Vormittag
09:00 Uhr
Eröffnung

 

09:15 Uhr
Keynote I

Was wir uns und anderen erzählen (Ein Plädoyer gegen das Lied vom ewigen Mangel und für einen neuen strategischen Ansatz zur Gewinnung von Förderern.)

Stefan Wollmann
Pierre Boulez Saal

Eindringlich schreibt Mozart an seinen reichen Gönner Puchberg: „…so wünschte ich aber, eine etwas ansehnliche Summe auf einen etwas längern Termin zu haben!“ Wer wünschte dies nicht auch heutzutage?
Doch bereits 1788 konnten selbst die von Mozart unablässig vorgetragenen und pressanten Bitten seinen Hauptfinancier Puchberg nicht dazu motivieren, die erhofften Summen zur Gänze bereit zu stellen.
Vor welchem Hintergrund, mit welchem Narrativ und mit welcher Entschlossenheit wird der Wunsch nach finanzieller Unterstützung für Kunst und Kultur heute formuliert und dargestellt? Wie werden diese Wünsche begründet – etwa nur mit der durch Fördermittel abgesicherten finanziellen Unabhängigkeit, die es ermöglicht neue Kunst zu erschaffen - also genau so, wie es bereits Mozart vor fast 250 Jahren Puchberg versprach?

Ein Plädoyer gegen das Lied vom ewigen Mangel und für einen neuen strategischen Ansatz zur Gewinnung von Förderern.
 

10:00 Uhr
Keynote II

Sponsoren, Stiftungen und privates Engagement am Schauspielhaus Zürich

Barbara Higgs
Schauspielhaus Zürich

Das Schauspielhaus Zürich – eine der wichtigsten Bühnen im deutschsprachigen Raum – wird seit seiner Gründung von engagierten Bürgern finanziell unterstützt.
Seit rund 20 Jahren gibt es  Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen.  Aber erst vor vier Jahren wurde eine eigene Stelle für Sponsoring, Fundraising und Development eingerichtet, um diesen Bereich nachhaltig und strukturiert weiterzuentwickeln. Der Vortrag bietet einen Einblick in die Praxis:  Was zeichnet eine starke Kulturmarke aus? Welche Sponsoring-Modelle erweisen sich für Unternehmen und welche Fundraising-Modelle für Stiftungen und private Gönner als erfolgreich und welche nicht?

 

11:15 Uhr
Podiumsdiskussion

Unternehmen - Engagement - Kultur

Gesprächsleitung: Annemarie Türk
mit: Barbara Grötschnig (Vienna Insurance Group),
Holger Bleck
(Carinthischer Sommer),
Gabriele Schor (Verbund AG)

Welche Motive bewegen Unternehmen und was liegt hinter dem neuen Selbstverständnis der Corporate Cultural Responsibility? Wo liegen die Herausforderungen in den Rahmenbedingungen und was lässt sich jenseits des klassischen Sponsorings an neuen, innovativen Ansätzen für Partnerschaften und Kooperationen entwickeln?
 

 

09:00 Uhr
Eröffnung

 

09:15 Uhr
Keynote I

Was wir uns und anderen erzählen (Ein Plädoyer gegen das Lied vom ewigen Mangel und für einen neuen strategischen Ansatz zur Gewinnung von Förderern.)

Stefan Wollmann
Pierre Boulez Saal

Eindringlich schreibt Mozart an seinen reichen Gönner Puchberg: „…so wünschte ich aber, eine etwas ansehnliche Summe auf einen etwas längern Termin zu haben!“ Wer wünschte dies nicht auch heutzutage?
Doch bereits 1788 konnten selbst die von Mozart unablässig vorgetragenen und pressanten Bitten seinen Hauptfinancier Puchberg nicht dazu motivieren, die erhofften Summen zur Gänze bereit zu stellen.
Vor welchem Hintergrund, mit welchem Narrativ und mit welcher Entschlossenheit wird der Wunsch nach finanzieller Unterstützung für Kunst und Kultur heute formuliert und dargestellt? Wie werden diese Wünsche begründet – etwa nur mit der durch Fördermittel abgesicherten finanziellen Unabhängigkeit, die es ermöglicht neue Kunst zu erschaffen - also genau so, wie es bereits Mozart vor fast 250 Jahren Puchberg versprach?

