Unterstützern dennoch einen spannenden Anreiz zu bieten, sich dem Museum längerfristig verbunden zu fühlen.

Der Vortrag richtet sich an Personen, die selbst ein Fundraising-Projekt in der Wissenschafts- und Museumsvermittlung starten möchten sowie an Institutionen, die mit wenig finanziellen Ressourcen ein effektives Community-Building erreichen wollen.


Learning, Networking, Hospitality – die ARCHITECTURE LOUNGE des Architekturzentrum Wien

Mag. Alexandra Viehhauser

Architekturzentrum Wien

Wie lassen sich Sponsoren erfolgreich gewinnen? Jene Unternehmen, die sich in Österreich bzw. Wien für Kultursponsoring engagieren werden oft umschwärmt wie das Licht von den Motten. Mit dem Ergebnis, dass meist nur große Player der Kulturszene zum Zug kommen, da die Sponsoren hier mit einer wesentlich breiteren öffentlichen Wirkung rechnen.

Für kleine Kulturveranstalter und Museen ist es daher umso wichtiger, in Sponsoring-Konzepten die eigenen Stärken zu betonen und somit ein Alleinstellungsmerkmal (unique selling proposition) zu entwickeln.
Anhand der ARCHITECTURE LOUNGE des Architekturzentrum Wien wird gezeigt, wie Unternehmen mit dem Mehrwert von Learning, Networking und Hospitality langfristig und nachhaltig als Partner gewonnen werden konnten. Alexandra Viehhauser teilt mit Ihnen ihre Erfahrungen vom Aufbau und der Betreuung dieser Mitglieder-Plattform und gibt einen Einblick in die Zahlen und Fakten sowie die Einbindung der AL in die allgemeine Museumskommunikation.

 

 


 

Fundraising für Oper, Theater und die Bretter, die viel Geld bedeuten

Maurice Lausberg
actori GmbH


In Zeiten rückläufiger öffentlicher Zuschüsse nimmt der Druck auf die Theater zu, signifikante Sponsoring- und Spendeneinnahmen zu erzielen. In einem gleichzeitig stagnierenden Sponsoring-Markt führt dies zu einem knallharten Verdrängungswettbewerb. Ferner agieren Unternehmern immer strategischer und suchen sich ihre Engagements zielgerichtet aus – oder noch "schlimmer": entwickeln ihre eigenen Kulturformate.

Prof. Maurice Lausberg zeigt in seinem Vortrag auf, wie Theaterbetriebe auf das sich verändernde Sponsoring-Umfeld reagieren können: Wie lassen sich Unternehmen und private Spender zu Engagements motivieren? Welche Angebote sind vielversprechend? Welche Voraussetzungen und Strukturen sind  innerhalb des Theaterbetriebs nötig, um erfolgreiches Fundraising zu betreiben? Anhand von Praxisbeispielen aus dem Opern- und Theaterbereich wird dargestellt, wie auch unter schwierigen Marktverhältnissen Fundraising-Einnahmen deutlich gesteigert werden können.
 
 
Workshop
Everyone Can Work With Major Donors

David Dixon
DD Associates, U.K.

Everybody wants large donations and in some countries private donors give very large amounts of money indeed! How does this happen? What strategies should we put in place to get such donations? How can we make this a long-term part of our income? How do we find potential big donors? How do we manage relationships with wealthy donors? What role do benefits and fixed giving circles play?

David Dixon has worked internationally with cultural organisations and will make a general introduction before inviting participants to bring forward anonymous examples from their own work with major donors. Participants will gain an understanding of the basic principles of major donor fundraising, how to create a strategy which works, how to change your own organisation and how to work with wealthy individuals.

If possible, each participant should bring one short example (one sentence!) of a donor or potential donor (anonymous, of course) which we can discuss.

 
Intensiv-Workshop
Fit for Fundraising!? - 9 Schritte zum Erfolg

Irene Knava

Audiencing e.U.


In diesem Intensiv-Workshop erwartet Sie ein "Circle-Training“ in 9 Etappen. An welcher Etappe stehen Sie? Noch bei der Situationsanalyse oder schon beim Planen des Unterstützer-Netzwerks bzw. der Fundraising-Maßnahmen? Was sind Ihre nächsten Schritte? Welche Unterstützung benötigen Sie? Gemeinsam mit Irene Knava erarbeiten die TeilnehmerInnen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen mögliche Konzepte, Strategien und erste Schritte, die Sie zu Ihrem ersten Fundraising-/Sponsoring-Erfolg führen.

Dieses Angebot richtet sich vornehmlich an MitarbeiterInnen kleiner Kultureinrichtungen, die noch am Beginn Ihrer Fundraising- und Sponsoring-Aktivitäten stehen.
 
 
Vortrags-Reihe (3 Impulse in 90 Minuten)

Andere suchen Freunde – wir wollen ‚Frans‘!“ Soziale Empfehlungen als digitale Währung

Mag. Christoph Pelzl, MAS

Universalmuseum Joanneum


Das Universalmuseum Joanneum initiierte 2012 versuchsweise eine innovative Pilot-Kampagne, die einer Auswahl an BesucherInnen für ein Jahr den kostenlosen Eintritt ermöglichen und zugleich die digitale Reputation des Joanneums aufwerten sollte.

BesucherInnen von Ausstellungen und Veranstaltungen hatten dabei die Möglichkeit, sich als „Joanneums-Fran“ zu bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung war ein Account bei Facebook oder Twitter.  Ein „Fran“ war Freund und Fan zugleich und erhielt als Dankeschön eine Gratis-Jahreskarte für zwei Personen. Als Gegenleistung wünschte sich das Museum ehrliches Feedback und Kommentare über seine Aktivitäten und Ausstellungen auf Blogs und in sozialen Netzwerken.

Der Vortrag bietet einen Impuls, wie Kulturinstitutionen ihre digitale Reputation aus- oder aufbauen könnten und präsentiert die Learnings aus dieser Pilot-Kampagne.


 

„Junge Forscher“ im Museum! - Eine Spendenkampagne für moderne Wissenschaftsvermittlung

Mag. Dr. Andreas Schnitzler

Universalmuseum Joanneum


Wie kann ein junges Publikum für naturwissenschaftliche Themen begeistert und der Forschernachwuchs gefördert werden? Diese Frage stelle sich das Universalmuseum Joanneum im Zuge der Neuaufstellung seines Naturkundemuseums und initiierte in Kooperation mit der Kronen Zeitung die Spenden-Initiative „Junge Forscher“ initiiert.

Ziel des Projekts war es, ein modernes Vermittlungsangebot zu finanzieren, das beim jungen Publikum Interesse für Naturwissenschaften weckt. Da sich die Initiative vor allem an Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren richtete, erfolgte die Kommunikation in erster Linie über eine  interaktive Projektwebseite, über die sich Spenderinnen und Spender zu laufenden Arbeiten und exklusiven Veranstaltungen rund um die Neugestaltung des Naturkundemuseums informieren konnten.

Die Herausforderung dabei lag einerseits darin, die Spendenmöglichkeiten möglichst einfach zu gestalten, aber andererseits potenziellen Unterstützern dennoch einen spannenden Anreiz zu bieten, sich dem Museum längerfristig verbunden zu fühlen.

Der Vortrag richtet sich an Personen, die selbst ein Fundraising-Projekt in der Wissenschafts- und Museumsvermittlung starten möchten sowie an Institutionen, die mit wenig finanziellen Ressourcen ein effektives Community-Building erreichen wollen.


Learning, Networking, Hospitality – die ARCHITECTURE LOUNGE des Architekturzentrum Wien

Mag. Alexandra Viehhauser

Architekturzentrum Wien

Wie lassen sich Sponsoren erfolgreich gewinnen? Jene Unternehmen, die sich in Österreich bzw. Wien für Kultursponsoring engagieren werden oft umschwärmt wie das Licht von den Motten. Mit dem Ergebnis, dass meist nur große Player der Kulturszene zum Zug kommen, da die Sponsoren hier mit einer wesentlich breiteren öffentlichen Wirkung rechnen.

Für kleine Kulturveranstalter und Museen ist es daher umso wichtiger, in Sponsoring-Konzepten die eigenen Stärken zu betonen und somit ein Alleinstellungsmerkmal (unique selling proposition) zu entwickeln.
Anhand der ARCHITECTURE LOUNGE des Architekturzentrum Wien wird gezeigt, wie Unternehmen mit dem Mehrwert von Learning, Networking und Hospitality langfristig und nachhaltig als Partner gewonnen werden konnten. Alexandra Viehhauser teilt mit Ihnen ihre Erfahrungen vom Aufbau und der Betreuung dieser Mitglieder-Plattform und gibt einen Einblick in die Zahlen und Fakten sowie die Einbindung der AL in die allgemeine Museumskommunikation.