Ein Plädoyer gegen das Lied vom ewigen Mangel und für einen neuen strategischen Ansatz zur Gewinnung von Förderern.
 

10:00 Uhr
Keynote II

Sponsoren, Stiftungen und privates Engagement am Schauspielhaus Zürich

Barbara Higgs
Schauspielhaus Zürich

Das Schauspielhaus Zürich – eine der wichtigsten Bühnen im deutschsprachigen Raum – wird seit seiner Gründung von engagierten Bürgern finanziell unterstützt.
Seit rund 20 Jahren gibt es  Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen.  Aber erst vor vier Jahren wurde eine eigene Stelle für Sponsoring, Fundraising und Development eingerichtet, um diesen Bereich nachhaltig und strukturiert weiterzuentwickeln. Der Vortrag bietet einen Einblick in die Praxis:  Was zeichnet eine starke Kulturmarke aus? Welche Sponsoring-Modelle erweisen sich für Unternehmen und welche Fundraising-Modelle für Stiftungen und private Gönner als erfolgreich und welche nicht?

 

11:15 Uhr
Podiumsdiskussion

Unternehmen - Engagement - Kultur

Gesprächsleitung: Annemarie Türk
mit: Barbara Grötschnig (Vienna Insurance Group),
Holger Bleck
(Carinthischer Sommer),
Gabriele Schor (Verbund AG)

Welche Motive bewegen Unternehmen und was liegt hinter dem neuen Selbstverständnis der Corporate Cultural Responsibility? Wo liegen die Herausforderungen in den Rahmenbedingungen und was lässt sich jenseits des klassischen Sponsorings an neuen, innovativen Ansätzen für Partnerschaften und Kooperationen entwickeln?
 

 

 
Parallel-Session 1 (13:30)
Vortrag
Alte Sammlungen in neuem Glanz: Change Management und Patenschafts-Fundraising im Weltmuseum Wien

Elisabeth Edhofer
Edhofer Culture Consulting


Im Herbst 2017 wird das Weltmuseum Wien wieder eröffnen und die Sammlungen in neuem Glanz präsentieren. Die Etablierung der neuen Marke, die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen und die lange Schließzeit – die Säle der Dauerausstellung sind seit 2004 geschlossen – bedeuten große Herausforderungen für das ehemalige Museum für Völkerkunde.
Elisabeth Edhofer, verantwortlich für Fundraising, gewährt einen Blick hinter die Kulissen und zeigt, wie das Weltmuseum Wien die Zeit bis zur Wiedereröffnung nutzt. Gleichzeitig mit dem Branding Prozess wurde eine Fundraising-Strategie entwickelt: Neben der Gewinnung von Sponsoren und Major Donors spielen dabei die Sammlungen des Weltmuseums Wien selbst eine wichtige Rolle – in diesen schlummern nicht nur bedeutende kulturhistorische Schätze, sondern auch wesentliches Potenzial für das Fundraisingkonzept.
Die Präsentation zeigt wie Patenschaftsprogramme konzipiert werden und wie man trotz Schließzeit den Kontakt zu Besuchern und Spendern aufrechterhalten und sogar intensivieren kann.
 
 
 
Workshop
Getting Started with Major Gifts

Eva Aldrich
CFRE International, USA

Major gifts are becoming an increasingly important part of successful fundraising programs.  But if you’re not already raising major gifts, how do you get started? 
This session will introduce you to key steps in major gift fundraising, including major donor identification and qualification; developing a solicitation plan for your major donor prospects; cultivating and soliciting major donors; thanking and stewarding major donors; and achieving renewal of major gifts.
Throughout the session, the emphasis will be on practical steps that you can take to start and build a successful major gifts effort even as you continue to attend to other aspects of your organization’s fundraising program.