 

 

 
Parallel-Session 2

 

 
Vortrag

Structure follows Strategy' - Does a separate development Foundation improve your fundraising success ? 

Wouter Steijn
Concertgebouw Orchester


In this session, Wouter Steijn will reveal to you the pro's and contras of having a separate Foundation for fundraising. Wouter will give you an insight in the way the successful fundraising organization of the Royal Concertgebouw Orchestra has been structured in the Netherlands, as well as in several countries around Europe and in the United States. There are four main reasons why it has been done in the way it is organized today in the Netherlands: Tax, board involvement, showing impact and transparency. Wouter Steijn will tell you about the powerful role of the board members of this separate foundation, and the way the foundation is connected to the main organization in a secure but effective way. Also he will speak about ways to show the impact of the development activities, which is so important for strengthening the relationship with their (potential) donors. And about the foreign support groups of the orchestra, that are structured in various ways, as a result of the specific situation and needs in those countries. Of course he is very happy to answer your questions.

 
 
'Von A nach B' - Wege mit Partnern und Sponsoren 

Christine Lixl 
Karoline Wolfram
Technisches Museum Wien

Sponsoring ist ein Prozess, der Planung, Feingefühl und Kreativität verlangt. Wie gelingt es, Sponsoring- und Kooperationspartner für ein Projekt zu begeistern? Was ist bei den Vertragsverhandlungen und dem Vertragsabschluss zu beachten? Wie wird der größtmögliche Nutzen für beide Seiten erlangt? Wie kann ich meinen Partner kontinuierlich betreuen, die gemeinsamen Maßnahmen evaluieren und dokumentieren? Und welche Möglichkeiten der kreativen Gegenleistungen können wir bieten? Nach einer kurzen Einführung in die Sponsoringstrategie des Technischen Museums, werden wir diese am Beispiel des Ausstellungs-Großprojektes „Von A nach B“ praktisch beleuchten. Zusätzlich stellen wir zwei Bildungsprojekte vor, die welche in Zusammenarbeit mit Sponsoren durchgeführt werden konnten.
 
 
Vortrag
Kunst und Kultur im Steuerrecht

Hans Hammerschmied
HHP Hammerschmied Hohenegger & Partner Wirtschaftsprüfungs GmbH


  • Steuerliche Besonderheiten bei Kunst & Kultur
  • Steuerliche Risken mit denen Kulturbetriebe konfrontiert sind
  • Die Prüfungen bei Kulturbetrieben (Schwerpunkte und Vorgangsweise)
  • Rechtsformvergleich im Zivil- und Steuerrecht (Verein – Kapitalgesellschaft - Stiftung)

 

 
Vortrag

Structure follows Strategy' - Does a separate development Foundation improve your fundraising success ? 

Wouter Steijn
Concertgebouw Orchester


In this session, Wouter Steijn will reveal to you the pro's and contras of having a separate Foundation for fundraising. Wouter will give you an insight in the way the successful fundraising organization of the Royal Concertgebouw Orchestra has been structured in the Netherlands, as well as in several countries around Europe and in the United States. There are four main reasons why it has been done in the way it is organized today in the Netherlands: Tax, board involvement, showing impact and transparency. Wouter Steijn will tell you about the powerful role of the board members of this separate foundation, and the way the foundation is connected to the main organization in a secure but effective way. Also he will speak about ways to show the impact of the development activities, which is so important for strengthening the relationship with their (potential) donors. And about the foreign support groups of the orchestra, that are structured in various ways, as a result of the specific situation and needs in those countries. Of course he is very happy to answer your questions.

 
 
'Von A nach B' - Wege mit Partnern und Sponsoren 

Christine Lixl 
Karoline Wolfram
Technisches Museum Wien

Sponsoring ist ein Prozess, der Planung, Feingefühl und Kreativität verlangt. Wie gelingt es, Sponsoring- und Kooperationspartner für ein Projekt zu begeistern? Was ist bei den Vertragsverhandlungen und dem Vertragsabschluss zu beachten? Wie wird der größtmögliche Nutzen für beide Seiten erlangt? Wie kann ich meinen Partner kontinuierlich betreuen, die gemeinsamen Maßnahmen evaluieren und dokumentieren? Und welche Möglichkeiten der kreativen Gegenleistungen können wir bieten? Nach einer kurzen Einführung in die Sponsoringstrategie des Technischen Museums, werden wir diese am Beispiel des Ausstellungs-Großprojektes „Von A nach B“ praktisch beleuchten. Zusätzlich stellen wir zwei Bildungsprojekte vor, die welche in Zusammenarbeit mit Sponsoren durchgeführt werden konnten.
 
 
Vortrag
Kunst und Kultur im Steuerrecht

Hans Hammerschmied
HHP Hammerschmied Hohenegger & Partner Wirtschaftsprüfungs GmbH


  • Steuerliche Besonderheiten bei Kunst & Kultur
  • Steuerliche Risken mit denen Kulturbetriebe konfrontiert sind
  • Die Prüfungen bei Kulturbetrieben (Schwerpunkte und Vorgangsweise)
  • Rechtsformvergleich im Zivil- und Steuerrecht (Verein – Kapitalgesellschaft - Stiftung)
 
Parallel-Session 3
 
Vortrag
"Mozart in Havanna" - Internationale Projekte finanzieren und realisieren

Matthias Schulz
Franziska Förster

Stiftung Mozarteum Salzburg

Die Internationalisierung der Stiftung Mozarteum ist ein fester Bestandteil ihrer inhaltlichen Ausrichtung, die es ermöglicht, das kulturelle Erbe Mozarts weltweit lebendig zu halten und zu fördern. Mit der Errichtung des „Lyceum Mozartiano“ in Havanna realisiert die Stiftung Mozarteum ein nachhaltiges Großprojekt für Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Musikausbildung und Kulturvermittlung.
In den letzten drei Jahren wurden dafür insgesamt 530.00 Euro bewegt - der Hauptanteil wurde dabei über EU-Fördergelder finanziert. Die „restlichen“ knapp 135.00 Euro sowie weitere Sachspenden konnten über privates und institutionelles Fundraising und die Einbindung des Förderer- und Freundeskreises der Stiftung Mozarteum aufgestellt werden.
Über die erfolgreiche Finanzierung und Projektrealisierung hinaus sind die Setzung neuer Akzente und der Aufbau neuer Partnerschaften von wesentlicher Bedeutung für die Positionierung der Stiftung Mozarteum als internationale Kultur- und Partnerinstitution.


 
 Vortrag
"Fundraising relaunched" – Wege aus der Krise mit kleinem Budget und richtiger Strategie!

Katharina Grosser
Hermitage Amsterdam

Auch in den Niederlanden stehen Kultureinrichtungen vor großen Herausforderungen. Das Kulturbudget der Regierung (ca. 900 Mio. Euro) wurde in der Periode 2011-2013 um 280 Mio. Euro gekürzt. Infolge der Wirtschaftskrise haben Unternehmen ihre Sponsoring-Ausgaben drastisch zurückgeschraubt. Der Sponsoring-Markt schrumpfte zwischen 2008 und 2014 von 920 Mio. Euro auf 800 Mio. Euro. Stiftungen werden mit Förderanfragen überspült und sehen sich gezwungen, viel kritischer zu beurteilen.

Ist es möglich in diesem Umfeld mit einem sehr kleinen Team und ohne Budget dennoch erfolgreich zu sein? Vor drei Jahren haben wir uns in der Hermitage diese Frage gestellt und uns für einen radikalen Neuanfang entschieden. Komplett neue Strategien und Maßnahmen für die Zielgruppen Vermögensstiftungen, Unternehmen und Großspender mussten ausgearbeitet, getestet und umgesetzt werden.

In meinem Vortrag nehme ich Sie mit auf diese Abenteuerreise und zeige Ihnen Schritt für Schritt und anhand konkreter Besispiele, wie wir unserem Fundraising einen neuen ´boost´ geben konnten, und welche ´learning lessons´ wir bisher gewinnen konnten. Der Vortrag richtet sich an FundraiserInnen, die mit begrenzten Mitteln, aber großem Ehrgeiz, erfolgreiche Partnerschaften entwickeln möchten.
 
 
Vortrag

Auf- und Ausbau von Freundeskreisen und Fördervereinen

Elisabeth Edhofer
Edhofer Culture Consulting

Freundeskreise und Fördervereine zählen heute zu den imagerelevanten Angeboten einer Kultureinrichtung, die oft auch mit geringem finanziellen Einsatz Projekte erfolgreich umsetzen. Welche Möglichkeiten haben sie hinsichtlich Ihrer Mitglieder und Zielgruppenakquisition? Welche Organisations- und Verwaltungsmodelle gibt es? Was gilt es hinsichtlich steuerlicher und rechtlicher Grundlagen zu beachten? Change-Konzepte, die der effizienten Umgestaltung und Erweiterung bestehender Freundeskreise dienen, sind ein weiterer Schwerpunkt.
 