 
Workshop
Sponsorengespräche mit Video trainieren -
ein Praxistraining mit Ihrem Sponsoring-Projekt


Irene Knava

AUDIENCING Consulting + Training für Theater + Museum

In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, mittels Videoanalyse Ihre Stärken in der Gesprächsführung herauszufinden und Verbesserungspotentiale zu erarbeiten. Sie erleben in einer simulierten Gesprächssituation wie es ist, die Frage nach dem Geld zu stellen.

In drei Durchgängen (à 20 Minuten) haben drei TeilnehmerInnen die Möglichkeit ein reales Projekt mit Videoanalyse und Feedback zu bearbeiten. Andere TeilnehmerInnen schlüpfen in die Rolle der Sponsoren. Wenn Sie bei den Trainings-Gesprächen die Rolle des Publikums einnehmen, so ist Ihr Feedback wertvoll und willkommen.
 
 

 

Vortrag
Alte Sammlungen in neuem Glanz: Change Management und Patenschafts-Fundraising im Weltmuseum Wien

Elisabeth Edhofer
Edhofer Culture Consulting


Im Herbst 2017 wird das Weltmuseum Wien wieder eröffnen und die Sammlungen in neuem Glanz präsentieren. Die Etablierung der neuen Marke, die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen und die lange Schließzeit – die Säle der Dauerausstellung sind seit 2004 geschlossen – bedeuten große Herausforderungen für das ehemalige Museum für Völkerkunde.
Elisabeth Edhofer, verantwortlich für Fundraising, gewährt einen Blick hinter die Kulissen und zeigt, wie das Weltmuseum Wien die Zeit bis zur Wiedereröffnung nutzt. Gleichzeitig mit dem Branding Prozess wurde eine Fundraising-Strategie entwickelt: Neben der Gewinnung von Sponsoren und Major Donors spielen dabei die Sammlungen des Weltmuseums Wien selbst eine wichtige Rolle – in diesen schlummern nicht nur bedeutende kulturhistorische Schätze, sondern auch wesentliches Potenzial für das Fundraisingkonzept.
Die Präsentation zeigt wie Patenschaftsprogramme konzipiert werden und wie man trotz Schließzeit den Kontakt zu Besuchern und Spendern aufrechterhalten und sogar intensivieren kann.
 
 
 
Workshop
Getting Started with Major Gifts

Eva Aldrich
CFRE International, USA

Major gifts are becoming an increasingly important part of successful fundraising programs.  But if you’re not already raising major gifts, how do you get started? 
This session will introduce you to key steps in major gift fundraising, including major donor identification and qualification; developing a solicitation plan for your major donor prospects; cultivating and soliciting major donors; thanking and stewarding major donors; and achieving renewal of major gifts.
Throughout the session, the emphasis will be on practical steps that you can take to start and build a successful major gifts effort even as you continue to attend to other aspects of your organization’s fundraising program.

 
Workshop
Sponsorengespräche mit Video trainieren -
ein Praxistraining mit Ihrem Sponsoring-Projekt


Irene Knava

AUDIENCING Consulting + Training für Theater + Museum

In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, mittels Videoanalyse Ihre Stärken in der Gesprächsführung herauszufinden und Verbesserungspotentiale zu erarbeiten. Sie erleben in einer simulierten Gesprächssituation wie es ist, die Frage nach dem Geld zu stellen.

In drei Durchgängen (à 20 Minuten) haben drei TeilnehmerInnen die Möglichkeit ein reales Projekt mit Videoanalyse und Feedback zu bearbeiten. Andere TeilnehmerInnen schlüpfen in die Rolle der Sponsoren. Wenn Sie bei den Trainings-Gesprächen die Rolle des Publikums einnehmen, so ist Ihr Feedback wertvoll und willkommen.
 
 

 

 
Parallel-Session 2 (14:45)
 
Vortrag

Klein- und Mittelspender gewinnen mit Mailings im Kulturbereich

Bärbel Holaus-Heintschel
Kunsthistorisches Museum Wien

Fundraising Mailings können auch im Kulturbereich erfolgreiches Mittel zur Spenderansprache und Spendenakquise sein!. Seit vier Jahren setzt das Kunsthistorische Museum Wien jährlich dieses Instrument ein - mit wachsendem Erfolg und positiver Resonanz bei kleinen und mittleren Spendern.

In dem Vortrag erfahren Sie nicht nur über die drei Säulen eines Mailings – Inhalt, Form und Adressdaten – sondern auch über die Kunst, das Interesse der Spender zu wecken. Welche Themen eignen sich für ein Mailing, welche personellen Ressourcen werden benötigt und welche Details müssen unbedingt beachtet werden, damit der Spendenaufruf zum Erfolg wird? Die Best Practise-Beispiele aus dem KHM zeigen, wie man Mailings formal einfach und kostengünstig umsetzen kann.

 
Vortrag
Institutional Readiness im Kulturbereich - sind Sie bereit für Fundraising?

Leticia Labaronne
ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft

"Institutional Readiness“ bezeichnet den Grad der Befähigung einer Organisation, Fundraising-Aktivitäten zu betreiben.  Um Fundraising erfolgreich und langfristig aufzubauen, müssen bestimmte organisatorische, kommunikative, personelle, finanzielle und technische Voraussetzungen erfüllt werden. Neben einem klaren Leitbild und einer Kommunikationsstrategie gehören dazu die Definition von geeigneten Projekten und Fundraising-Zielen, klare Argumente, die Aufstellung eines Budgets sowie die Einrichtung einer effizienten Datenbank. Weiters sind Glaubwürdigkeit und Transparenz gegenüber Spendern und der  Öffentlichkeit unabdingbar.

 
 
Vortrag
Kultur, Fundraising und Steueren - Was Sie wissen müssen

Christoph Hofer
Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH

In diesem Vortrag werden die wichtigsten steuerlichen Eckpunkte für Kunst- und Kultureinrichtungen präsentiert und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen die steuerlichen Aspekte von Sponsoring (steuerliche Abzugsfähigkeit beim sponsernden Unternehmen, korrekte umsatzsteuerliche Behandlung, etc.), die steuerlichen Auswirkungen der Abhaltung von Fundraising-Veranstaltungen (Spenden, Steuerpflicht der Einnahmen) und die Frage der Spendenabsetzbarkeit.

Insbesondere im Bereich Absetzbarkeit von Spenden ergeben sich aufgrund einer Gesetzesänderung per 1.1.2016 nunmehr umfangreiche Möglichkeiten für Kunst- und Kultureinrichtungen, deren Voraussetzungen und Auswirkungen dargestellt werden. Außerdem wird die Frage der steuerlichen Gemeinnützigkeit von Kunst- und Kultureinrichtungen behandelt und auf die wichtigsten Stolpersteine in diesem Zusammenhang hingewiesen. Auch das Thema Abzugssteuerpflicht beim Auftritt ausländischer Künstler wird kurz präsentiert.

Die Teilnehmer sind eingeladen, sich selbst aktiv mit steuerlichen Fragen einzubringen.

 

 
Vortrag

Klein- und Mittelspender gewinnen mit Mailings im Kulturbereich

Bärbel Holaus-Heintschel
Kunsthistorisches Museum Wien

Fundraising Mailings können auch im Kulturbereich erfolgreiches Mittel zur Spenderansprache und Spendenakquise sein!. Seit vier Jahren setzt das Kunsthistorische Museum Wien jährlich dieses Instrument ein - mit wachsendem Erfolg und positiver Resonanz bei kleinen und mittleren Spendern.

In dem Vortrag erfahren Sie nicht nur über die drei Säulen eines Mailings – Inhalt, Form und Adressdaten – sondern auch über die Kunst, das Interesse der Spender zu wecken. Welche Themen eignen sich für ein Mailing, welche personellen Ressourcen werden benötigt und welche Details müssen unbedingt beachtet werden, damit der Spendenaufruf zum Erfolg wird? Die Best Practise-Beispiele aus dem KHM zeigen, wie man Mailings formal einfach und kostengünstig umsetzen kann.