 
Question & Answer
Kunst und Kultur im Steuerrecht - Rückfragerunde
Hans Hammerschmied
HHP Hammerschmied Hohenegger & Partner Wirtschaftsprüfungs GmbH

Achtung: max. 8 TeilnehmerInnen
 
Vortrag
"Mozart in Havanna" - Internationale Projekte finanzieren und realisieren

Matthias Schulz
Franziska Förster

Stiftung Mozarteum Salzburg

Die Internationalisierung der Stiftung Mozarteum ist ein fester Bestandteil ihrer inhaltlichen Ausrichtung, die es ermöglicht, das kulturelle Erbe Mozarts weltweit lebendig zu halten und zu fördern. Mit der Errichtung des „Lyceum Mozartiano“ in Havanna realisiert die Stiftung Mozarteum ein nachhaltiges Großprojekt für Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Musikausbildung und Kulturvermittlung.
In den letzten drei Jahren wurden dafür insgesamt 530.00 Euro bewegt - der Hauptanteil wurde dabei über EU-Fördergelder finanziert. Die „restlichen“ knapp 135.00 Euro sowie weitere Sachspenden konnten über privates und institutionelles Fundraising und die Einbindung des Förderer- und Freundeskreises der Stiftung Mozarteum aufgestellt werden.
Über die erfolgreiche Finanzierung und Projektrealisierung hinaus sind die Setzung neuer Akzente und der Aufbau neuer Partnerschaften von wesentlicher Bedeutung für die Positionierung der Stiftung Mozarteum als internationale Kultur- und Partnerinstitution.


 
 Vortrag
"Fundraising relaunched" – Wege aus der Krise mit kleinem Budget und richtiger Strategie!

Katharina Grosser
Hermitage Amsterdam

Auch in den Niederlanden stehen Kultureinrichtungen vor großen Herausforderungen. Das Kulturbudget der Regierung (ca. 900 Mio. Euro) wurde in der Periode 2011-2013 um 280 Mio. Euro gekürzt. Infolge der Wirtschaftskrise haben Unternehmen ihre Sponsoring-Ausgaben drastisch zurückgeschraubt. Der Sponsoring-Markt schrumpfte zwischen 2008 und 2014 von 920 Mio. Euro auf 800 Mio. Euro. Stiftungen werden mit Förderanfragen überspült und sehen sich gezwungen, viel kritischer zu beurteilen.

Ist es möglich in diesem Umfeld mit einem sehr kleinen Team und ohne Budget dennoch erfolgreich zu sein? Vor drei Jahren haben wir uns in der Hermitage diese Frage gestellt und uns für einen radikalen Neuanfang entschieden. Komplett neue Strategien und Maßnahmen für die Zielgruppen Vermögensstiftungen, Unternehmen und Großspender mussten ausgearbeitet, getestet und umgesetzt werden.

In meinem Vortrag nehme ich Sie mit auf diese Abenteuerreise und zeige Ihnen Schritt für Schritt und anhand konkreter Besispiele, wie wir unserem Fundraising einen neuen ´boost´ geben konnten, und welche ´learning lessons´ wir bisher gewinnen konnten. Der Vortrag richtet sich an FundraiserInnen, die mit begrenzten Mitteln, aber großem Ehrgeiz, erfolgreiche Partnerschaften entwickeln möchten.
 
 
Vortrag

Auf- und Ausbau von Freundeskreisen und Fördervereinen

Elisabeth Edhofer
Edhofer Culture Consulting

Freundeskreise und Fördervereine zählen heute zu den imagerelevanten Angeboten einer Kultureinrichtung, die oft auch mit geringem finanziellen Einsatz Projekte erfolgreich umsetzen. Welche Möglichkeiten haben sie hinsichtlich Ihrer Mitglieder und Zielgruppenakquisition? Welche Organisations- und Verwaltungsmodelle gibt es? Was gilt es hinsichtlich steuerlicher und rechtlicher Grundlagen zu beachten? Change-Konzepte, die der effizienten Umgestaltung und Erweiterung bestehender Freundeskreise dienen, sind ein weiterer Schwerpunkt.
 
 
Question & Answer
Kunst und Kultur im Steuerrecht - Rückfragerunde
Hans Hammerschmied
HHP Hammerschmied Hohenegger & Partner Wirtschaftsprüfungs GmbH

Achtung: max. 8 TeilnehmerInnen
 
Normal TextMedium TextLarge Text