 
Vortrag
Institutional Readiness im Kulturbereich - sind Sie bereit für Fundraising?

Leticia Labaronne
ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft

"Institutional Readiness“ bezeichnet den Grad der Befähigung einer Organisation, Fundraising-Aktivitäten zu betreiben.  Um Fundraising erfolgreich und langfristig aufzubauen, müssen bestimmte organisatorische, kommunikative, personelle, finanzielle und technische Voraussetzungen erfüllt werden. Neben einem klaren Leitbild und einer Kommunikationsstrategie gehören dazu die Definition von geeigneten Projekten und Fundraising-Zielen, klare Argumente, die Aufstellung eines Budgets sowie die Einrichtung einer effizienten Datenbank. Weiters sind Glaubwürdigkeit und Transparenz gegenüber Spendern und der  Öffentlichkeit unabdingbar.

 
 
Vortrag
Kultur, Fundraising und Steueren - Was Sie wissen müssen

Christoph Hofer
Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH

In diesem Vortrag werden die wichtigsten steuerlichen Eckpunkte für Kunst- und Kultureinrichtungen präsentiert und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen die steuerlichen Aspekte von Sponsoring (steuerliche Abzugsfähigkeit beim sponsernden Unternehmen, korrekte umsatzsteuerliche Behandlung, etc.), die steuerlichen Auswirkungen der Abhaltung von Fundraising-Veranstaltungen (Spenden, Steuerpflicht der Einnahmen) und die Frage der Spendenabsetzbarkeit.

Insbesondere im Bereich Absetzbarkeit von Spenden ergeben sich aufgrund einer Gesetzesänderung per 1.1.2016 nunmehr umfangreiche Möglichkeiten für Kunst- und Kultureinrichtungen, deren Voraussetzungen und Auswirkungen dargestellt werden. Außerdem wird die Frage der steuerlichen Gemeinnützigkeit von Kunst- und Kultureinrichtungen behandelt und auf die wichtigsten Stolpersteine in diesem Zusammenhang hingewiesen. Auch das Thema Abzugssteuerpflicht beim Auftritt ausländischer Künstler wird kurz präsentiert.

Die Teilnehmer sind eingeladen, sich selbst aktiv mit steuerlichen Fragen einzubringen.

 

 
Parallel-Session 3 (16:15)
 
Vortrag
Erst geben – dann nehmen!

Michael Drautz
Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH

Durch visionäre Strategien im Kulturmanagement ist das Festspielhaus Baden-Baden heute die erste Kulturinstitution in Europa, deren Spielbetrieb ausschließlich durch private Förderer getragen wird.
Der Vortrag zeigt die Hintergründe der Erfolgsgeschichte und gibt konkrete Anregungen für den eigenen Fundraising-Einsatz von Privatspenden bis Unternehmenskooperationen. Ferner wird auf die Themen Kundenansprache und Kundenbindung sowie das innovative Qualitätsmanagement-Systems in den Ausführungen eingegangen.


 
Vortrag

Warum für Kultur spenden?  Ein guter „Case for Support“ braucht starke Argumente!

Katharina Steinkellner
Science Museum Group, London
 

Ein Thema, das schon länger den gesellschaftlichen Diskurs prägt, ist die zunehmende Notwendigkeit der Gewinnung privater Mittel für den Kulturbereich. Aber: Warum sollten Privatpersonen Kunst und Kultur mitfinanzieren? Die Antwort auf diese Frage muss von Kultur-FundraiserInnen verständlicher und relevanter formuliert werden, denn der „Case for Support“ ist nicht nur die Ausgangslage für Ihr Fundraising, sondern beinhaltet auch starke Argumente für Ihre potenziellen Unterstützer! Geht es um die nächste Ausstellung, die dringende Renovierung oder gilt es die gesellschaftliche Gesamtwirkung von Institutionen im Kunst- und Kulturbereich zu vermitteln?
Anhand von konkreten Fallbeispielen aus Kultureinrichtungen in Großbritannien wird praxisnah gezeigt, wie man einen geeigneten „Case for support“ entwickelt und vermittelt.
 

 
Vortrag (Achtung: Beginn bereits 16.00 - dauert bis ca. 17.30)

International grants from US foundations for Austrian culture

Eelco Keij
Radboud University Nijmegen, NL

You’ve probably heard of them...The Ford foundation, Rockefeller Foundation, Kellogg Foundation and the Bill & Melinda Gates Foundation. Annually, American foundations grant billions of dollars overseas. Over the past 10 years, nonprofits based in Austria have received over 35 million in grants from American foundations. Yet, many organizations still do not know how this market works, how big it is, where potential competitors are, what the expected hurdles are and how to start entering this market. How can your organization succeed as well and why would they give to you?
Learning outcomes include the kinds and numbers of US foundations, how much and to which nonprofits they give worldwide, zooming in to Austria and its cultural sector.

You will learn:
•    where and how to source information
•    success stories of nonprofits based in Austria that have received US foundation grants
•    how to find potential grantmakers for your cause
•    how to make initial contact and importantly how to become eligible.
 
 

 

 
Vortrag
Erst geben – dann nehmen!

Michael Drautz
Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH

Durch visionäre Strategien im Kulturmanagement ist das Festspielhaus Baden-Baden heute die erste Kulturinstitution in Europa, deren Spielbetrieb ausschließlich durch private Förderer getragen wird.
Der Vortrag zeigt die Hintergründe der Erfolgsgeschichte und gibt konkrete Anregungen für den eigenen Fundraising-Einsatz von Privatspenden bis Unternehmenskooperationen. Ferner wird auf die Themen Kundenansprache und Kundenbindung sowie das innovative Qualitätsmanagement-Systems in den Ausführungen eingegangen.


 
Vortrag

Warum für Kultur spenden?  Ein guter „Case for Support“ braucht starke Argumente!

Katharina Steinkellner
Science Museum Group, London
 

Ein Thema, das schon länger den gesellschaftlichen Diskurs prägt, ist die zunehmende Notwendigkeit der Gewinnung privater Mittel für den Kulturbereich. Aber: Warum sollten Privatpersonen Kunst und Kultur mitfinanzieren? Die Antwort auf diese Frage muss von Kultur-FundraiserInnen verständlicher und relevanter formuliert werden, denn der „Case for Support“ ist nicht nur die Ausgangslage für Ihr Fundraising, sondern beinhaltet auch starke Argumente für Ihre potenziellen Unterstützer! Geht es um die nächste Ausstellung, die dringende Renovierung oder gilt es die gesellschaftliche Gesamtwirkung von Institutionen im Kunst- und Kulturbereich zu vermitteln?
Anhand von konkreten Fallbeispielen aus Kultureinrichtungen in Großbritannien wird praxisnah gezeigt, wie man einen geeigneten „Case for support“ entwickelt und vermittelt.
 

 
Vortrag (Achtung: Beginn bereits 16.00 - dauert bis ca. 17.30)

International grants from US foundations for Austrian culture

Eelco Keij
Radboud University Nijmegen, NL

You’ve probably heard of them...The Ford foundation, Rockefeller Foundation, Kellogg Foundation and the Bill & Melinda Gates Foundation. Annually, American foundations grant billions of dollars overseas. Over the past 10 years, nonprofits based in Austria have received over 35 million in grants from American foundations. Yet, many organizations still do not know how this market works, how big it is, where potential competitors are, what the expected hurdles are and how to start entering this market. How can your organization succeed as well and why would they give to you?
Learning outcomes include the kinds and numbers of US foundations, how much and to which nonprofits they give worldwide, zooming in to Austria and its cultural sector.

You will learn:
•    where and how to source information
•    success stories of nonprofits based in Austria that have received US foundation grants
•    how to find potential grantmakers for your cause
•    how to make initial contact and importantly how to become eligible.
 
 

 

 
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